Manafonistas

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2019 24 Aug

Vinyl in Blau …

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„Violins“ (official music video)

 

… und in bester Pressqualität – der Mann aus New-Wave-Zeiten, dessen Album „Rattlesnakes“ würdevoll gealtert ist, macht seit einiger Zeit, was er will, ohne von bewährten Ruhmesblättern abzuspielen, hängt die Gitarre an die Wand, arbeitet mit Herrn Roedelius zusammen, hört alte Neu!-Platten, und hat vor ein paar Wochen ein kluges fantasievolles „Spätwerk“ vorgelegt, „Guesswork“, das verniedlichend, und bitte nicht, „Synthi-Pop“ genannt werden könnte. Es sind allerfeinste Songs, und das bedeutet, dass neben dem handverlesenen Arsenal an Synthesizern immer noch ein ausgefuchster Texteschreiber agiert – die leicht verwitterte Stimme passt vorzüglich zu den betagten Maschinen. Kurzum: eine Freude!

 

 
 

„Egal, was passiert, der Sex war göttlich.“

 

 

Ah, the reverse sentiment

of emptiness,

like in a Terry Riley- or 

Cluster-moment – 

that field of minimalism –

shines through „Not Love Perhaps“

under John Surman‘s soprano sax.

 

 

 
 
 

 
 

Dies ist das Cover, von dem Steve Tibbetts in der ersten Stunde der ECM-Zeitreise erzählt. Den OTON ohne meine Übersetzung kann man sich nun zu Gemüte führen.

2019 22 Aug

you don’t know what love is

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you

don’t

know
 
 

 
 
what

love

is

2019 22 Aug

Dear Brian (Whistler),

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does it rain today, in Northern California? Probably not.

 

In fact, I wanna talk some jazz. Normally I have a knack for studio recordings. I understand those people who prefer the live atmosphere  –  Mr. Klinger told me seeing Carla Bley‘s Trio live (as he had, recently, in the „Unterfahrt“ in München) cannot be replaced by the most beautiful studio recording. In my small world it can.

 

As much as I like a vibrant atmosphere, looking, from time to time, at the faces around me, always returning to the sound, I prefer sitting alone in the dark and listening to an album, from start to end, with all the elements  of an artificial studio ambience. (How interesting to be at home in a house with a real recording studio, your shangri-la, so to speak, Brian!) When I fall in love with such a recording, Manfred Eicher‘s production of Carla Bley‘s penultimate album („Trios“) is a good case in point –  the room is vanishing anyway.

 

Oh, I had my good deal of fabulous live experiences,  the „American“ quartet of Keith Jarrett in Nürnberg 1976, or Byard Lancaster III  in the Theatre de Mouffetard in Paris, 1974, with Steve McCall on drums. These two always spring to mind at first. But, yep, I prefer the kind of privacy that makes listening a more intimate experience. Now sometimes it happens that I can’t resist the thrill of a live recording, at home.

 

That happened yesterday night. Oh, my gosh. Now have a look at some of the titles, (btw, I‘m sorry you have to wait till September 20 to give this your undivided attention, via Tidal, probably): The Man I Love, All The Things You Are, Im Getting Sentimental Over You. This is not my daily bread, and no part of my „holy“ grail of classic tunes. Honestly, when we would have 1966, a rainy evening  in London, and Stan Getz would play Ronnie Scott‘s Club (at the peak of his powers), and The Kinks at The Marquee (a bit drunk and ready for harsh words), I wouldn‘t think twice and be ready for Mr Ray Davies to give me the goose skin of my life.

 

But what the hell was that: I listened to that forthcoming album with all those evergreens and, and the music stopped me in the tracks. I was tired, oh so tired, nevertheless I always wanted to stay in the moment, from applause to applause, and suddenly I was strangely awake, fully there –  it all happened in January 2017 at the Village Vanguard. I know, a surprisingly small club with warm acoustics, I had been there, virtually, when I was a teenager sucking in the magic of Keith Jarrett‘s „Fort Yawuh“ without end.

 
 

 
 

So, here we go, I listened to that old-fashioned stuff, and the way the quartet nailed it, was full of wit, charm, spell, awe, wonder, suspense, drive, diversion, passion, humour, everything. Oh, they didn‘t nail it, wrong word, they opened it up, and let the dust dance that had settled on the tunes since the time they had been hailed as fucking standards. Manfred Eicher is the executive producer here, the album is called „Common Practice“ (a title that made me laugh after midnight), and it‘s from the Ethan Iverson Quartet with Tom Harrell. Ben Street plays double bass,  and Eric McPherson drums. I will give this letter a second appearance on the release date. A wonderful way to start the autumnal season. If you can‘t wait, the pianist‘s duo album „Temporary Kings“ (with  Mark Turner) is ace!

 

Sincerely yours,

Michael

2019 22 Aug

A great interview with Neil Young

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Neil Young’s Lonely Quest to Save Music

 

Wow, this is my kind of interview. Addresses the negative effects music file compression have on the body / mind, of childhood polio and what that did for Young as a young creative, breaks the “4th Wall” and allows the writer’s personal story to interface with Young’s in an incredibly honest, vulnerable and not at all gratuitous way, speaking to childhood diseases (both the writer and Young have kids with neurological diseases) and using music to help rewire their brains. A fascinating read.

 

 

 

Manafonistas Head Quarter: Schön, dass du es auf einen Kaffee einrichten konntest. Also, das Cover deines neuen Gedichtbandes ist wirklich ein Hingucker. Wie kam es dazu?

 

Martina: Es gibt mehrere Grafikerinnen, die die Buchcover beim Poetenladen Verlag gestalten. Wie du weißt, ist die Covergestaltung sehr wichtig, nicht nur bei Schallplatten. Das ist eben die Verpackung, der erste Eindruck, der nicht nur darüber entscheidet, ob jemand das Buch vom Regal in die Hand nimmt, sondern auch die Rezeption der Texte definieren kann. Das Cover für meinen ersten Gedichtband erinnerungen an einen rohstoff hatte Franziska Neubert gestaltet. Dieses Cover hat für einige Rätsel und Interpretationsansätze gesorgt. Als es beim zweiten Buch um die Frage des Covers ging, hatte ich eine Auswahl meiner Gedichte über den Verleger, Andreas Heidtmann, Franziska zukommen lassen. Sie hat dann drei Vorschläge vorgelegt und dieses Motiv war unser klarer Favorit. Franziska Neubert hat die großartige Gabe, aus ein paar Texten kluge Motive zu entwerfen, die den Texten eine weitere Ebene hinzufügen.

 

Und der Titel … Häuser, komplett aus Licht? Wie hast du den gefunden?

 

Im Unterschied zum ersten Gedichtband hat es diesmal länger gedauert, bis ich den Titel hatte. Ich glaube, man spürt es, wenn er da ist. Ich war zwischendurch fast etwas verzweifelt auf der Suche nach dem passenden Titel. Dann habe ich mir auf meine Wunschliste, mit der ich monatelang intensiv gearbeitet habe, geschrieben: „Ich wünschte, ich würde einen Titel finden.“ Und am nächsten Tag fiel mir dieser Satz auf, mit dem ein Gedicht endete, das ich ein paar Tage vorher geschrieben habe: „Häuser, / komplett aus Licht.“ Wow, dachte ich, das ist es, was letztlich allen Gedichten zugrunde liegt.

 

Inwieweit hat der Blog und das Schreiben auf dem Blog deine Gedichte beeinflusst?

 

Ohne Manafonistas wäre das Buch so überhaupt nicht denkbar. Da sind nicht nur die inspirierenden Texte der anderen Manas und das, worauf sie verweisen. Da ist auch die Herausforderung, etwas oder über etwas zu schreiben, was mir am Herzen liegt und die Art, wie ich darüber schreibe. Das hat das Profil meiner Gedichte enorm geprägt.

 

Gibt es irgendwo ein virtuelles Buchregal, von dem ich den Band herausnehmen und mal hineinblättern kann?

 

Yep, im Verlagsprogramm des Poetenladen Verlages findet sich in der Leseprobe der ersten Zyklus des Gedichtbandes, der auch im Jahrbuch der Lyrik 2017, das Christoph Buchwald gemeinsam mit Ulrike Almut Sandig herausgegeben hat, veröffentlicht ist: Essay über eine Verschiebung.

 

Ist das Buch schon im Buchhandel?

 

Ja. Man kann es auch hier direkt beim Verlag versandkostenfrei bestellen.

 

Wenn du noch ein Album nennen würdest, dessen Musik der Struktur deiner Gedichte am nächsten kommt …

 

Boards of Canada: the campfire headphase.

 

Good luck – fürs Buch und auch sonst.

 

Danke. Tschüss, bis bald.

 

2019 20 Aug

Back to School!

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Der Renner des neuen Schuljahres: Schusssichere Backpacks!

 
 

 
 

Wie man sieht, findet der freie Markt für jedes Problem eine Lösung.

 

 

 

 

Der Diafilm befand sich ungefähr zehn Jahre lang in der Kamera. Irgendwann hatte jemand die Klappe geöffnet, um nachzuschauen, ob ein Film drin liegt. Eine kleine Zusatzbelichtung. Geraume Zeit lag die herausgenommene Rolle auf der Kommode, dann wurde sie zur Entwicklung gebracht. Wir waren längst auf Digitalkameras umgestiegen, hatten vergessen, was sich auf diesen letzten Analogbildern befand. Die Hamburger Speicherstadt war ja noch leicht zu entziffern. Wo das untere Bild aufgenommen wurde, könnte ich nicht mehr sagen. Der Abdruck hat das Original komplett in ein surreales Leuchten verwandelt, zeitlos und wie aus den Räumen des Unterbewussten, unberechenbar und wunderbar unvollkommen.


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