Und es geht weiter mit ein paar Siebzehnsilbern zu Musik, die mich in den letzten zwei Wochen erstmals oder wieder beeindruckt hat. Über einen modernen Klassiker, der gerade einen runden Geburtstag hätte feiern können, über brasilianisches virtuoses Gitarrenspiel zu einem portugiesischem Wiegenlied, einer frischen Sommerballade (danke, Michael), einer etwas düster-verträumten Betrachtung an der See, einem nun auch musikalisch umgesetzten Coming-Out sowie mehreren Stücken meiner ehemaligen Lieblingsband bzw. eines Mitglieds von ihr, es endet in ihrem Heimatort Hoboken mit einer anderen Band, die für unbeschwertes, naives Gitarrenspiel steht. Voilà!
Die Luft abdrehen
Auf dem letzten Loch pfeifend
Orgel, übernimm!
[György Ligeti – Volumina (Ende)]
Vom Meer weht es lau
Es kräuseln sich die Wellen
Copacabana
[Baden Powell – Canto de Ossanha]
Singe dieses Lied
bis der Morgenstern aufgeht
Schenke mir den Schlaf
[Cristina Branco – Canção de Embalar (José Afonso)]
Ein laues Lüftchen
Der Sommer kommt angeweht
Er wird sicher groß
[Sam Evian – Life Go Low]
Sie ist da. Im Traum.
Sand rieselt durch die Finger.
Möwen. Wellenspiel.
[King Krule – Seaforth]
Die Stimme gehaucht
Liebe kann nicht kitschig sein
Halt! Ohrwurmalarm!
[Romy – Loveher]
Rechts ranfahren,
den Wagen voll abbremsen,
um nicht zu crashen
[Tortoise feat. Georgia Hubley – Yonder Blue]
Sich treiben lassen
hinaus auf das weite Meer
mit der Flussströmung
[Yo La Tengo – Nutricia]
An jedem Abend
eines warmen Sommertags
Abschied vom Sommer
[Yo La Tengo – The Summer]
Ein dichter Teppich
gewebt aus Klampfenklängen
Bonsaiversion
[The Feelies – Turn Back Time]