„Another winner of British TV. And it shows what can all be right with costume dramas. The clash of old and new might have felt clunky but instead gives things a rollicking energy. If some of the other characters feel a little underdeveloped compared to Anne, that is mainly testament to Suranne Jones’s swashbuckling central turn. Her Anne Lister seethes with indignation at being born with the “wrong desires” at the wrong time, but she is intelligent enough to know how she must behave to survive. Her single-mindedness can look blinkered, and her charisma can come across as obstinacy. My initial anxieties were misplaced. „Gentleman Jack“ is its own programme, a confident, smart period drama with fabulous sets and costumes, especially Anne’s top hats and black suits, and a large warm heart.“
(Ed Cumming, The Independant)
Archives: September 2019
2019 15 Sep.
„Gentleman Jack“ (season 1)
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
2019 15 Sep.
Watch out for crime watchers!
Jochen Siemer | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 4 Comments
Ich liebe Kriminalgeschichten – in der Literatur, im Kino, in Fernsehfilmen und heutzutage bevorzugt in der neuen Kunst televisionärer Tiefen-Erzählungen, genannt „TV Serien“. Gerne erinnere ich mich an jene Zeit, als man sich jedes Wochenende, angenehm erschöpft von körperlicher Arbeit und Überstunden im Bauhandwerk, in einen Krimi fallen liess. Dass war auch die Zeit, als Twin Peaks im deutschen Fernsehen lief und man regelrecht heiss war auf die nächste Folge. Die Serie von David Lynch war tiefgründig, abgründig, voller neurotischer Charaktere und erotischer Frauen, die einen noch im Traum verfolgten und verführten. Den Sjöwall-Wahlöö Tipp bekam ich schon zur Abizeit von einer schwedischen Mitschülerin aus der Nachbarschaft. Wir tranken Tee in ihrem elterlichen Bungalow, mitten im tiefsten Wald gelegen und auch Twin Peaks lag damals schon ein bisschen in der Luft. Erst über ein Jahrzehnt später griff ich den Tipp auf – so ist das manchmal mit dem Lauf der Zeit und Dinge. Überhaupt findet sich eine angemessene Entgegnung auf Etwas oftmals erst nach Jahren. Auch ein Grund, warum man gerne schreibt: hier kann man sowohl die Kommunikation als auch den Gedankenfluss verlangsamen, präzisieren oder im Nachhinein noch korrigieren. Ich drifte ab, wo war ich denn gewesen? Ach ja, die Krimis: das war eine Lust, in der Woche dann den Lesevorrat für das kommende Wochenende zu besorgen, pilgermässig dafür eine der städtischen Buchhandlungen aufzusuchen („Schmorrl & von Seefeld“ – klingt das nicht heute noch wie Musik in manchen Ohren?). Jetzt gibt es Amazon, der Pilgerfluss ist ausgetrocknet, ersetzt durch gehetzte Kuriere. Unter den Autoren blieben mir vor allem Michael Dibdin und Patricia Highsmith in Erinnerung und letztere schlägt auch die Brücke zum jüngsten televisionären Hochgenuss. In ihrem Buch Ripley´s Game nämlich beschreibt sie die Charakterstruktur eines narzisstischen Psychopathen, der andere gern für seine Zwecke instrumentalisiert. Neben Kriminalgeschichten gehört dieser Typus des Narzissten, vorzugsweise als bösartiger Soziopath, zu meinen bevorzugten Forschungsobjekten und in der Serie Mindhunter kommt er ins Spiel: es geht um Serienkiller. Ein Typ namens Holden und sein Team haben psychologische patterns entdeckt, um solchen Tätern auf die Spur zu kommen. Mindhunter zeichnet sich dadurch aus, dass ein an sich gewalttätiges Thema vollkommen gewaltfrei und mit ruhiger Hand, teilweise wie im Kammerspiel, erzählt wird. Charles Manson kommt auch vor, wird von den Protagonisten interviewt. Eigentlich interessierte mich diese Manson-Story ja nie und und auch die Manson-Doku neulich drehte ich nach wenigen Minuten ab. Bilderreiche, willkürlich aneinandergereihte Fakten-Bombardements a la Wikipedia, nein danke. Aber in eine gute Erzählung wie Mindhunter eingebunden, ist das eine andere Geschichte. Atmosphärisch in schönem, gedämpften Licht und detailreich verfilmt, erinnert Mindhunter mitunter an Mad Men, an Fargo vielleicht und so vieles Gute und Böse mehr.
2019 13 Sep.
Neues von der improvisierten Musik, die „JazzFacts“ des Deutschlandfunks
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 2 Comments
„Mahmoud Darwich war ein großer Dichter, der in der arabischen Welt ungeheuer populär ist. Als Ernest Pignon-Ernest sein Porträt an die Mauern (Palästinas) klebte, entrollte er es langsam von oben nach unten. Als das Gesicht von Mahmoud Darwisch auftauchte, fingen die Leute auf der Straße gleich an, seine Verse zu rezitieren, er ist bei ihnen noch bekannter als bei uns Victor Hugo. Die Leute kennen diese Lyrik, es ist unglaublich. Nur in der arabischen Welt genießen die Lyriker eine solche Popularität, und sie gehören dem ganzen Volk. Momentan spiele ich in Paris in einem Theaterstück von Amos Gitai mit, in dem viele Gedichte von Mahmoud Darwisch vorkommen, die von großer Schönheit und Kraft zeugen. (…) Diese Texte haben etwas sehr Universelles und vermögen zu allen Zivilisationen zu sprechen.“
(Louis Sclavis, aus dem Gespräch mit Karl Lippegaus)
TEXT EINS mit Mats Eilertsen (OTON) – Musik: Mats Eilertsen‘s new album from Hubro
TEXT ZWEI – (einführende Worte zu einem Höhepunkt im Schaffen des französischen Musikers, und das führt in diesem Falle u.a. zu dem berühmten palästinensischen Dichter Mahmoud Darwich)
BEITRAG 1: Karl Lippegaus über die neue CD von Louis Sclavis, „Characters on a Wall“, und ein anschliessend komplett ausgespieltes Stück des Albums – aufgepasst, das Album erscheint erst am 27. September!
TEXT DREI – Musik: Das Duo Avishai Cohen / Yonathan Avishai und das Album „Playing The Room“
TEXT VIER – (Gedanken zu einem „lost album“ von Miles Davis aus der Zeit vor „Tutu“) –Musik: Miles Davis
TEXT FÜNF – (der dritte Trompeter in Folge …. Gedanken zu einem Album randvoll mit Standards, von dem ich nicht dachte, dass es mir dermassen gefallen würde, COMMON PRACTICE erscheint am 20. September) – Musik: Ethan Iverson Quartet w/ Tom Harrell
TEXT SECHS – BEITRAG 2: Karsten Mützelfeldt über ein kleines Buch von und mit Michael Wollny
TEXT SIEBEN mit Mats Eilertsen (OTON) / Musik: Mats Eilertsen: Reveries and Revelations
2019 12 Sep.
To all Manafonistas!
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | 1 Comment
Recently I exchanged emails with Steve Tibbetts that were, at one point, related to musical revelations once upon a time made at Christmas, or around Christmas time. At young age, meaning when we were fucking greenhorns, 14, 15, 16, 17, and our musical tastes got their primal key experiences. I would like to receive from every Mana who has something to deliver on this topic, a short text (not more than ten lines in our blog at the end), that will be magically designed by Joey, and, in single cases, translated by me into my good old Oxford English.
Our stories will be the icing on the Christmas cake, and it will all be followed by a story told by Steve Tibbetts about one of his musical epiphanies around Christmas time. So write your short short stories to my email address, I think you have some time left to think it over.
Of course, there will be a bit more from the guitar maestro from Minneapolis, f.e. his take on the fabulous, well, amazing, AMAZING GRACE documentary on Aretha Franklin, made by Joe Boyd. Out now on DVD and BLURAY. We all know, consciously or not, some of Joe Boyd‘s musical productions, and some have been reading his wonderful memoir „White Bicycles“. Deadline: November 15.
2019 11 Sep.
Frinton-On-Sea
Michael Engelbrecht | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Brian Eno, Essex, John Surman, Karl Hyde | Comments off
„With its wistful tone, subtle, folky score and confidence in letting dialogue and sentiments breathe, The Detectorists is a show that does not feel the need to shout about its strengths. In fact, the series is not even really about metal-detecting. The hobby could be replaced by trainspotting, bird-watching or just spending too much time in the shed. It’s what these characters are running from, as much as what they are looking for, that lies at its heart.“
(David Renshaw, The Guardian).
Frinton, with its wide sandy beach, has gone out of its way to remain as uncommercialised as possible and maintain its reputation as a quiet resort. Somewhat in contrast to neighbouring Clacton or Walton it has an air of reserved gentility and has been rewarded for its outstanding experimental music scene with a Blue Flag award. Karl Hyde, Rustin Man, and John Surman know this area quite well. And, it’s just one hour away from Brian Eno‘s hometown in Suffolk. The area where W. G. Sebald had been walking around for weeks and weeks, in search of inspiration for his wonderful book „The Rings of Saturn“.
The gently shelving beach is divided up by a series of timber groynes. Frinton’s sand is of the type that is perfect for making sandcastles – nice and firm. This means it is also ideal for running around and beach games, further asserting its credentials as being a natural playground for young and old. To the rear of the beach is an extensive promenade, much of which is lined with colourful, old-fashioned beach huts. There is also an extensive grassy area, the Greensward, which is an ideal spot for a picnic. So, beach time will soon be starting – see ya again, in thunder, lightnin‘, or in rain. And, by the way, one of the best British comedy TV series ever, three seasons long and utterly brilliant, was made nearby, „The Detectorists“.
2019 11 Sep.
Hannover 18. April 1974 oder ARD Radiofestival 9. Sept. 2019
Hans-Dieter Klinger | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: ECM Double Take, Keith Jarrett | 4 Comments
Ich habe noch mehr Titel für diesen Beitrag in petto. Er könnte auch lauten Aus dem Magischen Jahrzehnt des K.J. Ich verwende ihn nicht, denn die Rechte liegen bei M.E. und bei ihm habe ich nicht angefragt. Auch NDR Jazzworkshop No. 100 wäre ein passender Titel.
Die Rundfunkanstalten der ARD gestalten ein oder zwei Mal im Jahr ein Radiofestival. Es wird mit diesen (und noch mehr) Worten angepriesen:
Die Kulturradios der ARD sorgen auch in diesem Jahr wieder für glanzvolle Abende und Festival-Stimmung aus ganz Europa. Acht Wochen lang – vom 20. Juli bis 14. September – können die Hörerinnen und Hörer jeweils von 20 bis 24 Uhr wunderbare Sommerabende genießen. […] Das ARD Radiofestival macht jeden Abend Station bei einem bedeutenden europäischen Festival und sendet Konzert-Highlights von den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, vom Festival D’Aix-en-Provence, vom Granada Festival, dem Rheingau Musik Festival, der Proms in London, vom Kunstfest Weimar, dem Beethovenfest Bonn, den Schumann Festwochen Leipzig und vielen anderen.
Dabei darf der Jazz nicht fehlen. Die Jazzreihe überrascht montags bis freitags ab 23.30 Uhr mit einem facettenreichen Programm. Klingt gut! Aber Vorsicht! Man gönnt diesem bedeutenden Musikgenre nur kümmerliche 30 Minuten Sendezeit. Das ist lächerlich. Trotzdem war ich vorgestern dabei, um endlich in guter Klangqualität einen der fulminantesten Liveauftritte der Jazz History zu genießen. Naja, den kompletten Jazzworkshop No. 100 hat man nicht gesendet. Der dauert 96 Minuten.
Was ich gehört habe, hat mir Gänsehaut beschert. Wie geht es euch dabei?
Was ich gehört habe, kenne ich schon seit 1982, als der NDR am 23. Oktober Jarretts Solo Recital aus der Staatsoper Hamburg live sendete. Weil der Beginn des Konzerts sich bis Mitternacht verzögerte, gab es als Lückenfüller Ausschnitte aus eben dem 100. Jazzworkshop, wegen eines Geisterfahrers unterbrochen von einer Verkehrsdurchsage, und ergänzt durch einen Wortbeitrag Michael Nauras, aus dem ich hier vor Kurzem zitiert habe.
Heute (kalendarisch gestern) habe ich ein wenig in den Kalendern geblättert, die Olivier Bruchez auf seiner wunderbaren Webseite und Discogs zur Verfügung stellen. Es kam für mich durchaus Interessantes und Verblüffendes zum Vorschein. Nach der Quellenlage kam es am 18. April 1974 in Hannover zum ersten öffentlichen Auftritt von Jarretts European Quartet (mit Garbarek, Danielsson, Christensen). Da war das erste Album dieser Gruppe BELONGING noch gar nicht auf dem Masterband. ECM 1050 wurde erst am April 24 and 25, 1974 at Arne Bendiksen Studio, Oslo recorded.
Jarretts European Quartet lebte 5 Jahre. Das letzte Album NUDE ANTS dokumentiert den bzw. die Auftritte vom Mai 1979 im Village Vanguard, New York, NY, USA. Am Montag dieser Woche hörte ich im Radio eine unglaublich ekstatische Version von Spiral Dance und das lyrische Blossom. Eine Verkehrsdurchsage kam nicht zur Aufführung – aber der Moderator bequasselte den Übergang zwischen beiden Stücken.
2019 10 Sep.
Some of John Quin’s Notes on Night Boat To Tangier
Manafonistas | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Comments off
In his latest novel, Kevin Barry is rigorous on his homeland more generally: Fucking Ireland. Its smiling fiends. Its speaking rocks. Its haunted fields. Its sea memory. Its wildness and strife. Its haunt of melancholy. The way that it closes in.
Musical references abound. Maurice and Charlie have taste; they can’t be having Radiohead: Never liked them. Whining bastards. And the amount of money the cunts are making? They should have the ukuleles out.
In tone Night Boat to Tangier shares something with the Pixies album Surfer Rosa: a lurching, crunching, Hispanic threat of heaviness, Spain with its “old, tatty charisma”. The band is duly referenced elsewhere. Barry’s laconic descriptions dazzle: at a psychiatric hospital we see an avenue lined with trees, larches that are parenthetically described thus – (primly erect, arrogant as surgeons). We are in high Nabokovian (picnic, lightning) territory here. Elsewhere we are told brilliantly “the last few taxis drifted as stoically as cows”. And in the ferry port we find “the quick gabbling ham-eater mouths are silky-greasy in the hard terminal light.” Finally in a detail common to the hell of such places:
There is crazy fucking denim everywhere.
Night Boat to Tangier is hymn to Spain and Cork and SE Hinton and the loneliness of men who like Hank Williams and much more. Kevin Barry’s writing here has the brisk allusive power of those early Michael Ondaatje books like Coming Through Slaughter. There’s a similar pacing, lines as loaded and hidden as a landmine that call a sudden halting and then impact in the head with their dizzying fragments. You feel fragged. You are made to feel the pain of the pair, to empathize sometimes against your better judgement, just as in real life, and yet laugh too at their lunacy, their sad predicament. As with encounters with the staggeringly inebriated strangers you escape, enervated, a tad fried, and with a sigh of relief that theirs is not your life.
2019 9 Sep.
Terry Riley: Sun Rings
Jan Reetze | Filed under: Blog | RSS 2.0 | TB | Tags: Kronos Quartet, Terry Riley | 1 Comment
Sun Rings for String Quartet, Chorus and pre-recorded Spacescapes ist der vollständige Titel dieser zehnteiligen Kompositionssuite, geschrieben und uraufgeführt mit dem Kronos Quartet bereits 2002. Eines der Stücke, „One Earth, One People, One Love“, war bereits Teil des Albums Sunrise of the Planetary Dream Collector, in dessen Folge der Zyklus entstanden ist; das schadet aber nichts, denn nun steht es in seinem richtigen Kontext, am Ende von Sun Rings.
Das Weltall war immer ein faszinierendes Thema, spätestens seit Gustav Holsts Die Planeten ist es auch Teil des Konzertlebens. Dass Sterne und Planeten Radiosignale von sich geben, weiß man schon länger. Voyager 1 und 2 waren sehr fleißige Sammler in dieser Hinsicht. Die NASA zeichnet diese Signale auf und analysiert sie zu Forschungszwecken — man kann daraus Rückschlüsse auf Atmosphäre, Zusammensetzung und andere Dinge ziehen. Man kann die Signale aber auch elektronisch so bearbeiten, dass sie für menschliche Ohren hörbar werden — rhythmisch krachend, pfeifend, singend, rauschend. Wer sie pur hören will, findet sie auf der Webpage der NASA. Die Sonne klingt eher aufdringlich, Saturn erinnert an singende Wale, Jupiter dagegen ist fast unheimlich (aber letzteres bilde ich mir vielleicht nur ein; ich fand den Jupiter immer irgendwie unheimlich).
Terry Rileys Verbindung zu den Sternen war ein Peyote-Button, irgendwo in der nächtlichen Landschaft des Tahoe National Forest, in dessen Nähe er aufwuchs. Nun hat er die Sternensounds, die er vielleicht schon damals gehört hat, zur Basis seiner Sun Rings gemacht. Sie liegen nicht nur einfach „unter“ der Musik, sondern sind ihr Ausgangspunkt. Die Klänge fließen mit den Streicherklängen, aber auch einem gemischten Chor zusammen, verstärken sie, rhythmisieren sie, geben ihnen Farbe und Atmosphäre. Sun Rings ist auch nicht „klassische Minimal-Musik“. Natürlich gibt es die Riley-typischen melodischen Schleifen, aber die Stücke sind auskomponiert, nichts ist Zufall. 9/11 war eine Unterbrechung; Riley wusste eine Weile nicht mehr weiter. Der Schock, den er bis heute mit den meisten Amerikanern teilt, hinterließ Spuren: „Prayer Central“, das längste Stück der Suite, ruft, zum Teil in Einzelsilben zerlegt, zum Frieden auf: „Now we must learn to de-pend on vast, mo-tion-less thought.“ Man mag das hoffnungslos romantisch oder Koyaanisqatsi-selig finden, das ist es auch, aber es funktioniert im Kontext der Musik. Das Schlussstück basiert dann auf der Zuspielung der Stimme der Autorin Alice Walker, die, während sie die 9/11-Anschläge beobachtete, diese Worte als Mantra sprach: „One Earth, One People, One Love.“
Will Burns and Hannah Peel have announced details of a new double-A side 7″ single, titled Pale Tussock.
The release takes in two new tracks from the duo. ‚Moth Book‘ came about from a commission to create a new collaborative work for the BBC. From there, the duo also produced flip-side track ‚Wendover, Bucks‘.
Sound recordist Chris Watson is set to join Burns and Peel on an upcoming series of shows supporting their collaborative record, Chalk Hill Blue, which came out earlier this year. „After bumping into each other at the Cornwall Port Eliot Festival and our admiration for all his work, especially on the new Chernobyl HBO TV series, we wanted to see if there was a way to work together,“ Peel says of Watson. „We’re so thrilled to have Chris involved in one of our last ever performances of Chalk Hill Blue!“
Peel says that the London performance at Milton Court Concert Hall on October 26 will be „channeling the living landscape present on the album,“ adding that she and Will Burns will be „re-creating the album live with a scored woodwind quartet and very special guest Chris Watson to accompany the sounds, synthesis and poetry“. Another show is scheduled at the Civic Barnsley on November 1.