Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Einen unbestrittenenen Verfechter der Jazzfotografie hatten wir hier schon, der in nicht zu zähmender Hartnäckigkeit Saxofonisten, Pianisten, Schlagwerker etc. in allen Posen der Exstase und des Innehaltens ablichtete. Auch mitunter in recht verdrehten Körperhaltungen, die einem die Qualität moderner Chiropraktik in Erinnerung rief. Das kam nicht ganz ran an die stilistische Brillianz der Klassiker des Genres, half aber, die Wertigkeit der eigenen Gedanken auch visuell zu dokumentieren, und eine gewisse Allgegenwärtigkeit. Ein Bild erzählt mehr als tausend Worte, diesen alten Spruch schien der knipsende Holländer allerdings widerlegen zu wollen, denn alle Geheimnisse waren aus den Bildern verschwunden, was blieb, falls es nicht ohnehin drunterstand, war munteres Musikerraten. Seither suche ich nach ähnlichen Serienmotiven, die allerdings, gegenüber dem abgegrasten Feld der Jazzfotografie mit ihren ewig wiederkehrenden Mustern, purer Erinnerungswertigkeit, etwas Geheimnisvolles für sich behalten, einen atmosphärischen Mehrwert. Fündig geworden bin ich beim Topos Strandkorb. Genosse Henry kann in solchen Aussichtsposten der Freizeitgesellschaft sicher ein gutes Buch lesen. „Der Butt“, von Grass. Allerdings kommen mir keine Menschen in die Körbe hinein. So bleibt alles ein wenig surreal, und ein leichtes Schwanken des Wirklichkeitssinnes macht offen für neue Erfahrungen, an scheinbar trivialsten Orten. Jedes Idyll ist trügerisch, und so kann heute jeder Strandkorbbewohner, zwischen Ostfriesland und Blackpool, folgende Zeilen in der Zeitung seines Vertauens lesen: “This situation is beginning to develop into this generation’s Cuban missile crisis moment,” ING’s chief Asia economist Robert Carnell said of the Trump-Kim spat in a research note. „While the US president insists on ramping up the war of words, there is a decreasing chance of any diplomatic solution.“  

Beide wären im gerade vergangenen Juli 90 Jahre alt geworden, wären sie denn noch beide am Leben, allein: er starb schon 2004 bei einem Autounfall, am 29.7.2017 hätte er Geburtstag gehabt, sie aber lebt und feierte ihren Geburtstag am 15.Juli. Ob es wohl zur Feier des Tages den legendären Rehbraten mit Spätzle gab, den Marlies Brunner-Schwer so gerne den Jazzmusikern nach getaner Arbeit in den weltbekannten SABA/MPS-Studios kredenzte?

Ihr verstorbener Mann, Hans-Georg Brunner-Schwer, war einst die Tonmeisterlegende und der Technikfreak aus der SABA-Dynastie. SABA, das Wort allein verströmt Wundervolles, Märchenhaftes, vor allem dann, wenn man bedenkt, was diese Firma seit den 1920er Jahren für Radiogeräte produziert hat. Mein schönstes und sicher wertvollstes SABA-Radio ist das SABA-Freiburg, es wurde ab 1955/56 gebaut, verfügt über 12 Röhren, 4 Lautsprecher, eine Fernbedienung und – tatsächlich – einen Sendersuchlauf. Dieses Meisterwerk kostete damals 679,00 DM.
 
 
 

 
 
 
Wenn man allerdings erfährt, was die Abkürzung SABA nun wirklich bedeutet, nämlich Schwarzwälder Apparate-Bau-Anstalt August Schwer Söhne GmbH, ist es mit dem Zauber doch eher vorbei.

Vergessen wir das schnell wieder und lassen uns das Wort SABA auf der Zunge zergehen. Hier in Villingen, im Schwarzwald, wurde auch die Königin von SABA, gebaut. Dieser Rolls Royce unter den Musiktruhen hat sicher Max Grundig vor Neid erblassen lassen. Späte Rache: 1986 erwarb der Industrielle für 150 Millionen DM die Bühlerhöhe und ließ das Anwesen zum Luxushotel umbauen. Fortan konnte er auf die SABA-Werke hinunterschauen, die allerdings zu dieser Zeit schon längst dem französischen Thomson-Konzern gehörten.

Zurück zur Königin von SABA – die Maße: 1840 x 1070 x 530 mm, in diesem ab 1956 gebauten Möbelstück sind ein Fernsehgerät Schauinsland T 605, ein Radio Freiburg Automatic 7, ein Plattenwechsler Dual 1003 und ein Tonbandgerät AEG KL65 eingebaut. Preis 1956 einschließlich Tonbandgerät 4895 DM. Zum Vergleich, ein Standard-VW-Käfer kostete in dieser Zeit 3750 DM.

Die eigentliche Leidenschaft Hans-Georg Brunner-Schwers war allerdings sein Tonstudio. Hier fanden sagenumwobene Hauskonzerte statt, Oscar Peterson war gern gesehener Gast, aber auch Herb Ellis, Ray Brown, Hans Koller, Stephane Grappeli, Volker Kriegel, George Duke, Martial Solal, Rolf Kühn u.v.a. Sie alle waren verblüfft von der Aufnahmequalität, die Hans-Georg Brunner-Schwer schon zu dieser Zeit erreichen konnte. Das Tonstudio MPS kann mit Sicherheit als eines der Vorläuferstudios von Tonstudio Bauer (Ludwigsburg) und dem RainbowStudio (Oslo) bezeichnet werden.

Zum Geburtstag der beiden Brunner-Schwers entnehme ich meinem Plattenschrank eine schon etwas vergilbte Schallplatte von 1974, aufgenommen im Oktorber 1971 at MPS-Studio in Villingen by Hans-Georg Brunner-Schwer: es musizieren Oscar Peterson, N.H.O. Pederson und Louis Hayes. Diese drei spielen in Hochform: Younger Than Springtime; Where Do We Go From Here; Soft Winds; Just Squeeze me; On The Trail; Wheatland. Nach den Aufnahmen gab es mit Sicherheit Rehbraten mit Spätzle, gereicht von Marlies Brunner-Schwer. Und ich staune, wie toll sich diese Platte nach 46 Jahren noch anhört.

 
 
 

 

2017 10 Aug

Instant enlightenments

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Switching back to pasttime paradises, searching for some sugar songs, sweets of easy listening. It does not always have to be the structured, complicated fairytale told by Tim Berne, Miss Halvorson or Mister Coleman. Isn´t it fair enough to have some light food for the ear like having breaks, some simple stories? And to be honest, it is not Wolfgang Rihm who is permanently dancing on my turntables. By accident I came across Martin Simpson these days and became curious. Other guitarists of the singer-songwriter scene got the attention far more in that era, the long past folk times, time of open tunings – as there were John Martyn, Nic Jones and Paul Brady. Simpson played with Steeleye Span, in the Albion Band – and I darkly remember a record cover presenting him with June Tabor on a London bridge at the River Thamse. In September a new record of Martin Simpson will be released containing one of my most covered songs, end of the seventies, playing gigs in english folk pubs: the Blues have run the game. Later on in life the Samba followed, and all that Jazz, of course. „Look Up, Look Down“ – the song I downloaded this morning is now uploaded right and ready on YouTube. With little disappointment: the double bass of Danny Thompson is hardly recognizeable, caused by a lack of bits.

 

 
 

 
 

Es gibt Musik, die ist eigentlich nicht meine Musik, und trotzdem kann ich sie mal hören. Dann geistert sie zwei, drei Tage in mir, vielleicht auch länger (bisher sind es zwei, drei Tage). Weil es eigentlich um etwas anderes geht. Wenn zum Beispiel, und ich mache hier einen großen zeitlichen Sprung, bei einem Diaabend in einem ausgebauten Dachstuhl im Hintergrund Billy Joel lief und plötzlich ein neuer Lebensabschnitt spürbar wurde, weil der absolute super Boy endlich zu kapieren schien, was er verpassen würde, wenn er nicht mit mir zusammen wäre, dann gewinnt jeder Song eine andere Ebene. Natalia, die ich in Studienzeiten kennenlernte und die sich gern in irreale Beziehungskonzepte hineinsteigerte, nannte den jeweiligen Mann, den sie auf eine komplizierte Art begehrte, ihren Angebeteten. Wir lachten immer über diesen Begriff. Oh, und „On the Beach“, das ist so typisch für die Stimmung des Jahres 1986, Mainstreampop. Alles irgendwie easy, immer locker bleiben, und es ist gar nichts für Manafonistas. Das Album ist nur deshalb auf meinem iPod gelandet, weil ich es vor ein paar Jahren in diesem völlig abgelegenen Haus in Irland überspielt habe. So ist es, wenn man halb bewohnte Behausungen mietet, mit ihren abgebrochenen Geschichten darin. Weite, hohe Räume und eine Holztreppe. Die Bücherregale, die Schallplattensammlung, der offene Kamin. Die Frau im Regenmantel, die uns die Schlüssel auf einem nebligen Parkplatz direkt vor der Kirche übergab, sagte, es sei in Irland wichtig, dass die Häuser bewohnt seien, sie würden sonst einfach zerfallen. Wir stapften durchs feuchte Gras. Die Fensterfront war riesig und der Himmel schien immer grau. Da war ein Fotoalbum mit richtigen Fotos aus der Glanzzeit eines jungen Paares Mitte der 80er Jahre. Sie schienen ihr Leben als Fotostory dokumentiert zu haben. Und die Fotos waren richtig gut. Eine hinreißende Lady, wie sie Räume renovierte oder einfach nur ausgelassen auf einem Sofa saß. Der Mann war weite Strecken mit einem Auto oder Kleinbus und mit Musikinstrumenten unterwegs. Es gab eine CD mit seinen Musikproben, an die ich mich nur vage erinnere. Die beiden waren in der Mitte ihrer Zwanziger, und sie hatten eine ziemlich gute Zeit. Oben gab es einen kleinen Raum mit einem Schreibtisch am Fenster, Kinderfotos im Regal. Steine, gestaltete Flächen. Alles hatte etwas Geerdetes und zugleich etwas Schwebendes, Leichtes. Bei der Rückgabe der Schlüssel fragte ich, was für ein Typ derjenige sei, dem das Haus gehörte. Er war Fotograf, erfuhr ich. Lebte mal in Berlin, mal hier in Irland. Ich hatte ein Buch mit Fotografien aus dem Regal geholt und durchgeblättert, vage, nicht erkennbare Motive, Schattierungen in schwarz. Ich brauchte nur durch den großen Garten zu gehen, den Hang hinunter, die schmale Straße überqueren, da war noch ein Grünstreifen, eine irgendwie archaisch anmutende Skulptur, und dahinter lag schon das Meer. This is the garden that I know. Ten thousand summers made me here.

2017 9 Aug

Der vierte Streich

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An einem sommerlichen Morgen hatte ich in Dortmund, auf dem britischen Soldatensender BFBS, den Song „Here He Comes“ erstmals gehört, aber es dauerte Wochen, bis ich, zurück in Würzburg, genauer gesagt, in Gerbrunn, Paul Ehrlich-Strasse 14 (seltsam, dass man manche Adressen im Kopf behält, die nur von kurzer Verweildauer waren), vom Paketboten aus dem Bett geklingelt wurde, und die Erste Edition von „Before and After Science“ in Händen hielt: diese wahrlich limitierte Auflage enthielt vier Lithographien von Peter Schmidt, einem guten Freund Brians, dessen früher Tod ihn tief traf. Ich weiss nicht, ob ich jemals einer Platte (das Paket kam aus Unterlüß, Leser der Zeitschrift „Sounds“ erinnern sich) mit solcher Vorfreude entgegengefiebert habe, ausser vielleicht „Blue“ und „Sgt. Pepper“. Und „Dondestan“. Es waren einfache Motive, eine Treppe, ein Blick aus dem Fenster, Marginales, alles in unaufdringlicher Farbgebung – diese „paintings“ empfand Eno als zusätzliche „tracks“, nicht erst in seinen späteren Installationen suchte er nach einer Verschmelzung von flüchtigen Klängen und flüchtigen Bildern: die vier Bilder schliessen nahtlos an die ambienten Sphären der Seite Zwei der Schallplatte an, und transportieren das dort vermittelte Gefühl der Ferne, des Treibens im Irgendwo, des stillgestellten Radios, in ein surreales Flair von Alltag, von Tagen im All, von scheinbar vertrauten Räumlichkeiten (die Songs hörte ich heute morgen, sehr früh, am noch unbevölkerten Badestrand Schillig im Wangerland („a thousand miles away …“) – und diese vier Bilder finden sich zum Glück wieder, wenngleich nicht als Einzeldrucke, auf der neuen „half-speed“-Ausgabe seines vierten Songalbums der Siebziger und seines letzten für viel zu lange Zeit. Diese vier gesangshaltigen Alben, die schon seinerzeit so viel Zukunft in sich trugen, und heute wahlweise zeitlos oder zeitgenössisch klingen, sind nach wie vor grosse Abenteuer. Am besten funktionieren diese gesammelten Unerschöpflichkeiten, wenn die eigenen Wissens- und Nostalgiespeicher nur leise im Hintergrund rumpeln.

Hello Brian,

here’s a „gospelmate“ of yours:

 

„The Great Debate“ is an eight-minute mini-musical that pits science against religion to determine, once and for all, who is right when it comes to humanity and existence. Though you are an atheist, in the song, the religious side comes out on top, largely thanks to the power of gospel music.

Randy Newman: Faith wins because it’s got Dorothy Love Coates, the Golden Gate Quartet, Bach, Beethoven, Mozart, Brahms, everybody. I don’t know whether I am a music lover, strictly – it’s hard to say how I feel about it – but I love good gospel music. No doubt. My side, the agnostic, atheist side, has got nothing like that. There’s no great song that’s like, “Let’s all not believe and play our agnostic hymnals!” They got everything: the high ceilings, the confessions – man what a hit idea.

(from a new Pitchfork interview)

 

P.S. Though you’ve never been too much interested in your historical ego, it’s great to see how these four classics from the 70’s receive a lot of interesting thoughts and appraisals, funny enough, nearly no one has been diving deeper into the special sound quality of the new „half-speed masters“. And there should be an improvement – standing up three times to get the full experience, makes a difference to old time vinyl experiences :) – I’m prepared for some comparative listening soon … best, Michael

 
 
 

 
 
 

Thanks Micha,

I’m just reading Anthony Heilbutt’s book THE GOSPEL SOUND which has a lot about Dorothy Love Coates in it … I’m still in love with her.

Yes, the old albums have had a good reception. I should listen to them again myself 😉. Last time I listened to any of them I found myself thinking „Who was that person?“. Releasing little time-capsules called „albums“ certainly gives you some surprises later in life: surprises about how much you change over a lifetime, and about which bits don’t change.

And I see Randy Newman has a new record out too. I look forward to that – always admired him enormously as a songwriter (GOOD OLE BOYS one of my alltime favourite albums).

XXB

Seien wir ehrlich: sehr wenige, aber weitgehend liebenswerte Menschen, denken in diesem Moment an den Club der Manafonisten, sehr viel mehr denken, in welchen Unlaufbahnen und Tangenten auch immer, ans Universum. Manche verwechseln gerade ihren Bauchnabel damit. Wobei, im Vergleich, das Universum durchweg unfassbarer ist als, bei aller Einmaligkeit, der Club der Manafonisten. Denkt man an das Universum, wird es ungemütlich in jeder Hinsicht, denn: das  Universum war von Anfang an unendlich und es ist es immer noch und wird es auch immer sein. Einerseits ist es fürchterlich kalt dort, andererseits auf zahllosen Sonnen grausam heiss. Und am Ende vergeht es doch, an ein Happy End ist nicht zu denken. Die schriftstellernden Wissenschaftler der Gruppe „Science Busters“ erzählen vom Universum, von seinem inneren und äusseren Treiben, auch vom Leben und Streben des Sonnensystems, so, als handle es sich um gute Bekannte mit ihrem Alltag, ihren Hochzeiten, und ihrem Sterben. Das klingt manchmal kabarettistisch banal und vergnügt kolportagenhaft trivial. Aber es stimmt alles, dafür bürgen die in roter Schrift hinzugefügten „Fact Boxes“ zu Fachbegriffen und den sie benennenden Vorgängen. So wird auch erklärt, wieso Popcorn bei der Erhitzung herumspringt. Gewiss, das liest sich manchmal wie Blödelei von Naturwissenschaftlern, die den Expertensprech satthaben. Doch unter Lachen lässt sich unmerklich lernen. Womöglich weiss man am Ende einiges mehr, von dem man bis dato keine Ahnung hatte. Das Universum ist eine Scheissgegend. So heisst das Buch von Oberhummer und Co. – und dieser Text hier, von dem geschätzten Harald Eggebrecht (ein grosser Ernst Augustin-Fan!), steht in der morgigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Oder hat hier jemand was vom Pferd erzählt? -m.e.

I’ve followed Anders Parker’s career since The Sunday Times reviewed Varnaline’s Man of Sin a long time ago. It was the cover art that drew me in, as much as the review. 17 or so albums later and Anders Parker’s music continues to develop, unfold and inspire. The Man Who Fell From Earth is (if you ask me, which of course, you don’t) the artist’s best work since 2009’s epic Skyscraper/Crow double CD set.

Parker wrote the songs that comprise The Man Who Fell From Earth during the winter of 2016 in the mountains of Upstate New York, then recorded the songs in those same mountains. The album is Parker singing and playing acoustic guitar accompanied by a string trio and a pedal steel. One of the record’s themes is interstellar transmutation. You can sense an element of elevation here. It’s folk music, Jim, but not as we know it. And it may be my album of 2017. And if it isn’t, it’ll still be in the top 3 of the year’s releases for me.
 
 

„Yeah, I went to where you were
Gravity it held on tight
Standing up against the stairs
All of you looked so right
All of you looked so right
No regrets, no turning round, no looking back
It’s who you are, it’s who I am, it’s who we were, it’s who we are“

„Found you on the sand dunes, found you in the streets“

 
 
The record’s title is an obvious nod to Nicolas Roeg, but for me the Earth/space interplay here is more reminiscent of the opening sequences of Tarkovski’s „Solyaris“. Tarkovski really lays the visual language on thick, in a good way: the wooden cabin whose window looks out upon towering forests and the nowhere, endless blue above, the caged bird, the grounded spaceman, all that jazz.
 
 
 

 


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