Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Kategorie: Blog

2017 24 Mai

Notiz zu CANTO CXX

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„I have tried to write Paradise

Do not move
                  Let the wind speak
                                   that is paradise.

(…)“

 

Ezra Pound

 

2017 23 Mai

In a landscape

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Thug mise dhut biothbhuantachd
is dè thug thu dhòmhsa?
Cha tug ach saighdean
geura do bhòidhchid.
Thug thu cruaidh shitheadh
is treaghaid na dòrainn,
domblas an spioraid,
goirt dhrithleann na glòire.

 

2017 22 Mai

Valentine

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„In this part I reflect on the difficulty and surprise of being you. It may never get written. Some things are simultaneously too boring and too exciting to write about. This has to be one of them. Some day, when we´re stoned … Meanwhile, write to me. I enjoy and appreciate your phone calls, but it´s nice to get cards and letters too, so keep ´em comin´!“

John Ashbery, excerpt from Valentine, in: Houseboat Days

2017 22 Mai

Bridge

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One of the power spots of childhood days. Nothing has ever been happening here. This bridge saw me breathing hard when I was a long distance runner, only seven years on the planet, later on we climbed down to the rails. The bridge was a place of comfort, even on Sundays. At every age I returned once in a while, I collected different kinds of sky blue skies and clouds with Latin names. I even collected different kinds of emptiness.

 

„Leere ist mehr als nichts. Sie ist ein Zustand, vor dem wir intuitiv fliehen, und den wir erst genießen können, wenn er eintritt.“ Interessant. In Birbaumers & Zitlaus Buch über das überschätzte Denken und diverse Erfahrungsweisen der Leere im Gehirn werden einige Hirnareale erkundet, in einem munteren „crossover“ der Wissenschaften. Des einen horror vacui ist des anderen Mini-Sartori. 256 Seiten kosten 20 Euro.

Ein Weg, Furchtlosigkeit zu entwickeln, bleibt auf ewig, dem grössten Schrecken die Stirn zu bieten, Jon Hassell erzählt davon im Begleittext (oder in Interviews) zu seinem fantastischen Album „Dream Theory in Malay“ – man kann es aber auch so anstellen wie das „erzählende Ich“ von „My Favourite Thing is Monsters“ – unser Thriller des Monats, eine „graphic novel“, ein wahrlich berauschender Genre-Mix. Bei den Manafonisten stehen „graphic novels“, soviel ich weiss, aber was weiss ich schon, nicht gerade ganz oben auf der Begeisterungsskala (ausser bei Martina), aber dieser „Schmöker“ der besonderen Art könnte das ändern.

 
 
 

 
 
 

Ob Patti Smith schon die finale dritte Staffel von „Broadchurch“ gesehen hat, die jüngst auf DVD und BLU RAY erschienen ist? Es würde ihre Wertschätzung britischer Kriminalserien bekräftigen. Die Armseligkeit deutscher Serien-Formate tritt da nur noch krasser ins Blickfeld. Jetzt bin ich mir sicher: „the revolution has been televised“. Man sollte sich von dem Gedanken freimachen, bei diesen Serien der Extraklasse gehe es um gute Unterhaltung und andere Formen des Zeitvertreibs. Ich glaube, dass hellwache Zeitgenossen beim Eintauchen in ausgewählte Serienwelten manche Form von Katharsis durchlaufen, und dermassen aufgerüttelt werden, dass Psychoanalytiker um ihre Kundschaft fürchten könnten. Kleine Übertreibung, klar. In therapeutischen Sitzungen setze ich,  zunehmend und begleitend, auf den jeweilgen Klienten „zugeschriebene“ Serien ein. Gerade in der Trauer- und Traumaarbeit können Serien wie „The Leftovers“ oder „Broadchurch“ enorm unterstützend wirken.

Eigentlich hatte ich vor, Midori Takadas „Through The Looking Glass“, das mir eines Morgens von UPS übergeben wurde (ein Hörer der Klanghorizonte aus Truro hatte die Eingebung, es mir für meine Sendung zukommen zu lassen) als Geheimware in die nächste Nachtsendung zu schmuggeln, aber kaum hatte ich das Werk nachts erstmals in aller Ruhe (und mit einer gewissen Portion Leere im Gehirn) gehört, hatte Uli Koch bereits seine Geschichte zum Album erzählt. Das Werk aus dem Jahre 1983 lässt sich diesem flatterhafte Genre von „Fourth World Music“ zurechnen, in dem diverse Erdzonen ein eher abenteuerliches als gepflegtes Verhältnis eingingen, ehe das Gros der „Weltmusik“ sich in einen Groovestadel der Gemütlichkeit verwandelte.

Anzusiedeln zwischen kühner Träumerei, Wissensdurst und einem fortgesetzten Abstreifen eingetrichteter No-Go’s: die Exotica der Midori Takada und das Leben von Susan Sontag (1934-2004) haben einiges gemeinsam, weit über klassisch feministische Themen hinaus. Seit einiger Zeit liegt das lange Gespräch, das Susan Sontag und Jonathan Cott in Paris und New York führten, in Buchform vor. Wie die Manfonisten im Normalfalle, so scherte sich auch die Amerikanerin keinen Deut um fadenscheinige Trennungen von Pop- und Hochkultur. Was für ein spannendes Erinnerungsfundstück!

Und das Album des Monats? Ein Songzyklus aus dem berühmten einen Guss, Vertonungen von Gedichten einer über 90 Jahre alten Lyrikerin, die zwar ihr Leben lang schrieb, aber erst im hohen Alter einen ersten Band an die Öffentlichkeit brachte. Fernab aller Exzentrik tauchte Sam Genders aka Diagrams in diese Gedichte ein,  und brachte das Kunststück fertig, diese reimfernen Gebilde in sanft fesselnde Songs zu verwandeln.

 

 
 
 
Hier sehen Sie einige Manas in atemberaubender Münsteraner Landschaft. Die Tour der Manas kann hoffentlich pünktlich starten. 12:00 MarktCafe

Zum Grand Depart können leider nicht die Robots von KRAFTWERK aufspielen, aber wie Sie sehen, haben einige Cyclisten ihre Kopfhörer dabei, um von den  Mountain Goats angefeuert zu werden.
 
 
 

 
 
 
Hier liegen einige Manas auf dem Boden, um abseits vom grossen Geschehen eine legitime Pause einzulegen. 14:00 Dorfkrug

 
 
 
 
 
 
 
Kurz vor Etappenende sind sie durchaus vergleichbar mit einer hungrigen Schafherde, ihre zerfetzten Trikots gleichen dem Fellschwund der Tiere. Jetzt ist es hoechste Zeit, einzukehren. 18:00 Feldmann

The first time I’ve been in the Village Vanguard, as a teenager, was when Keith Jarrett had been playing there with his American quartet adding another percussionist. A rather small space, historic value tends to make places bigger. Of course I had only been there with my ears listening to Jarrett’s fantastic Fort Yawuh. Every jazz lover has a collection of records that had been recorded there, a jazz power spot of sorts. Paul Motion was part of the Fort Yawuh-performance, and memories of the late drummer were lingering through the space with its warm acoustics when Bill Frisell and Thomas Morgan entered the club and started playing Motion’s composition „It Should Have Happenend A Long Time Ago“. Only guitar and bass, and the way they evoke these sepia-tinged colour fields, immediately haunts you. There is nothing radical about their playing, no wild gestures Frisell used to offer on Andrew Cyrille’s beautiful ECM album, no rocking the field like Frisell did on Lucinda Williams‘ recent Highway trip, and then again, I can be easily mistaken here. Though this gorgeous young bass player and the whitehaired sixtysomething move through history with peace at heart and, as Germans say, „grosser Seelenruhe“, this is not an oldfashioned affair about glorious days. This is exciting in all its quietness, you don’t wanna miss a single note. Small Town is a perfect late evening record. Candlelight ist no cliche here, it’s part of the instruction manual.

2017 19 Mai

Jazz lifers! Take your pick

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Ascension
A Love Supreme
On the Corner/New York Girl/Thinkin‘ One Thing and Doin‘ Another/Vote for Miles
Robot 415
Giant Steps
Spanish Key
Sly
Lazy Calm

 

2017 19 Mai

Beuys

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Wenn ich im US-Netflix nach dem demnächst erscheinenden Film BEUYS von Andreas Veiel suche, dann hat Netflix den natürlich noch nicht. Statt dessen wird mir „Beauty and the Beast“ angeboten.

Das hat einen gewissen Charme.

 


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