Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Dass wir hier Verschwörungstheorien das Wort reden, darauf kommt zurecht niemand. In den letzten Jahren tauchten in Film und Fernsehen des öfteren Weltuntergangsszenarien auf, prä- und postapokalyptische Szenarien. Mal trashig, mal hollywoodesk, mal so tief und abgründig wie in den drei Staffeln von „The Leftovers“, wohl eine der besten TV-Serien aller Zeiten, und immer noch Geheimtipp. Psychoanalytiker argumentieren da gerne mit den Ahnungsfeldern des Kollektiven Unbewussten, genauer gesagt, zielt das auf die schwarz auf weiss oder nur vorbewusst wahrgenommene Addition des wahrgenommenen politischen Wahnsinns. Richtet man allein den Blick aufs Weisse Haus, sollte man endlich aufhören, zu viele Witze zu machen, die ja auch nur eine „coping strategy“ sind, sich das Unaushaltbare hellschwarz zu malen. Die Lage ist viel ernster. Der Irre schart immer mehr Gleichgeschaltete mit hohem Soziopathiewert um sich, und seine grosse Fresse konterkariert seine Führungsschwäche. Wer innenpolitisch von einem Abgrund zum nächsten stolpert, sorgt gerne für einen grossen aussenpolitischen Coup. Und der könnte verhängnisvoll werden. Einige hardliner vom Grosskapital, vom Militär, vom Stamme der finstersten Rednecks, hat der Geistesschwache schon in den engsten Kreis gelotst. Glauben Sie allen Ernstes, da wird noch Schlimmeres abgewendet!? Und bevor Sie einen Rest von gesundem Menschenverstand herbei halluzinieren, lesen Sie einfach die zwei angefügten Artikel aus „The Guardian“!

2017 26 Jul

Der dritte Streich

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Mir gehen die Geschichten langsam aus, was „Another Green World“ betrifft, aber wohl nie die Empfindungen. Mitte der Siebziger gab es in Italien eine ganz famose Musikzeitschrift, vom Gehalt bis zur Aufmachung. Ich war dort, in Padua und Venedig, mit der schönsten Frau Gelsenkirchens, als ich in diesem Blatt, dessen Namen ich vergessen habe, die Besprechung der alsbald zur Veröffentlichung anstehenden Schallplatte las. In den Monaten zuvor hatte ich mir alles besorgt, was Eno herausgebracht hatte, und war natürlich voller Vorfreude – eine scheinbar glückliche Liebe unter mindestens einem dunklen Stern, die verrotteten Strassen Venedigs mit Giftschildern an jeder Ecke, die pulsierende linke Szene Paduas, eine Stadt, die in einem kleinen Laden ein knappes Hundert Sun Ra-Platten hortete – und meine Lust, diesen italienischen Text halbwegs zu verstehen. Endlich wusste ich, wozu mein Grosses Latinum gut war. Als es dann soweit war mit dem ersten Hören, war die Erwartung immens, und sie wurde nie enttäuscht, auch nicht nach dem schätzungsweise vierhundertdreiundzwanzigsten Lauschen von vorne bis hinten.

Nathalie Merchant war auch mal jung und eine Plattendiebin, das erste Album, das sie klaute, in ihrem lokalen „drugstore“, war „Taking Tiger Mountain (By Strategy)“. Als sie Brian später einmal bei einer Musikveranstaltung traf, versuchte sie ihm zu erklären, was sie an seinen Soloalben, und nicht zuletzt an der „Tigerbergmusik“, so liebte: nicht die Welt schien ihr mit 14 ein besonders lebenswerter Ort zu sein, sondern die Räume, die Brians Musik aufschloss. Wäre Nathalie da nicht schon eine gestandene Künstlerin gewesen, Brian hätte Angst haben müssen, einen besonders fanatischen Fan vor sich zu haben. „I couldn’t even recognize the instruments that were being played, it was so outrageously original and bizarre“.

Tatsächlich klang hier manches nach Synthesizern, was allein auf das „treatment“ klassischer Instrumente zurückging. Und wenn „Here Come The Warm Jets“ eine in alle Richtungen schiessende Freisetzung kreativer Energien darstellte, „Astral Weeks a la Eno“ (es muss sich zu Roxy-Zeiten einiges aufgestaut haben), ging es auf dem Nachfolger konzentrierter, konzentrischer, zur Sache, die Lieder besassen eine in seltsamen Kreisläufen verlaufende Form, in denen „singalongs“ an Moebiusschleifen erinnerten – und einmal sagte Eno, er wollte  das  Empfinden erzeugen, diese Lieder würden um ein  „imaginäres Zentrum kreisen“.

Als ich den ersten Song hörte, „Burning Airlines Give You So Much More“, Mitte der Siebziger, wusste ich, dass ich hier einen neuen Lieblingsmusiker (Seelenverwandten) gefunden hatte, der mich zu Roxy-Music-Zeiten noch seltsam ungerührt liess. Ich mochte die surrealen Geschichten von Menschen, die kleine Kameras in ihrem Haar trugen, durch den Dschungel wanderten und in lauter Abenteuer verwickelt schienen. Das war großes Theater. Einmal, lange vor meinen Journalistenjahren, rief ich beim Hauptquartier von Polydor in London an und abeitete mich mit charmanter Hartnäckigkeit zu einer Sekretärin vor, die mir Enos handgeschriebene „lyrics“ fotokopierte und nach Würzburg schickte.

Wie entstanden denn diese Songtexte, die, bei aller Exotik, mit skurrilem Humor, seltsamer Traurigkeit, und, immer wieder auch, einem Quantum Sehnsucht durchsetzt waren? Das fragte ich Brian einst, im Sommer 2005, und erhielt folgende Antwort. Will Nathalie Merchant wirklich dort leben? Sie sollte es sich gut überlegen. Zum Glück gibt es Paralleluniversen, und zum Glück wird hier auch eins lebendig, in dem ein Nachfahre von Lewis Carroll Verse in die Popkultur schleust, und Atheisten Krippenlieder schmieden.

 

Witzigerweise fand ich vor drei oder vier Monaten das Notizbuch, in das ich die Songtexte von “Taking Tiger Mountain (By Strategy)” geschrieben hatte. Und es war sehr interessant , da einen Blick hineinzuwerfen. Da ist eine Seite, auf der ich einen ganzen Song in einem Rutsch geschrieben habe. Als hätte jemand anders mir alles diktiert. Der Text ist voll ausgeschrieben, manchmal ist ein Wort durchgestrichen und durch ein anderes Wort ersetzt. Oder zwei Zeilen veränderten ihre Position. Ich weiß nicht, ob meine Erinnerung mir einen Streich spielt und die Dinge schönt: ich erinnere mich jedenfalls, überhaupt keinen Zweifel und keine Schwierigkeiten gehabt zu haben, die Texte zu schreiben. Es war, als wären sie schon alle in mir vorhanden gewesen. Und ich hatte ein sehr klares Bild von dem Gefühl, daß dieses Album vermitteln sollte. Es war die Tragödie der „chinesischen Erfahrung“, dieses große Zerplatzen der Träume, die der Maoismus einst repräsentiert hatte. Und wie bei allen Zusammenbrüchen revolutionärer Hoffnungen, entwickelt sich ein kollektiver Unterton der Enttäuschung. Im letzten Song des Albums machen sich die Menschen auf den langen Marsch über den Berg, sie kämpfen sich durch Schnee und Eis in eine ungewisse Zukunft. Sehr melancholisch.“

 

 
 
 

„When I rise in the morning
It’s as if I’ve walked a hundred miles
What I once did so easy
Now comes in a hundred styles
Hundred styles in a magazine
The same summer to spring
What I need is persistence
Too Much Of One Thing“

 

 

 
 
 

Das war der erste Streich der vier Songalben von Eno in den Siebzigern, und über keine Platte aus diesem Quartett wurde in den Jahren der Manafonisten weniger gesprochen als über dieses erste Liederalbum nach Brians Weggang von Roxy Music. Völlig zu Unrecht, für mich steht es auf einem Level mit den drei Nachfolgern. Die Songs sind so bizarr und surreal wie das Cover, Eno wandelt seinen Gesang,  seine „persona“, von Track zu Track. So war es unmöglich, seiner Stimme ein kommerziell taugliches „branding“ zu verpassen – er entzog sich jeder biederen Vereinnahmung – viele andere Künstler, die „ihre‘ Stimme gefunden hatten, wiederholten diese Rezeptur bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und die ständig wiederkehrenden herzerweichenden Melodien? Inmitten all der Songwildnis? Sie  konnten nie Hits werden, weil ihr instrumentaler Untergrund zu subversiv war, ihr Text zu erratisch. Proto-Punk. Psychedelic Exotica. Pure Pop. „Weird, very weird, very strange, disturbing and utterly beautiful.“  Am vierten August erscheint also das Quartett jener Dekade in „half speed-masters“. Obwohl ich diese vier Langspielplatten ohne Ermüdung und seit Jahrzehnten von vorne bis hinten höre und höre, lauschend wohlgemerkt, bin ich ein bisschen neugierig auf den möglichen magischen Mehrwert, obwohl mein Wunsch nach 5:1-surround-Abmischungen unerfüllt bleibt.

2017 21 Jul

Carlos Goes Wild

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Mr. Santana plays Coltrane runs and anti-nostalgic ray guns, it’s all abstract, metallic, sensual, and this is a „super-group“ deserving the name. Why? Because it risks everything, simple as that. Even „Black Magic Woman“ gets the honky-tonk-fire-treatment. (M.E.)

 

„Lotus“ has always been the Holy Grail for the hardcore Santana fan, and this super-deluxe version is definitely that, but it’s also a document of a creative peak most bands never get near. (Philip Greeman, Wire)

 
 

Als Teenager gab es für mich vier beeindruckende Santana-Alben, und 1974 hatte Carlos in meinem Leben genug Spuren hinterlassen. Irgendwann, denke ich,  ist der Deal beendet, die Begeisterung verflogen. Der Rest ist Nostalgiezirkus. Tatsächlich bin ich in den vielen nachfolgenden Jahren nicht mal den alten Faszinationen nachgekommen: das erste Album mit dem schwarzweissen Cover, „Abraxas“ mit Mati Klarweins unvergesslicher Coverkunst, „Caravanserai“ und  „Welcome“ blieben wohlbehütet in ihrem Wilde-Zeiten-Schlummer, ich kann mich nicht mal an ein Girl erinnern, mit dem ich zu „Samba Pa Ti“ rumgeknutscht habe. Tatsächlich habe ich nurmehr einen verschlafenen Samstagnachmittag bei Freunden vor Augen, bei denen  Mati Klarweins Bild wie ein Joint herumgereicht wurde, und dabei den gleichen magischen Realismus verströmte wie die Lieder ringsum. Mehr durch Zufall las ich vor kurzem einen Lobgesang im „Wire“ auf die Wiederveröffentlichung eines Live-Opus von 1973, also aus der Zeit, als der Zauber noch funktionierte, und, abracabraxas, kam das japanische, opulent aufgemachte Opus in mein Heim gerauscht.

 
 
 

 
 
 

Die leicht ergrauten Erinnerungen wandeln sich nach guter Pop-Art-Sitte in ein knallbuntes Farbenmeer. Der Raum ist abgedunkelt, Santana in der Form seines Lebens, einige Lektionen hat  er von Coltrane und dem elektrischen Miles gelernt, um sie in eine überraschend gnadenlose, latineske Parallelwelt zu transportieren. Ich kenne LOTUS überhaupt nicht, und frage mich, ob eine sich um stilistische Grenzen keinen Deut scherende „Rockmusik“ (ist das schon „metal abstract fusion with a bang“?) mehr als ein Dutzend solcher Live-Dokumente abgeliefert hat. Wohl kaum. Schön, dass ich das jetzt auch mitkriege. P.S.: Die Raumakustik ist im Surroundmix eimgefangen, so dass man auf der richtigen Seite des Applauses sitzt, und das Stereobild an Tiefe gewinnt. Also kein klassischer Quad-Sound.

 

 
 
 
1) natürliche Akustik
 

ansonsten verträgt so ein Garten am ehesten eine dezent im Hintergrund ablaufende Musik, ganze Alben, kein Mix. Es gibt ein knallrotes Schwimmkissen, in das man sich bequem fallen lassen kann. Ohne jeden elektrischen Antrieb entsteht eine ganz leichte Bewegung, der Blick geht himmelwärts, die Baumspitzen treiben in extremer Zeitlupe am sonnenbrillenverdunkelten Blick vorbei. Pures Driften, wozu noch in einen John Lilly-Wassertank steigen. Ein kleine Einbuchtung im „Drifter“ erlaubt das bequeme Abstellen eines eisgekühlten Pils. Wir empfehlen Brinkhoff’s No. 1.

 
2) Neil Young: Comes A  Time
 
3) Michael Brook w/ Brian Eno and Daniel Lanois: Hybrid
 
4) Nick Drake: Pink Moon
 
5) Arve Henriksen: Towards Language

Das ist natürlich ein Problem, wenn man in die Jahre kommt, und im Zeitalter des Recycling auch die edelsten Aufbereitungen von Klassikern nie an das erste Mal heranreichen, die frühen Begegnungen und ihre Folgen. Oder doch? Wer im besten und zweitbesten Alter benennt heute noch den „soundtrack of my life“, ohne mit Worten, Augen und Ohren weit in die Vergangenheit zu schweifen?! Im nun eher sepiagetönten Damals hingen die Trauben auch hoch, man sprang trotzdem auf die Bäume, bastelte Mixtapes zur Eroberung von Herzen und Körpern, hatte konkrete, diffuse Visionen von einer Zukunft, die aus lauter Gegenwart bestand, und einem Klangteppich aus 150 Schallplatten. Die Befeuerungsanlage mutiert mit den Jahren leicht zur edel gebundenen Erinnerung mit Goldschnitt. Sgt. Pepper 50, Heart of the Congos und Before and After Science 40, OK Computer 20. Kraftwerk: Der Katalog. Gibt es ein Gegenmittel für Nostalgitis? Tatsächlich gibt es zwei! Zum einen kann man den der alten Stoffe heutzutage so springlebendig und highfidel wie nie zuvor hören, im einzig wahren Mono, im superkristallinen Stereo, im berauschenden Sensurround. Das ist der Trick der Zeitreise. Wenn ich einen meiner Lieblingsmusikfilme, „Stop Making Sense“, von Jonathan Demme im fünf zu eins Raumklang erlebe, mische ich mich unters Publikum, und bewege mich wie ein Jungspund zu den hypomanischen Vocals von David Byrne, ein Sitztanz mindestens auf der Petrolcoach. Zum andern kann man wie damals, kleineren Knie- und Rückenbeschwerden zum Trotz, schlicht weiter auf die Bäume springen, den Geist des steten Neubeginns üben, und (ein Beispiel von tausend) den Tag mit einem Augenzwinkern tiefe Nacht werden lassen – und vor dir steht, mit seiner Akustikgitarre bewaffnet, Jeff Tweedy und singt das Lied  „Sky Blue Sky“, in dem er in die alte Heimat zurückkehrt, die sich als tote Stadt entpuppt. Aber was passiert mit dem Sänger und seinem Lauscher? Ein vitaler Elan durchströmt sie, dass sich alle ersten Male, alle staubwolkenwirbelnden Erinnerungen warm anziehen müssen und ihre gesammelten Pastelltöne besser gegen das kälteste Blau der Welt eintauschen.

Da bist du, allein, gestrandet. Das Raumschiff, auf dem du erwachst, kreist um einen unbekannten Planeten, die Elektronik ist abgeschaltet, weder weisst du, wer du bist, geschweige denn, wann. Dumm gelaufen. Ein Mix diverser Science-Fiction-Topoi. Und was passiert nun?

Der potentielle Horror der Situation wird erstmal gemildert durch den Bordcomputer, der dir „Wach auf, wach auf!“ zuruft, bevor er dich anweist, den Generatorknopf zu drücken, um den Strom anzuschalten. Das bringt deinen „Dinge-Macher“ ins Spiel, der dazu da ist, Dinge zu machen. Unglücklicherweise wurde die umfangreiche Bibliothek der machbaren Dinge erheblich beschädigt – anstatt nun also schlichweg alles mögliche erzeugen zu können, bleibt es einzig bei Kartoffeln – mit einem gewissen Potential.

Ein närrisches Spiel voller bizarrem Humor, doch trotz aller Skurrilität bleiben zum Ende hin sehr  nah gehende Emotionen nicht aus. Wie gut, dass sich aus diesen Kartoffeln einiges herstellen lässt, das pure Verzweiflung unterläuft! Du und dein Computer lösen das Geheimnis des Planeten durch einen recht grotesken Einsatz der Kartoffeln. Nach einigen Stunden nimmt das Spiel eine Wendung, und grössere Themen geraten ins Blickfeld.

Du entwickelst einen Plan, die Erde zu retten, indem du rückwärts durch die Zeit reist, oder, eher vorwärts, bis sich die Zeit umkehrt, so dass du technisch rückwärts in der Zeit reist, bis du den Ursprung, den „Big Bang“ erreichst, und genau an diesem Knallpunkt beginnt die gute alte Tante Zeit vorwärts zu strömen. Natürlich verläuft das nicht plangemäss, es entwickelt sich eine quantensprunghafte Reise Richtung Heimat. Das alles bisher war nur der Prolog zum ganz grossen Abenteuer.

Wir spielen lang genug, bis das Spiel seinen Ton gefunden, seine Voraussetzungen geschaffen hat – ein Universum einer auf Kartoffeln basierenden Aeronautik und Astrophysik – und der grosse Showdown in Sicht kommt (stell dir „2001 – Odyssee im Weltraum“ vor, gefiltert durch den Humor eines Douglas Adams).

Du reist durch Zeit und Raum und Dimensionen, du beobachtest, wie der Planet unterhalb deiner Umlaufbahn Umfang und Form verändert, mal ein totes Feld, mal ein exlodierendes Etwas, eine gelbe Sonne, eine rote Sonne, eine pinkfabene Sonne, ein Teepott, eine zerschmetterte Tasse, ein Riesenauge, und so viel mehr. Während die verrückten Bilder vorbeigleiten, hören sie lange Zeit nicht auf, sehr unterhaltsam zu sein, aber schließlich werden sie doch immer weniger spassig. Endspiel. Du bist einigermassen erschöpft, und möchtest, dass alles vorbei ist.

In diesem Moment berührt das Spiel seine eigene absurdistische Wahrheit: du wirst nie verstehen, was du siehst, das Universum ist komplett verrückt, und es wird nie Sinn machen, du kannst bestenfalls lernen, es zu ertragen – willkommen im Café der Existenzialisten! (Ich werde dir hier nicht preisgeben, ob du es zurück zur Erde schaffst, weil das schlichtweg nicht der Punkt ist.)

2017 15 Jul

CRB

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k

 

For Lajla, the CRB is even better than a cuppa coffee. They travel through America, rocking the coasts and mountains, like all those archetypal bands with a knack for well-crafted melodies and high-flying guitar work. They inherit the freewheelin‘ sprit of the Allman Brothers in their early salad days, get rid though of any nostalgic overkill. Within the last years they have been extremely busy in the studio, too, refined their tried and trusted formula for blending all those sub-genres, sub-portals of country, blue grass, blues, folk vibes, and mandolin-fuelled Appalachan echoes with some psychedelic twists. The Brotherhood does it again. Their new record will be out next Friday and dealing, besides everything else, with different states of being barefoot in the head. A different kind of dance, a whole book of sidesteps. Their best album since „Big Moon Ritual“ (2012). One outstanding track is titled „Glow“, feat. Sarod player Alam Khan and, for sure, rattling at one of these tricky gates of perception. „There’s always this other place you can go“, says the leader of the pack, „Is that place it real? That’s your decision to make, what you’re going to let be real to you.“

 


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