Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Es ist eine interessante Situation entstanden, was meinen Arbeitsmix aus Journalismus und Psychotherapie angeht – ein „drittes Territorium“ hat sich geöffnet, wie der Eingang einer Höhle in 1001 Nacht – und ich weiss keineswegs, ob ich hinterher mit leeren Händen oder einem Sack voller Gold an die Oberfläche zurückkehre. Nur stellt sich der Arbeitsalltag in Kürze dermassen drastisch um, dass ich einen Zeittrick, eine „Eselsbrücke“ anwende, um der Runde der Manafonisten erhalten zu bleiben.

Ich bin hinfort, ähnlich wie Gregor (der alle zwei Wochenenden zur Feder greift) der „Samstagsmann“. Was immer ich zu erzählen habe, wird hier an Samstagen auftauchen, wobei durchaus auch mal ein, zwei dieser Wochenendtage am Stück ausfallen können, ohne dass gleich Suchtrupps losgeschickt werden müssen. So wird es kommen – dieser selbst ausgehandelte Deal gilt bis Ende 2017.

MHQ: Ist das die beste Reggae-Compilation?
 

Michael: Es ist eine verdammt gute Zusammenstellung,  sicher der Verkaufsschlager Nr. 1  von Soul Jazz Records, was ihre Ausgrabungen angeht aus den Archiven von – er war ein harter Bursche, aber er wurde gern so genannt – Sir Clemens Coxsone Dodd; tolle Kompilationen, die gibt es in berrächtlicher Menge, nicht nur bei Soul Jazz, auch die „Trojan Box Sets“ fallen mir da ein. „The Harder They Come“ von Jimmy Cliff war ja im Grunde die erste grosse Zusammenstellung, und mit ihr landete der Reggae im Bewusstsein der Westländer.

 
MHQ: Wie hast du „100 % Dynamite“ entdeckt?
 

Michael: Ein Bekannter eines Bekannten galt als Roots Reggae-Spezialist, und er brachte an einem Nachmittag ins  Waldhäuschen meines Kumpels einen Stapel alter Schallplatten mit, teilweise Originalpressungen aus Kingston. Und was ich da hörte, machte mich baff. Da waren sicher auch Leute dabei, die auf „100%“ versammelt sind: Ken Boothe, Horace Andy (der apäter auf grossartigen Massive Attack-Platten auftauchte), Lee Perry, Sound Dimension, solche Kaliber!

 
MHQ: Also eine Einstiegsdroge.
 

Michael: Auch eine Partydroge. Daniel Lanois, um den es so still geworden ist zuletzt, hat mir mal erzählt von einer Waldparty mit U2, und dass sie alle total auf „100 %  Dynamite“ abgefahren sind. Er erzählte auch, wie faszinierend er eine Musiksprache fände, in den Zeiten, wo sie noch auf der Suche sei, nicht perfekt formuliert, und, hier etwa, der Calypso und ältere Sachen noch ein wenig  im Hintergrund mitschwingen.

 
MHQ: Kannst du ein Lieblingsstück benennen aus dieser Sammlung?
 

Michael: Hmm. Jaaa, aber nur deshalb, weil dieses Album im letzten Jahr neu rausgebracht wurde, eine Art Jubiläumsausgabe mit Extratracks. Vinyl und CD. Da habe ich sie wieder gehört. Es gibt ja etliche grandiose Platten aus diesem „Studio 1“, Soul Jazz hat das ganze Arbeit geleistet. Also, das Tolle an solchen Sammlungen ist ja, nebenbei, die Erkenntnis: was für begnadete Sänger ballen sich da in der Urzeit des Reggae. „Scenius instead of Genius“, würde Brian Eno sagen. Eine völlig absurdistische Mythologie um den zwielichtigen Haile Selassie als Heilsbringer, aber unfassbar reichhaltige Musik. Wer da zum Rastafari wird, hat zuviel Ganja geraucht. Ah, ich schweife ab. Kürze bitte mein Geschwafel aus dem Diktafon! (Nö; Anm. des Herausgebers) Also, kurz und grossartig: ein „Killertune“ fällt mir sofort ein: „Drum Song“ von „Sound Dimension“, mit Jackie Mittoo an den Tasten! Laut hören, im Dunkeln hören! Natürlich die volle Dröhnung!

 

 
 
 

1934. Ödnis in einem stillen Amerika. Der Grossvater ein Zyniker. Die Mutter um den Verstand gebracht. Ein Paar im Wald. Der Junge sieht die schöne Frau und fängt unter einem Baum an zu träumen. Er träumt nicht lange. Und dann geht es los. „The only sound was the wind blowing in the trees. I felt like I was in the middle of a black-and-white photograph whose content could change for the worse in a second.“ Am Rande taucht auch John Wesley Harding auf. Mehr wird aber nicht verraten. Am 9. Mai erscheint bei Heyne die nächste Chance, einen grossen amerikanischen Schriftsteller zu entdecken. Der Roman ist im Original nach einem uralten amerikanischen Song benannt, den schon unzählige Musiker interpretiert haben, von Charlie Haden bis Neil Young: „Wayfaring Stranger“. Diesmal kein Tausendseiter. Nur 500.

I cannot say how much I’ve been sucked in by those first two chapters of Sarah Bakewell’s book „At the Existenzialist Cafe“. In fact I like the balance of her storytelling and telling thoughts – I do now have seriously to consider drinking something bizarre as an apricot cocktail. The other thing I’m really keen on at the moment is strolling (with my eyes and ears) through the appartment of Harry Bosch (from the TV-series „Bosch“). Panaroma windows upfront, looking down from Hollywood’s hillside: a one million lights view, a decent record player, a valve tube amplifier, and a big collection of old jazz records. The Clint Eastwood-connection of cops and their love for jazz. Apricot cocktails don’t fit here, existenzialism does. When I was a teenager, 18, I drove with my first car (a white VW 1303) to the Netherlands, to Scheveningen, with two girls. They were both intellectuals, so there were three intellectuals. They loved books with unhappy women getting wild, and I loved books with cool detectives like Marlowe, Spade or Hammer. The threesome we had was rather underwhelming, somehow sad for everyone: they were thinking too much while fucking, and I was dreaming too much of the ones I really wanted to fuck/love. Even the lesbian moments were sobering, at least worth watching. A day later I was alone, one long afternoon, and I read a book, in my little room on a rainy day, Charles Bukowski’s „Notes of A Dirty Old Man“, drinking one glass of Cointreau, and some more. This was the closest I ever came to apricot cocktails. They must cost a fortune in Paris. I still know that I was quite drunk when I left the house to look for pommes frites. When I stood at the window of a rather ugly store, eating fat potatoes, looking through the rain, and to the sea, I heard Paul and Linda McCartney singing that famous song about their dog. Call it pure, uninhibited joy.

Ich habe mit Gregor nie über Reggae gesprochen, und mit Schrecken stelle ich fest, dass in seinem Jukeboxlager wohl keine einzige Reggae-Single auftaucht. Oder habe ich den Song mit den „Israelites“ übersehen? Egal, vielleicht  bin ich ja der einzige Manafonist, der eine spezielle Beziehung zu dieser jamaikanischen Musikform hat – aber es wäre schön, wenn neben Ian (dem ich ja offensichtlich „Bass Culture“ weggeschnappt habe), noch  der eine oder andere eine heissgeliebte Platte aus Kingston, Jamaica, mit einer kleinen Geschichte zum Besten geben könnte.

Die „Geschichte“ kann auch erfunden sein (Psychorealismus – s.u. – ist nicht gefordert), oder eine kleine Besprechung. Nur, bei 20 Highlights, gilt es, eine Spielregel zu beachten – ein Künstler darf nur einmal auftauchen, und Bob ist nunmehr auch schon „vergeben“. Gerne würde ich Thomas Weber vom Kammerflimmer Kollektief bitten, mir seine liebste Reggaeplatte via Mail zu liefern, mit einer kleinen Story aus seinem Bewusstseinsstrom – er ist tatsächlich der einzige Reggae-Obsessive, den ich kenne.

Oder einer unserer Leser bietet in den Kommentaren hier eine Story an zu seinem Favoriten, ein Reggae-Opus, das er oder  sie  noch heute liebend gerne hören, nichts, was bloss Erinnerungsseligkeit versprüht und an das Patchouli einer verflossenen Liebe erinnert  – und ich   maile dann zurück. Ach, eine weitere Platte ist bereits vergeben, sie wird – in diesem gnadenlosen Countdown unangefochtener Meilensteine – die Nr. 3 sein: The Congos, und „Heart of The Congos“. (M.E.) 

 

Auf geht’s:

 

Die „Mutter aller Begegnungen“ führt, wie so oft, in die Adoleszenz, und in diesem Fall, nach J a m a i k a … : In Harry J´s Kingston Studio an einem heissen Nachmittag Ende September 1972 hereinzuspazieren, an dem Abend, als The Wailers “Slave Driver” aufnahmen, bedeutete gleichsam, ein neues musikalisches Universum zu betreten. Ich war noch grün hinter den Ohren, und hatte über meine erste Freundin, die 15 Jahre älter war als ich sowie Hard Core-Verfechterin von Patchouli und Haschisch, ein Flugticket bekommen, das mich nach einem langen Trip voller aufregender erster Eindrücke, in einem zerbeulten Taxi in 10, Roosevelt Avenue, Kingston, Jamaica, ablieferte.

Meine Jeans waren voller Staub, die Wasservorräte gingen zur Neige, Jane war natürlich schon vor Ort, und stellte mich dem englischen Journalisten Richard Williams vor, eine Legende schon damals (wie ich später erfuhr). Ich ahnte ja nicht, dass ich hier einem Stück Musikgeschichte beiwohnen sollte, der Produktion der Urfassung jenes Albums, das Bob Marley & The Wailers in Windeseile zu einem der ersten “Third World-Helden” der Rockhistorie machte. “Catch a Fire” wurde bald in einem Atemzug genannt mit Stevie Wonders “Talking Book” oder Marvin Gayes “What´s Going On”.

Bis dahin hatten sich die meisten meiner bewusstseinsverändernden Erfahrungen auf einem ramponierten Plattenspieler von Dual abgespielt, und meine kurzen England-Trips, auf denen ich Atomic Rooster, Fleetwood Mac und Steamhammer (letztere im Londoner Marquee Club, verraucht, laut, unfassbar) erlebte, hielten sich in Grenzen. Aber ich zehrte natürlich davon, und Jane hielt mich mit meinen 17 Lenzen für einen Teenager mit Potential.

Ganz legal war weder unsere Beziehung noch der Drogenvorrat, den sie später in einem Spezialfach durch sämtliche Flughafenkontrollen schmuggelte. Dank Bunny Livingston (der spielte Congas und Bongos bei den Wailers) wurde ich mit einer ganzen Sammlung der jamaikanischen Ganja-Kultur vertraut gemacht, und ich erlebte Songs wie “Stir It Up” durch einen fein gesponnenen Nebelschleier, an dessen Ränder die seltsamsten Farbeffekte aufblitzten. Wieso ich damals noch nicht den Entschluss fasste, Musikjournalist zu werden, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Wenn man so will, habe ich die ersten Interviews meines Lebens mit Peter Tosh und Aston Barrett gemacht, aber natürlich lief kein Bandgerät mit, und ich habe auch nicht viele Fragen gestellt, sondern bloß endlos bedeutsame Ausrufe von mir gegeben wie “fantastic!!” oder “so groovy!!”. Ich war ziemlich stoned. Später zweifelten meine Studentenkumpels in Würzburg massiv am Wahrheitsgehalt dieser Geschichte (“wann kommt Jane denn Tarzan besuchen” war einer der Sprüche, die mir um die Ohren flogen).

Egal. Ich habe ja manchmal selber meine Zweifel, wenn ich die Musik auflege: Island Records brachte “Catch A Fire” 2002 in einer Deluxe-Edition raus, mit der lang vergriffenen Urfassung und der in den frühen 70ern in England erschienenen Ausgabe für den internationalen Markt. Ich habe mich nie an diesem Album sattgehört. Wenn Bob Marley wie in einem Mantra “400 Years, 400 Years …“ singt, verschwinde ich mitunter in der kleinen heruntergekommenen Küche in Harry J´s Kingston Studio, in dem Jane ein paar Spiegeleier brät und die Gänsehaut einfach nicht verschwinden will.

„Dear Michael, I’m telling you nothing new under the sun. Or do I? Simply stated, THE SHIP is the experimental-listening event of the year: an album that demands you clear your schedule, turn off your phone, and devote your attention to the sounds coming out of your speakers. In the nearly five decades since he infiltrated the music scene with Roxy Music, Eno has continually pushed the envelope: twisting glam into bizarre new shapes on his classic ’70s LPs, bringing high-concept minimalism to new audiences with his Ambient series, producing some of the most beloved rock records of all time with David Bowie, Laurie Anderson and Talking Heads. “The Ship” continues that arc, melding avant-electronic mastery with cosmic meditations and combining sonic and literary narratives to create a unique, entrancing emotional universe. By the time the album reaches its coda – a gorgeous and unexpected cover of the Velvet Underground’s “I’m Set Free” – Eno has proved his legacy is neither static nor overstated. Rather “The Ship” proves that one of music’s most creative forces is only now reaching the zenith of his artistry.“

 

„Dear Sean Maloney, how’s the weather in Boston. You’re right in nearly every way. To make it even  more right, I changed two or three words. And I wouldn’t say that he’s „only now reaching the zenith“. To stay with the old saying, he’s painted his masterpiece more than once. Best, Michael!

 

 

 
 
 

1) On Land (Im tosenden Manhattan, wo Eno kostenlos leben konnte, entstand, neben einem geliebten Dachgarten, DAS archaischste aller Ambient-Alben, voller vorzeitlichem Rauschen und unbetretener Wälder) / 2) The Ship (ein Lamento in der Tradition der grossen Lamentos des 20. Jahrhunderts, aber ganz anders, und der Gesang einmal mehr ein Theater der Stimmen, keine Spur von Pathos, und am Ende reiner Jukeboxzauber) / 3) Music for Airports (systemische Musik, Steve Reich entlehnt, und doch ganz und gar im Eno-Territorium gelandet, mit einer konsequent unter der Oberfläche gehaltenen Melancholie, die Bang On A Can später freilegten mit Violinen und Bratschen) / 4) Taking Tiger Mountain (By Strategy) (selbst der scheinbare Eskapismus dieses seltsam unpopulär gebliebenen Songzyklusses streift dunkle Themen wie brennende Flugzeuge und Maos Schreckensregime – oder ist es das Album, von dem Roald Dahl geträumt hat? Herzwärmfaktor 10. D12-Dosis Punk. Eine Ohrwurmfülle, die Sgt. Pepper Konkurrenz macht) / 5) The Shutov Assembly (weitere Urweltphantasien ohne New Age-Touch, geschöpft aus den Tiefen des DX-7, in der zwar alle Figuren aus der Landschaft verschwunden sind, aber Enos Handschrift unüberhörbar bleibt – Simon Jeffes vom Penguin Cafe Orchestra liebte, als er dem Stück „Alhondiga“ lauschte, einen hellen Klang, der ihm wie ein Silberlöffel vorkam, der an eine Teetasse klopft) / 6) Another Green World (immer gern als sein drittes Songalbum bezeichnet, doch gab es viel mehr „instrumentals“ auf diesem Klassiker des 20. Jahrhunders, den nur Vollpfosten als „Synthi-Pop“ bezeichnen) / 7) Here Come The Warm Jets (Brians „Astral Weeks“, songgewaltig, surreal & psychoexistenzialistisch) / 8) Music For Films (lauter Miniaturen und Ideen – der Ideenfluss ist überbordend, der Sog abgründig, das Schweben ein Schweben, und die Fragmentierung seltsam formvollendet) 9) Another Day On Earth (nahtloses Anknüpfen an die Klasse der vier songorientierten Alben aus den 70ern – zu viele Worte kommen mir in die Quere für einen gescheiten Satz) / 10) Nerve Net (Lieblingsplatte von Eivind Aarset, Eno als Expressionist – und „Fractal Zooom“ ist ein technoider Sehnsuchts-Song, der einen kaum auf dem Tanzboden hält) / 11) Discreet Music (ein Zufall im Studio entpuppt sich als Meisterwerk des 20 Jahrhunderts – das stille pendant zu Lou Reeds „Metal Machine Music“) / 12) Before and After Science (der Abschluss der Liederjahre im aufregendsten Musikjahrtehnt der letzten fünfhunder Jahre – mit Julies Boots geht es über das Wasser, Kurt Schwitters Ursonate erschallt – dieser Traumstoff hallt noch Jahrzehnte später nach)

Being at the Niagara Falls, must be quite an immersive experience. Even with the cultural baggage of movie flashbacks. And the American way of colouring. It’s not so far away from the experience of old, beloved Reggae records: stone-cold classics, full of heat, love, and surrender. Being blown away in front of a famous waterfall, or on a „Jah-Maican“ time travel experience, nevermind!

So every Manafonista might leave his or her marks by adding to this mini-series of „20 reggae underground classics“ (if possible, let us not too often mention the usual suspects) – treasures that should never end in desolate areas of  record collections. The first record must be a killer, and it is. For the first time I heard this album at the end of the last century, during a party of Reggae- and Dub-fanatics in Düsseldorf. I’m talking about Dadawah‘s brooding, strung-out masterpiece of nyabinghi (Rastafarian spiritual music), „Peace And Love“! You don’t know it? Do yourself a favour! Originally released in 1974 on „Wild Flower“, it was repressed in ’75 by Trojan with different artwork. The two Reggae afficionados Ainley and Ernestus have had the tracks remastered at Abbey Road for the Dug Out edition, the vinyl housed in “old-school, hand-assembled sleeves” with original cover art restored. I’ll let Honest Jon’s explain the unique appeal of the record:

 

„Led by Ras Michael over four extended excursions, the music is organic, sublime and expansive, grounation-drums and bass heavy (with no rhythm guitar, rather Willie Lindo brilliantly improvising a kind of dazed, harmolodic blues). Lloyd Charmers and Federal engineer George Raymond stayed up all night after the session, to mix the recording, opening out the enraptured mood into echoing space, adding sparse, startling effects to the keyboards. At no cost to its deep spirituality, this is the closest reggae comes to psychedelia.“

1 Brian Eno: The Ship / 2 David Bowie: Blackstar / 3 Jon Balke: Warp / 4 Swans: The Glowing Man (Tresor, Bergisch-Gladbach) / 5 Thomas Köner: Tiento de la Luz / 6 Sturgill Simpson: A Sailor’s Guide To Earth / 7 Matmos: Ultimate Care II / 8 Vijay Iyer & Wadada Leo Smith: A Cosmic Rhythm With Each Stroke / 9 P. J. Harvey: The Hope Six Demolition Project / 10 Tigran Hamasyan: Atmospheres (Erinnerung, Lugano) / 11 Glenn Jones: Fleeting / 12 Tindersticks: The Waiting Room / 13 Kevin Morby: Singing Saw / 14 Lucinda Williams: The Ghosts of Highway 20 / P.S.: It surpasses by far my imagination that there will be another number one or two at the end of the year. 

15. Juni, The Waiting Room, London: THROWS / 10. Juli, Danforth Music Hall, Toronto: SWANS / 21. Juli, Giardini del Centro Unipol, Bologna: CARLA BLEY TRIO / 3. September, Punktfestival, Kristiansand: THE ELECTRONIC GRIOT. Gut Ding will Weile haben: das Doppelalbum „Atmospheres“ von Tigran Hamasyan (mit Arve Henriksen, Eivind Aarset und Jan Bang) wird am 20. August erscheinen, und das „release“-Konzert beim Punktfestval an dem Tag stattfinden, an dem ich dort meine kleine Radio-Performance im Griot-Gewand veranstalte. Es wird eine spannende Angelegenheit. Ich bestehe natürlich darauf, dass mir zur Lesung Aprikosenlikör gereicht wird. Und Manfred Eicher wird beim „public talk“ auf dem kleinen Podium sitzen.


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