Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2017 12 Jun

My eyes have seen you

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„I understood you’ve been running from the man
That goes by the name of the sandman …“

(America / CSN & Y)

 

Er hat’s mal wieder getan – Brian Eno sagte über sie:“ She is the biggest thing since Patti Smith“. Anna Calvi, von dieser britischen Singsongwriterin ist die Rede, hat für Robert Wilson, dem aufregenden Theatermacher aus Texas, die Songs für sein neues Stück „Der Sandmann“ komponiert. Ich habe es gestern Abend gesehen.

Das Musical begann mit einem ohrenbetäubenden Paukenschlag, der die älteren Gäste im Schauspielhaus zurück ins lebendigere Leben katapultiert haben dürfte. Nathanael, der in seinem anderen Leben Christian Friedel heisst und Leadsänger und Komponist ist, donnerte mit einer voluminösen Jim Morrison Stimme los: „There will be a Horror.“ Einige Zuschauer rutschten tiefer in den Plüsch.

Der Sandmann ist bekanntlich eine Horrorerzählung von E.T.A. Hoffmann. Der kleine Nathanael erfährt, wie so mancher von uns, schlimmste schwarze Pädagogik. „Wenn du jetzt nicht ins Bett gehst, kommt der Sandmann und reisst dir die Augen aus.“ Die Augen sind das Hauptmotiv in dem Musical. Der Augenhändler wirft Nathanael immer mehr in eine Hilflosigkeit, die am Ende zu seiner vollkommenen Wahnsinnigkeit führt. Rührend die Mutterglucke, die ihren Sohn mit dem zu Herzen gehenden Lullaby von Anna Calvi wieder herstellen will:

 

SUNDAY LIGHT

Boy in amber on the stairs
Sunday light through his hair
Casts a shadow on the wall
Deep and dark

 

Der kleine Struwwelpeter kommt nicht zur Ruhe, er hört Stimmen, die durch den Einsatz der Musik hervorragend zum Ausdruck kommen:

 
SURRENDER

We swim under the stars
All the secrets that lie under the dark

Der Sandmann singt dagegen verführerisch:

Sleep on,
You bring the sugar, and
I’ll bring the leather
 

Robert Wilson verlangt von seinen multitalentierten Schauspielern viel. Alle bewegen sich wie im Puppenspiel, alle werden pretentiös von einer fantastischen Lightshow angestrahlt. Das Bühnenstandbild ist meist entlehnt aus der modernen Kunst: Das graue Wolkenbild von G. Richter, die lineare Form von Mondrian. Einen verübten Mord stellt Wilson lediglich mit einer kleinen blutroten Hand dar oder lässt den blassen Mond schauerlich rot werden. Die Lichtchoreografie ist wirklich eine Wucht. Ebenso der geniale Einfall, die Trennung von Nathanael von seiner Clara mit dem für sich sprechenden Song einzuleiten: I See A Death In Your Eyes. Gänsehaut. Als Nathanael herausfindet, dass seine Angehimmelte lediglich eine aufziehbare Puppe ist, verfällt er vollkommen dem Wahnsinn. Er singt zusammen mit seinem Schwager:

 

I WHIP THE NIGHT

… I feel alone and in the dark you should have known it
That the lion bites the lion
With your pseudo liberation of a pseudo libido

 

Ein riesiger Zahnbohrer erscheint als Bühnenbild, man erleidet körperlich die Bohrangst und nur bei klarem Verstand Verbliebene können erahnen, welch Tortur Schizophrene durchmachen, wenn sie von Stimmen bedrängt werden. Sehr eindringlich miterlebt in dem Song: THE HURRICANE, THE HURRICANE, THE HURRICANE, THE HURRICANE.

Anscheinend wollte Bob Wilson das Publikum nicht mit diesem donnernd düsteren Powersong entlassen. Noch einmal versammelt sich die ausgezeichnete Schauspieltruppe zum gemeinsamen weicheren Gesang: YOU WANT A PIECE OF HISTORY / WELL, COME AND KISS ME …

Wer die Möglichkeit hat, das Musical zu sehen, hat das Vergnügen, neben E.T.A. Hoffmann, Lotte Reiniger, Sigmund Freud, John Cage, Ezra Pound, Andy Warhol und Buster Keaton zu sitzen.

2017 6 Jun

Chez Paul Weller

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Gestern Abend spielte The Modfather im ausverkauften Ancienne Belgique in Brüssel. Während des Bühnenaufbaus lief St. Pepper’s Lonely Hearts Club Band und mittenhinein in die wundervolle Beatles Musik sprang Paul Weller auf die Bühne und rockte mit „I’m Where I Should Be“ los und so blieb es bis zum Ende des Konzerts. Paul Weller hüpfte im weißen Barca-engen T-shirt zu dem Song: „Have You Ever Had It Blue?“, riss den Gitarrenhals gen Himmel und sang mit schöner, kräftiger Stimme gegen den schlechten Soundmix an. Der Bass war viel zu laut. Lediglich am Keyboard konnte ich Textfetzen von „Going My Way“ ausmachen. Das mir am besten gefallene Lied „You Do Something To Me“ war trotz der beiden sehr lauten Drummer ganz gut zu erkennen. Das Publikum, 50+, war begeistert. Selbst auf den engen Emporen des AB tanzte das „Cagepublikum“ gut mit. Leider war das grelle Bühnenlicht ampelmäßig auf das Publikum unten in der Halle gerichtet, was wegen des stechenden Lichts den Blick auf die Bühne nahm. Ansonsten war die stage show rather poor. Dafür wirkte der Aufdruck „The Moons“ auf Weller’s T-shirt um so sinniger. Wir kennen den Song „Last Night On Earth“, was als prima Hinweis von dem stets engagierten Musiker auf Trump’s Klimaabsage hindeuten könnte. „The Impossible Idea“ folgte und einige Stücke von der neuen CD A Kind Revolution. Er will mit seiner unglaublichen Power sicher das, was E. Macron in seinem Buch Revolution beschreibt: a new change. Mit „Wake Up The Nation“ hat er bereits mit dem bravourösen, aus dem Hinterland hervorgetretenen Robert Wyatt für Jeremy Corbyn von der Labour Party gesungen. Hoffen wir, dass übermorgen ihre Klänge bei den Neuwahlen des britischen Unterhauses in die richtige Richtung rocken.

 


 
 

 
 

Zwei Meister und Freunde, die nicht unterschiedlicher sein können: Leon Spilliaert (1881-1946) und James Ensor (1860-1949). Der eine war Nachtmensch und versuchte mit dem Licht der Dunkelheit zu malen. Der andere malte am Tag und versuchte, die vielen Lichter am Meer, in den Dünen und in Ostende festzuhalten. Gesehen im Mu.Zee Ostende.

 

1970 – My husband went to 2 concerts of THE ALLMAN BROTHERS BAND in the auditorium in Santa Monica / California. He was overwhelmed by the guitar players Duane Allman and Dickey Betts. He enjoyed the real southernman, one of the two drummers.

1971 – FREE BIRD Duane died in a motorcycle crash.

1974 – Three of us traveled to Southern Italy. We climbed Stromboli and starred into the working vulcano. „Fährman hol över“ to Medina on Sicily. In a tiny station, we were told, that the next train would pass in 8 hours. I decided to stroll around the village. Coming back from my walk, my friend yelled at me: „Where have you been, the train just left“. I assume, he had read too much of Alfred Adler then. My lifelove just smiled at me and started to sing with his deep tender voice: SWEET HOME ALABAMA. This was my first experience  with the Allman Brothers. Until today they are my favorite rock and blues band. Unbeatable. There is no band, who can put me so much under spell with their 30 minutes play.

2017 – Yesterday I heard, that the Grateful Dead gave two concerts in L.A. …

No comparison, pleaaaaaaze.

This Friday The Beach Boys will play in Brussels. It’s always good to surf.

May 2017 – We were sitting under green green trees. I looked at Michael and Jochen, I know they like the Allmans. We didn’t know by then, that Gregg Allman has passed away. Everything and everybody was so heiter. How wonderful, we are all so much in the same spirit of our age.

 

Here my personal setlist:

  • Midnight Rider
  • Stormy Monday
  • Statesboro Blues
  • Trouble No More
  • Ain’t Wasting Time No More
  • Floating Bridge

 

 
 
 
Hier sehen Sie einige Manas in atemberaubender Münsteraner Landschaft. Die Tour der Manas kann hoffentlich pünktlich starten. 12:00 MarktCafe

Zum Grand Depart können leider nicht die Robots von KRAFTWERK aufspielen, aber wie Sie sehen, haben einige Cyclisten ihre Kopfhörer dabei, um von den  Mountain Goats angefeuert zu werden.
 
 
 

 
 
 
Hier liegen einige Manas auf dem Boden, um abseits vom grossen Geschehen eine legitime Pause einzulegen. 14:00 Dorfkrug

 
 
 
 
 
 
 
Kurz vor Etappenende sind sie durchaus vergleichbar mit einer hungrigen Schafherde, ihre zerfetzten Trikots gleichen dem Fellschwund der Tiere. Jetzt ist es hoechste Zeit, einzukehren. 18:00 Feldmann

 

 
 
 
„…mein Körper, meine Seele sind nackt,
als ein seiner Geschichte beraubter Mensch stehe ich hier“

(Tchicaya U Tam ’si, Dichter 1931-1988)
 

„histoire oblige“ (John Cage)

 
 

In der belgischen Tageszeitung „Le Soire“ war in diesen Tagen ein Foto von einem gekreuzigten Biber abgebildet. Grausam. Grausam die Taten des legendären Legionärs Kongo Mueller, von dessen Greueltaten wir in Filmen im Audimax Freiburg in den späten 70ern erfuhren. In den Tagebüchern von Peter Sloterdijk wurde ich auf ein Buch aufmerksam, das ich jetzt gelesen habe: Eine Geschichte KONGO von David Van Reybrouck (Suhrkamp 2013). Van Reybrouck beschreibt – ohne Scheu -, Grausamkeiten beim Namen zu nennen, wie unter dem belgischen König Leopold II im Kautschukabbau gefoltert wurde und erklärt, wie und warum Lumumba und mit ihm der Traum von einem vereinten Kongo sterben musste.

Nachdem der Kongo 1961 plötzlich unabhängig geworden war, folgte Mobuto, der dem Land einen neuen Namen aufdrückte: Zaire. Mobuto regierte 30 Jahre lang (1965-1997) mit schweren Gewaltverbrechen und dem Geld der USA und Frankreich. Kaliba folgte nach und wurde aber bereits 2001 erschossen. Sein 29 jähriger Sohn Joseph Kaliba übernahm das Amt, das er bis heute in der Demokratischen Republik Kongo (seit 2016 widerrechtlich) innehat. In seinen Anfängen erhielt die Musik eine außerordentliche politische Rolle. Popmusiker wie Werrason und Mpiana machten nicht nur Werbung für Bierbrauereien (Heiniken und Primus), sondern traten auch für den korrupten Kaliba auf ihren Konzerten ein. Auch Papa Wemba sang für Kaliba. Erst 2008 wagte ein junger kongolesischer Rapper die konsumverirrten Musiker und die Volksvertreter anzuklagen.

Als ich am Sonntag in Tervuren (Brüssel) spazieren ging, dachte ich an die Kongolesen, die bei der Ersteröffnung des Afrikanischen Museums Ende des 19.Jhdts. lebendig ausgestellt wurden. Man darf gespannt sein, wann und was das Afrikanische Museum, das seit Jahren geschlossen ist und 2018 wiedereröffnet werden soll, zeigen wird. Vorstellbar ist, dass Papa Wemba oder der bekannte Rumba Song „Jamais Kolonga“ (auf Youtube) erklingt oder „Le Grand Kalle“ von African Jazz: „Oye, oye, oye“.

Oder man lässt in einer nachgebauten kolonialen Siedlung eine Band Maringa- und Rambamusik spielen, auf Flaschen schlug man komplexe, synkopierte afrikanische Rhythmen. Aber man hörte auch Fetzen Fandango, Cha-cha-cha, Polka und Schottisch, neben Echos von Marschmusik und Kirchenliedern. Der wichtigste Einfluss war jedoch kubanisch: Schellack-Schallplatten brachten Musik zu Gehör, die sich für Kongolesen vage vertraut anhörte. Es war die Musik, die Sklaven in den Jahrhunderten zuvor auf die andere Seite des Ozeans mitgenommen hatten, und die nun, bereichert durch spanische Einflüsse, zurückkehrte. Die Sänger in Leopoldville sangen gern auf Spanisch, oder taten so, dass es sich wie Spanisch anhörte.

Die Gitarre wurde das populärste Instrument, neben dem Banjo, der Mandoline und dem Akkordeon. Camille Feruzi, der Akkordeon Virtuose der kongolesischen Musik, komponierte unvergleichlich wehmutsvolle Melodien. Und auf den Schiffen, die vom Landesinnern nach Leopoldville fuhren, spielte der junge Wendo Kolosoy unermüdlich auf seiner Gitarre. Er würde sich zum Begründer der kongolesischen Rumba entwickeln, des einflussreichsten Musikstils im subsaharischen Afrika im 20. Jahrhundert. Es war Musik, die einen lachen und vergessen ließ, die zum Tanz und zur Verführung einlud, die froh machte und sinnlich …“ (S.203)

Ich fahre mit der Tram 44 aus Tervuren in Richtung Brüsseler Innenstadt, genauer ins afrikanische Viertel Matonge. Dahin, wo kein König wohnt, sondern arme Zentralafrikaner ihr Glück versuchen. Die Arrivierteren treffen sich im Club 144 auf der edlen Avenue Louise for a real hot Rumba night.

2017 7 Mai

En Marche

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Electric riders

We need no guiders

We vote in the North

We vote in the West

We are bound to Europe

We adore our best:

 

Cycliste

 

Le mouvement, le vent

complices du regard

nous, surprises violences alterndes

déjouées

par crête main trop prècise

à jambes voyageuses

la main instantanée de la belle lutteuse

 

Paul Nougé  (1895-1967)

 

Ray Davies: Ich weiß nicht, diese romantische Sehnsucht, mal in Deutschland zu leben, hatte ich immer. Köln hätte mich gereizt! Da habe ich herrliche Ballettaufführungen erlebt. Das Bier mag eine Rolle gespielt haben. Kennen Sie Münster?

ZEIT: Ja, ich war aber noch nie dort.

Ray Davies: Das sollten Sie nachholen! Sehr angenehme Stadt. Darüber könnte ich auch mal einen Song schreiben.

 

Wenn so viele Individualisten zusammen spielen, dann wird das Spiel halt gewonnen, sagte der Sportreporter über den BVB Sieg. Das Fahrrad fahren ist nicht des Mueller’s Lust, d.h. wir radeln nicht an den Aasee, sic. Manche trudeln erst am Nachmittag ein. ManaTreffen ist deswegen bereits um 17:00 Uhr am Samstag, den 27. Wonnemai im Restaurant Feldmann. Essen gibt es aber erst ab 18:00 Uhr. Fussball dann ab 20:00 Uhr. All done and dusted.

Schon als Studentin schlenderte ich gerne über den Kirmesplatz. Mich interessierten weniger die Fahrgeschäfte sondern mehr das fahrende Volk. Unter den Schaustellern gab es Typen, denen ich nicht allein im Wald hätte begegnen wollen. Manche, die an den Boxautos z. B., sahen aus, als ob sie schon aus dem Knast heraus als Schausteller angeheuert hätten. Es gab aber auch immer die hochtoupierten Damen an der heißen Mandeltheke, die ihren unwiderstehlichen Blick auf Ding und Mensch warfen und man niedergedrückt mit Kantschem Gemüt weiterging: was soll ich tun? An den Schiessbuden stand mitunter adrettes Volk, Mann weniger Weib: Ich will ´nen Cowboy als Mann.

Die WILDE MAUS ist ein Fahrgeschäft auf dem Prater in Wien. Dort treibt sich ein renommierter Musikkritiker herum, der sich schämt, zuhause zu sagen, dass er wegrationalisiert wurde. Junge Praktikantengören glauben, dass sie was von Musik verstünden und ziehen an dem geschmacklosen Kaugummi: Anton Bruckner versa The White Stripes. Sie reichen längst nicht an das Können des Kritikerpapstes heran und schon gar nicht an seinen ausserordentlichen Erfindungsreichtum, der ihm einfällt, um seinen Chef platt zu machen. Zuhause geht es eher langweilig zu, seine alternde Gattin will noch den Eisprung wagen. „Das Tun des Einen ist das Tun des Anderen.“ Das haben wir von Helmut Stierlin gelernt! Die beiden leben außerhalb ihrer Beziehung das aus, was im Eheleben nicht stattfindet.

 

Du rufst mich an und du fragst mich wie’s mir geht
Ich ruf dich an und ich frag dich wie’s dir geht
You call me to say you’re running late
And you were already really late
I’m sorry if I don’t get all of it
I’m sorry if I end up going home
Then you hit me up
And just like that you’re candy again

 

So singt die Wiener Band BILDERBUCH in dem Song BUNGALOW. JOSEF HADER, der mit diesem Film Wilde Maus sein Regiedebüt gibt, gelingt es durchaus, die neue Popmusik von BILDERBUCH mit den alten Klassikern (Mozart, Händel, Strawinsky …) zu verbinden, und er ist ganz und gar nicht „krampfhaft junggeblieben“ dabei, sondern tragikomisch wie im richtigen Leben, in dem er bekanntlich Kabarettist ist.

 

Die Konzertbesuche von Bob Dylan waren immer mit einem gewissen Risiko verbunden: entweder hatte man Glück, weil der Meister in Spiellaune war (10x) oder er „mimoste“ mal wieder und man ging enttäuscht nach Hause (2x). Beim morgigen Auftritt in Düsseldorf kommt die Ungewissheit hinzu, ob Bobby mehr von seinen eigenen Songs bringt oder ob er die Cover Alben bevorzugt. Dieses Verhältnis ist der Knackpunkt, für den ich 103 EU einsetzen würde. Hinzu kommt der Medienhype um den Nobelpreis, der mich eigentlich nicht interessierte, aber, dass Dylan sich in diesem Zusammenhang nicht zu dem Verständnis der Rockmusik äußerte, gefiel mir nicht. „Too much monkey business?“ Oder soll ich doch zum Konzert gehen, weil ich nicht die bourgeoise Braut von Mr. Jones sein will? Weil ich Bob Dylan möglicherweise noch ein – letztes? – Mal intensiv erleben kann? Was wird passieren, wenn er „Jack of Hearts“ gauzt, nachdem ich es neulich in optimaler Klangqualität hören durfte? Oder wenn er „Desolation Row“ so verfremdet, dass ich es nicht einmal erkenne? „In allem, was variiert, bleibt etwas übrig,“ schreibt Tristan Garcia in Das intensive Leben. Ich höre jetzt auf zu denken. Ich bleibe Bob Dylan auf jeden Fall treu, so wie er uns. „You’re the reason I’m trav’lin‘ on. Don’t think twice.“ I should go.

 


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