Manafonistas

on music beyond mainstream

Autoren-Archiv:

2014 14 Apr

Nightly sun activity

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way up north … yesterday night Umeå … aurora borealis
 
 
 
 

 
 

 
offene weite hier im norden
 
 
 

 
 
 
Umeå (ümee-oh), Schweden
 
12Points-Festival 2014

 

2014 8 Apr

Aki schautlausch

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どこ
 
 
 

 
 
 
ou wo where waar
 
 
© FoBo _Henning Bolte

2014 30 Mrz

RE VU: Davidsen

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… was man mit der Bassgeige nicht alles zustandebringen kann …
 
 
 


 
 
 
Heute meine Besprechung des jüngsten Solo-Werks von Bassist Nils Bosse Davidsen auf All About Jazz

2014 29 Mrz

Bley Motian Bley

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Damals gab’s noch Wendepunkte, wo merkbar Neues geschah.
 
 
 

 
 
 
Es klang richtig rubbelig wie HIER, 1964, vor fünfzig Jahren
 
Paul Bley, Gary Peacock, John Gilmore, Paul Motian
Calls (Carla Bley), Turning (Paul Bley), King Korn (Carla Bley)

Bei Andy Emler ist immer Blau im Spiel, bei Maria Faust Rötliches. Visuell.
 
 
 

 
 
 
Und K l a n g ? Hören hilft hier weiter, ein Klick!
 
RADIO ON DEMAND – Andy Emler MegaOctet u. Maria Faust Jazzkatastrophe
 
Eins von den besten Albumcovers des vorigen Jahres!
 
 
 

 
 
 
Und das Neueste, SACRUM FACERE, wieder rötlich …
 
 
 

 

2014 29 Mrz

Erdstrom

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R A D I O ____ ON DEMAND – CLAUDE TCHAMITCHIAN
 

Radioprogramm mit Musik des Bassisten Claude Tchamitchian (aus Marseille) in verschiedenen Konstellationen
 
 
 

 
 
 
ON DEMAND, geht sofort los (und gesprochener Text minimal), reinhören und …

Es gäbe einiges zu Tchamitchian, zu seiner Person und seiner Musik zu sagen, aber hier erstmal die Musik. Worte, Text später …
 
 
 

 
 

all photos © FoBo – Henning Bolte

2014 28 Mrz

Pfade, Pfade, Fernsicht 1

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Endangered Blood, eine Band, die auf Manafonistas schon vorbeigekommen ist
 
Hier mit Musik diesseits und jenseits … eines der wunderbaren Tiny Desk Concerts bei NPR, National Public Radio (ja, so etwas gibt es tatsächlich in den USA!). Noch mit Trevor Dunn (ja, der von Mr.Bungle), der jetzt meistens nicht mehr mit von der Partie ist. Dafür dann Michael Formanek! Auch nicht schlecht, oder!? Einfach …
 
 
 

 
 
Chris Speed, Jim Black, Trevor Dunn, Oscar Noriega
 

IN THE SPIRIT OF ______ P A U L . M O T I A N (25 March 1931–22 November 2011)
 
 
 

 
 
 
Last year there was a marvellous Paul Motian Memorial Concert at Symphony Space (see here on MANAFONISTAS). This year Endangered Blood + Brad Shepik take over, establish continuity
 
THE STONE RESIDENCIES JIM BLACK MAR 25-30
 
3/30 Sunday
 
10 pm – The Music of Paul Motian - Chris Speed (reeds) Oscar Noriega (reeds) Brad Shepik (guitar) Trevor Dunn (bass) Jim Black (drums)
 
THE STONE RESIDENCIES JIM BLACK MAR 25-30
 

2014 26 Mrz

ist was, was ist

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Das Album hat zwar nur einen Track, aber es lassen sich darin sehr wohl einzelne Teile und Übergänge unterscheiden. Acht insgesamt, was aber weitere Unterteilungen nicht ausschliesst.

Das Stück beginnt mit leise schwingenden Pianosaiten, in die sich diffuse Obertöne mischen, was wiederum mit dem Klang von Gongs und Becken interagiert. Nach vier Minuten setzt ein unregelmäβig sich wiederholendes fragmentarisches Pianomotiv ein. Es klingt wie ein Anfang, der nicht kommen will mit dem Effekt, dass die dadurch genährte subbewusste Hörererwartung beiläufig in sich zusammenbricht. Womit Geist und Weg frei wären für reine Klanglichkeit und darin verborgene Melodiosität.

Persistente Tappen der Baβsaiten und Perkussion erzeugen sodann eine etwas unheimliche, drohende Atmosphäre. Das Ganze funktioniert allerdings nicht im Sinne herkömmlicher Klangmalerei. Es ähnelt vielmehr der Kulisse oder dem Ensemble realer Naturgeräusche mit ihren ganz eigenen Kadenzen, die sich bei intensivem Lauschen zu Stimmungen verdichten. Nach achtzehn Minuten taucht zum erstem Mal so etwas wie ein Ostinato auf, das durch Drumrolls unterstützt wird. Nach weiteren fünf Minuten entsteht daraus ein pastorales Ambiente. Der Pedalton splittert sich in einen spektralen Orgelton auf, der um die achtundzwanzigste Minute hinübergleitet in einen kreisenden Drone.

Hieraus entwickelt sich so etwas wie das Geräusch, der Klang eines Dust Devil, einer Windhose, das Geräusch, der Klang eines aufkommenden Zyklons und schliesslich der Klang einer anrollenden enormen ozeanischen Flutwelle. Es ist beeindruckend, wie dies aus der Klangkumulation dreier zusammenwirkender akustischer Instrumente entsteht.
Es wird immer deutlicher, dass das Ganze einer naturähnlichen Klanglogik folgt, wie man sie in der Geo- und Biophonie findet. Durch die Reibungen verschiedener Schichten entsteht ein Gesang, der sich über dem Ganzen erhebt. Zum Schluss breitet sich eine unbestimmte Landschaft aus mit einem immer langsamer werdenden, ersterbendem Puls. Überraschend taucht daraus auf einmal erneut das Anfangsmotiv auf, das sich zu einer fast choralhaften Stimmung verdichtet.

Die repetitiven Muster, die hier auftauchen, sind meistens ganz anderer Art als die aus gängigen Varianten von Minimal Music. Der im Zusammenhang mit der Musik der Necks häufig gebrauchte Vergleich mit Minimal Music hinkt einfach. Man könnte hier sogar fast besser von Maximal Music sprechen, weil der Einzelklang in seiner ganzen Dimensionalität (und Spektralität) maximal entfaltet wird und zum Tragen kommt.


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