Manafonistas

on music beyond mainstream

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2014 20 Okt

Camels …

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grosse DUNKELGRÜNE KAMELE in Amsterdam …
 
 
 

 
 
 
und HELLGRÜNE ELEPHANTEN
 
 
 

 
 

©FoBo_HenningBolte
 

2014 20 Okt

Start in

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Start in den Tag, die Woche, den Rest des Lebens, d.. …, d.. …, d.. …

 
Fliegen.
 
 
 

 
 
 
Überfliegen, verfliegen, vorbei, raus, rein, weg, ab, um …
 
 
 

 
 
 
Heutzutage fliegen wir eben im Sitzen …
 
 
©FoBo_HenningBolte
 

2014 20 Okt

Nachttanzend

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Es war eine besondere nächtliche Erfahrung, den tanzenden Kanons der jungen australisch-niederländischen Komponistin Kate Moore, ausgeführt von der ebenso jungen Pianistin Saskia Lankhoorn zu lauschen.
 
 
 

 
 
 
Das erste Stück, Spin Bird, funkelte noch freundlich im Mondenschein als das zweite, Stories For Ocean Shells, wie ein Luftkissenboot hereinkam – in einer wunderlichen Verbindung von Satie und Gamelanmusik. Ja, weiter muss ich mich jetzt wegen Exklusivrechten zurückhalten. Nur eine kurze Bemerkung noch: Kate Moore und Saskia Lankhoorn entpuppen sich gegen Ende ihres Albums als Schwestern von The Necks. Erschienen in der New Series von ECM. Hören, lauschen, dann Stille walten lassen und, eventuell leise, zur Erbauung, Bemerkungen plazieren.
 
 
 

 
 
©FoBo_HenningBolte
 

2014 18 Okt

kurz&bündig #7: Staunenstaun(los)

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Herr Wundersam wieder mal. Denkend: es ist schon erstaunlich, was Leute heutzutage zum Erstaunen bringt! Hat wohl etwas (oder sogar viel) mit Entrinnen zu tun. Hm … . Und was sie dann mit Wörtern machen, erstaunlich! Und was die Wörter mit sich machen lassen. Und was sich damit offenbart. Und … undund, und. Da nahm Herr W. sich vor, erstmal eine Weile nicht mehr zu staunen. Wenn wundert´s! Erstmal eine Weile nicht mehr staunen, nur noch staunungslos registrieren.
 
 
 

 
 

©FoBo_HenningBolte

2014 17 Okt

Herbst oder was?

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Herbst oder was? Ja, das Licht fällt anders. Das Licht, die grosse Macht.
 
 
 

 
 
 
Und dann noch zum Abschluss des Tages: mongolische Pferdehaare, die geben Klang,
 
 
 

 
 
 
die geben den besten Klang, Musik
 
 
 

 
 
 
der Genosse Reijseger vor der Jurte
 
 
 

 
 
 
©FoBo_HenningBolte
 

2014 17 Okt

Wieder ein Tag

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Wieder ein Tag
 
 
 
 
 
 
 
Regen, ja
 
 
 
 
 
 
 
Aber auch Sonnengefunkel, kurzzeitig  
 
 
 
Es passiert ab und zu, dass man nichtsahnend und wenig erwartungsvoll ein Album auflegt und richtig überrascht wird …
 
 
 
VIDEO The Morning
 
 
 
 
 
 
 
Boris Kovač — soprano and alto saxophone, bass clarinet
Stevan Kovač Tickmayer — piano
Miloš Matić — double bass
Lav Kovač — drums
 
 

©FoBo_HenningBolte

Das eine richtiges Leben, das andere … . Von der Aufnahme zur live-Musik oder von der live-Musik zur Aufnahme. Oder gar ausschliesslich die live-Musik, keine Aufnahmen mehr (anhören). Wie gesternabend bei Konzert von Wadada Leo Smith mit Anthony Davis. Ein paar Tage davor war’s Craig Taborn mit seinem Trio (Thomas Morgan und Gerald Cleaver). Das Konzert war – ausser dem bekannten Techno-Stück – ganz anderer Tobak als auf dem letzten Album. Konzerte sind eben the real thing. Eine andere Weise der Entgegennahme, des hörend-schauenden Erlebens, der Aneignung.

In den letzten 8 Tagen 19 Konzerte gesehen und intensiv (schreibend) verarbeitet. Beim Schreiben nochmal “nachgehört” wie etwa bei dem finnischen Trompeter Verneri Pohjola, der schweizerisch-albanischen Sängerin Elina Duni, dem französisch-englischen Saxophonisten Robin Fincker und der phänomenalen belgischen Flat Earth Society (siehe das Video hier auf Manafonistas unter Les Bes 5).
 
 
 

 
 
 
Heute abend wäre – bequem bei mir um die Ecke in einer ehemaligen Tankstelle – wieder live-Musik angesagt gewesen: checken der estnischen Sängerinnen Laura Remmel und Ivi Rausi sowie der heavy Brooklyner Gitarristin Ava Mendoza (dieses Jahr schon mal in Moers getroffen und eher als Teil einer Conduction von Butch Morris in Lissabon). Sed corpus et spiritus divertunt parte alia. Nicht wieder neue Eindrücke, neues Kapitel … Fand mich also am Schreibtisch wieder.
 
 
 

 
 
 
Mit den Stapeln, die auf Besprechung warten. Mit den Gedanken an die Artikel, die in den nächsten Tagen in Angriff zu nehmen sind, die im Kopf herumschwirren, den Festivals (und Reisen), die vorzubereiten sind.

Um die Ecke bei mir auch: EYE, das neue Filmmuseum. Alte Film mit live-Musik von Musikern der Amsterdamer Scene. Schauen, wählen, dosieren, negieren, … Vieles entscheidet sich durch die Dinge, Gruppen, Musik, an der man arbeitet. Ach ja, hier liegt noch ein Text über Musik bei Tati, der den Weg in die Veröffentlichung finden soll. Ja, einiges bleibt auf diese Weise länger liegen, bis sich eine passende Gelegenheit bietet oder man diese selbst schafft.

Die Zahl der live-Musik-Veranstaltungen nimmt eher zu als ab, aber die Leute finden häufig den Weg nicht mehr hin, bleiben irgendwo anders hängen oder verirren sich total. Absichtlich oder unabsichtlich. Eine Verschwörung von beiden Seiten?

Wohnte man in den Fünfigern, Sechzigern, Siebizigern in tiefster oder weniger tieferen Provinz oder kleinen Nestern, waren Radio und Plattenspieler eine Segnung. Zeiten des Entdeckens und Verlangens. Weg, begraben.

Aber, man höre und staune: hierzulande wurden im letzten halben Jahr fast ebenso viel neue Vinyls verkauft wie Cds. D.h. Cds sacken weiter ab und Vinyl steigt ungleich schneller nach oben.

Anhaltend, schon eine ganze Weile. Musik braucht einen auch physisch greifbaren Platz. Und einen, der etwas hat, was aus dem Strom heraushebt. Vinyls finden wieder einen Platz in Fächern von Recordshops. Das gedämpfte, dumpfe Klappen statt des Geklappere, wenn man durch einen Stapel fährt. Meine letzten Vinyl-Erwerbungen: Contrasts von Sam Rivers und als Doppelalbum Injuries von Angles 9. Und gesternabend im Bimhuis von Wayne Horvitz erhalten: 55: Music and Dance in Concrete – An electronic music score from the sound, video and dance installation. Created from original recordings made in the bunkers and cisterns at Fort Worden (Port Townsend, WA) – die Mitwirkenden führe ich jetzt hier nicht auf. Besprechung demnächst, hier oder da.
 
 
 

 
 
 
Es klingt auch nach, was kürzlich besprochen wurde oder fürs Radio zusammengestellt wurde: Hildur Gutnadottir – Samam zusammen mit Anja Lechner/Francois Couturier – Moderato Cantabile oder Frode Haltlis Vagabonde Blu als No.3 der Vigelandserie.
 
 
 

 
 
 
Und geschrieben zu/über u.a.: das herrliche neue Album von Shara Wordens My Brightest Diamond (This Is My Hand (Athmatic Kitty)), Marcin Wasilewski Trio – Spark of Life mit der herausragenden Saxophonstimme von Joakim Milder; die New Yorker Gruppe des niederländischen Pianisten Gideon van Gelder mit dem hervorragenden jungen Schlagzeuger Jamire Williams, das wunderbare Album der belgischen Vokalistin und Flötistin Melanie Biasio (siehe Video hier unter Les Bes …).
 
 
 

 
 
 
Und ein Portrait des in norwegischen Bands allgegenwärtigen Schlagzeugers Gard Nilssen, der ein wunderbares Soloalbum (nur auf Vinyl) mit dem Titel Drumming Music gemacht hat. Eine Mini-Einführung in die norwegische Scene. Und dann noch zwischendurch Liner-Notes zu einem binnenkurzem erscheinenden Album von Lucian Ban/Mat Maneri/Albrecht Maurer geschrieben. Releasekonzert am 19.November im Kölner LOFT.

Summsumm, ja. Es summt herum in Kopf und Körper.
 

Fortsetzung folgt
 

fotos ©FoBo_HenningBolte

2014 14 Okt

Live, life: Sog, Zug, Brandung 2

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Hier geht´s weiter mit den Stapeln. Diesmal nicht nur kahle Listen, sondern die Titel manchmal mit kurzen Bemerkungen. Erst der A-Stapel.

Supersilent: 12, klar!

Box von Flat Earth Society: wird ein besonderer Spass, sind aber 15 Alben im Ganzen.

Esa Pietiläs Liberty Ship – Approaching, als Vorbereitung auf den Besuch des Jazz Happening in Tampere in der letzten Oktoberwoche.

Von Nahem mitverfolgt – voriges Jahr in Molde, dies Jahr in Moers – und deswegen sehr gespannt, wie sich das jetzt aus der Konserve anhört: Paal Nilssen-Love Large Unit – Erta Ale
 
 
 

 
 
 
und Luc Ex’ Assemblé (mit Ab Baars, Ingrid Laubrock und Hamid Drake).
 
 
 

 
 
 
Lotte Ankers Traum-Album What River Is This mit u.a. Phil Minton, Garth Knox, Fred Frith, Ikue Mori, Chris Cutler. Dann: Joe Morris’ Neuauflage seines alten Quartetts – mit Gerald Cleaver, Chris Lightcap und Mat Maneri. Eventuell zum Ohren dran ausbeissen. Gleich auch Gelegenheit Morris’ Buch mit einer Einteilung und Übersicht über Improvisation dazu zu nehmen. Und schliesslich das von Constanze Schliebs (an)geschobene Berliner Dolphy-Projekt mit von Schlippenbach & Co. Apropos Veteranen: Rolf Kühn wird 85. Bei Intuition kommt ein Übersichtsalbum, Timeless Circle, über sein Oeuvre heraus. Und: es gibt eine neues Album des ICP Orchestra, East of the Sun, das erste ohne den geistigen Vater und Leader des Orchesters, Misha Mengelberg. Und auf diesem Sektor noch neue Werke von Jorrit Dijkstra aus Boston, u.a. Fortsetzung der Lacy-Linie mit den Whammies No.3 sowie Werk des Lissaboner Kraftsaxophonisten Rodrigo Amados, Mitbegründer von Clean Feed.

Und dann noch ein Stapel: der Trompeter Avishai Cohen – Dark Nights. Er erschien auch auf dem kürzlich erschienen Album von Mark Turner Lathe Of Heaven. Und Bill Frisell hat schon wieder – wie hier bereits bemerkt – zugeschlagen. Zusammen mit seinen Kernspielern the one and only one Tony Scherr – seit einiger Zeit mit einem Paul McCartney Bass, Schlagkraft Kenny Wollesen und Stahlmann Greg Leisz. David Virelles ist nun beim hervorragenden kleinen amerikanischen Pi-Recording Label (dass es sowas Hochqualitatives überthaupt in den USA gibt!!!) weggefischt und von ECM einverleibt. Virelles setzt offenbar die Linie des Pi-Albums Continuum fort, wobei nun leider, leider, leider Andrew Cyrille fehlt.
 
 
 

 
 
 
Die Liste wächst natürlich ständig weiter und somit auch die Stapel. Man muss dauernd in den Stapeln herumsuchen, wodurch sie sich im Aufbau ständig ändern, mit der Folge …

Noch zwei, drei Alben zu erwähnen: das besondere Album des jungen dänischen Gitarristen Esben Brandt, Constants, und das Duo-Album der arrivierten ILK-Kräfte Mark Solborg/Anders Banke mit schön kahlen Klassikern auf Gitarre und Saxophon. Genius Simon Toldam schliesslich sucht auf seinem neuesten Trio-Album alles auf. Ach, und Anfang November kommt ein neues Album von Eggs Laud By Tigers raus. Echt!

Langweilen braucht man sich so zu sehen nicht. Der Strom schwillt eher noch an, als dass er nachlässt. Der Text ist noch nicht fertiggeschrieben und der Briefkasten ist schon wieder voll. Mit besonders spannend aussehenden Sachen diesmal … Eine davon: Charles Lloyd Manhattan Stories mit Gábor Szabó, Ron Carter und Pete La Roca, ein wunderbar ausgestattetes Doppelalbum, musik- und zeitgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Die anderen noch geheim.
 
 
 

 
 
 
Und jetzt noch Zeit und Ruhe zum Hören finden. Und zum durchsiebenden Schreiben.

Ich habe natürlich meine Favoriten, meine Lieblingspfade und -höhlen, muss aber in meiner Arbeit und meinem Netzwerk sehr viel mehr gerecht werden als dem. Aber darüber, das Wie und Was, ein anderes Mal. Wie Artikel angebahnt werden, wie das Schreiben einen gefangen nimmt, wie man für Verbreitung und aufmerksam lesende Leser sorgt usw. usf …
 

Fortsetzung folgt
 

©FoBo_HenningBolte

2014 13 Okt

Some essential music 1

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BIM NITE RITE 1
 
 
 

 
 
 
 

 
 
 
BIM NITE RITE 2
 
 
 

 
 
 
 

 
 

©FoBo_HenningBolte

2014 11 Okt

Wohin heute?

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© FoBo_HenningBolte
 


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