Manafonistas

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2017 21 Okt

„From Friday Night To Saturday Morning“ – The Playlist

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | 16 Kommentare

 

 
 
 
 

NEW STUFF: Nils Okland: Lysning / BJ Nilsen: Massif Trophies / Erland Dahlen: Clocks / Stefano Battaglia: Pelagos / Greta Aagre & Erik Honoré: Tuesday Gods / Erik Honoré: Unrest / Björn Meyer: Provenance / Lusine Grigoryan: Komitas – Seven Songs / Danish String Quartet: Black Leaf /// Hannah Peel: Mary Casio – Journey to Cassiopeia / Stein Urheim: Utopian Tales / David Virelles: Gnosis / Anouar Brahem: Blue Maqams / Erlend Apneseth: Ara / Seamus Fogarty: The Curious Hand / Dirty Songs play Dirty Songs (thanks to David Toop for giving me his only copy in Kristiansand) / Hannah Peel (again) ///  CLOSE-UP: Brian Eno: Here Come The Wam Jets / Taking Tiger Mountain (By Strategy) / Another Green World / Before and After Science /// TIME TRAVEL: Bark Psychosis: Hex / Michele Mercure: Eye Chant / Jon Hassell: Dream Theory in Malaya /// Lal and Mike Waterson: Bright Phoebus / Dead Can Dance: Aion / Jon Balke – Siwan: Nahnou Houm (Release Date: November 3)

 
 

Hour 1
 

 
 
Hour 2
 

 
 

Michael: Erik, I got it all from your lecture at the Punktfestival, but tell me one thing: when living in disturbing times, like we all do, has the work on your new album on „Hubro Records“, UNREST, been a kind of retreatment space and reloading batteries? I know your answer won’t fit the „new age department“ :)

 

Erik Honoré: I’ve been thinking of that aspect, music (and music making) as a cathartic exercise in troubled times. But to me it is actually the very opposite: Music is a way of engaging with the world, not disengaging or finding retreat. I have that retreat in the mundane everyday life in idyllic Oslo. So what I want through music is to confront this dangerous thing that is „reality“, to feel strongly, and let it hurt when it should. I know that’s also kind of clichéd, but sometimes it’s that simple. And yes, times like these are inspiring. They open up the space for things you wouldn’t have found in normal times.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 21. Oktober 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

16 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Danke, Joey, fürs Hochladen – „one week discreet podcast“.

    Die ersten zwei Stunden sind aus meiner Sicht die perfektesten der Nacht, durchweg beeindruckende Neuveröffentlichungen, Gregor wird tief in den Geldbeutel greifen müssen, meine Lieblingspassage ist der Übergang von BJ Nilsens Bergmusik zu Erland Dahlens CLOCKS … und ich denke, ein paar hörenswerte Stories :)

    Zu Beginn der zweiten Stunde kann der Hörer, ganz zu Anfang, eine kleine Irritation meiner Stmme erkennen. Ich höre meine Stimme über den Kopfhörer nicht, nur die Abblendmusik der STERNZEIT. Ich gucke und fummle, dann stimmts.

    Witziger war es zu Beginn der „Eno Hour“ ähnlich – wieder höre ich meine Stimme nicht oder kaum, sie „schneit“ nur ab und zu herein, während meiner kompletten Anmoderation. Hinterher erkenne ich meinen technischen Fehler, ich hatte den falschen Kopfhörer gegriffen … au weia :)

    … aber in der Enostunde habe ich wahrscheinlich vor lauter Lust am Hören einen kleinen Endorphinschub erlebt, das führte dann vielleicht dazu, dass ich am Ende den falschen Track hochzog … es sollte ein ruhiges Ambientstück werden, wurde aber das wilde Teil mit dem Ur-Sonaten-Sample von Kurt Schwitters, aus BEFORE AND AFTER SCIENCE … so prallte das Stück ein bisschen zu heftig auf Karls Gillespie-„Kalenderblatt“ … das war nicht schön …

  2. Olaf:

    Vielen Dank, ich habe die Musik an diesem verregneten Tag gerne gehört.

    Mir hat der Übergang von Erik Honores Soundscape zu Björn Meyers Bass Runden gut gefallen. Auf Blue Maqams freue ich mich sowieso schon, das Stück war sehr vielversprechend, irgendwie schwebend. Ich höre in den nächsten Tagen bestimmt noch einmal in diesen Podcast rein.

  3. Michael Engelbrecht:

    Das Stück von Anouar Brahem, „Bahia“, hatte nach einer kurzen Weile eine Stimmung wie einst das Trio „Gateway“, nur eben mit Brahem anstelle von Abercrombie. Django Bates hat da eine „Pause“ eingelegt.

  4. Gregor:

    Recht hast du, Michael, ich werde arm. Nach den fantastischen ersten zwei Stunden müsste ich bereits 179,69Euro hinblättern, um mir nur die wichtigsten Wünsche zu erfüllen. Dabei muss man bedenken, dass ich fünf Platten, die du gespielt hast bereits habe und in die Rechnung nur eine LP eingeht, sonst nur CDs. Eine Platte ist noch überall nicht verfügbar: Dirty Songs Play Dirty Songs. Beste Platte der ersten zwei Stunden, auf jeden Fall Top-Twenty-Anwärter: B J Nilsen. Schon bestellt! Danke für die tolle Sendung!

  5. Michael Engelbrecht:

    Darauf einen guten schottischen Whiskey (oder heissst es da „Whisky“) !!!

    Die vier Enos hast du ja schon ein paar Jahre… ich habe Brian den link geschickt, damit er sich abends in Notting Hill zum Malen mal was an neuer Musik gönnt, und Gran Paradiso wird ihm auch gefallen! Von ECM mag er ohnehin etlches, jetzt wird er Björn Meyer entdecken. Die Siwan-CD (fünfte Stunde) ist, lass es mich lapidar sagen, unwahrscheinlich gut und wird einen speziellem Platz finden auf unserer Jahresendliste am Nikolaustag.

    Immerhin hast du es geschafft, dass ich jetzt noch mal CS in Gräfelfing anmaile, wegen der „Hieroglyphen der Nacht“.

    David Toop spielte ein Duo mit Sidsel Endresen in Kristiansand.

  6. Gregor:

    Schottischer Whisky, aber anyway. Bin gespannt, was du zu „Hieroglyphen der Nacht“ sagen wirst.

  7. Alexander Kippmann:

    Vielen Dank auch meinerseits an den mir unbekannten Joey! Ich hab’s mal wieder verpennt. Wortwörtlich, sozusagen. Joey, könnten Sie auch mit den weiteren 3 Stunden behilflich sein, oder auch Sie Herr Engelbrecht?

    Ganz so diskret braucht ein „one week discreet podcast“ wohl nicht mehr zu sein. „Klassik, Pop, etc.“ z.B. ist ja jetzt auch eine Woche ganz offiziell nachhörbar.

  8. Michael Engelbrecht:

    HIER IST LEIDER KEIN WEITERER „PODCAST“ VORGESEHEN, nur die zwei ersten Stunden, allerdings bleiben die auch mindestens acht (!) Wochen. Dafür hier das Kompaktskript der „Eno Hour“ (is it green, is it blue?) …

    Willkommen zur Nahaufnahme der Klanghorizonte, mit Michael Engelbrecht, vor allem aber mit Brian Enos vier Songalben der Siebziger Jahre. „Driving me backwards“, aus dem ersten von vier Geniestreichen der Abteilung „Gebrauchsanweisunge für Parallelwelten“, eröffnet den Reigen. Here Come The Warm Jets.

    Die Songs so bizarr wie das Cover voller bohemienhafter Dekadenz, Eno wandelt seinen Gesang, seine „persona“, von Track zu Track. So war es unmöglich, seiner Stimme ein kommerziell taugliches „branding“ zu verpassen – zudem hatte der Mann aus Suffolk nie ein Interesse an Liedern, die sich mit Seelenschau abgeben, mit I und Want und You, „confessional songwriting“ überhaupt. Wenig überraschend, dass er einen Rollenspieler wie Randy Newman und dessen Frühwerk „Good Old Boys“ so überaus schätzte. Stets gab es einen unspezifischen Sehnsuchtsfaktor in seiner Songwildnis. Die Lieder konnten nie Hits werden, weil ihr instrumentaler Untergrund zu subversiv war, die Texte zu zeitgeistfern. Ernst Jandl und Kurt Schwitters standen ihm näher als die Vereter der Beat-Generation von Ginsberg bis Ferlinghetti. Das hier war Proto-Punk. Psychedelische Exotik. Futuristische Dadamusik. „Weird, very weird, very strange, disturbing and utterly beautiful.“ Klares Kritikerwort. Am vierten August 2017 ist nun dieser Quartett jener Dekade in „half speed-masters“, 45 Umdrehungen pro Minute, mit dem Segen des Abbey Road Studio-Remasterings, wiederveröffentlicht worden, das hat grosse Klasse, aber die CD-Remasters von 2004 sind auch richtig gut, und deutlich preiswerte

    Die Singer/Songwriterin Nathalie Merchant war auch mal jung, und eine Plattendiebin, das erste Album, das sie klaute, in ihrem lokalen „drugstore“, war „Taking Tiger Mountain (By Strategy). Enos zweites Songalbum. Als sie ihn später einmal traf, versuchte sie ihm zu erklären, was sie an seinen Alben, nicht zuletzt an der „Tigerbergmusik“ so liebte: nicht die Welt schien ihr ein besonders lebenswerter Ort zu sein, sondern die Räume, die Brians Musik aufschloss. Wäre Natahalie nicht eine gestandene Künstlerin, Brian hätte fürchten müssen, einen besonders fanatischen Fan vor sich zu haben. „I couldn’t even recognize the instruments that were being played, it was so outrageously original and bizarre“. Schreibt sie über das Opus. Tatsächlich klingt hier manches nach Synthesizern, was zumeist auf das Bearbeiten der Sounds zurückgeht. Wenn „Here Come The Warm Jets“ eine in alle Richtungen schiessende Freisetzung kreativer Energien darstellte, „Astral Weeks a la Eno“ – nach dem Weggang von Roxy Music hatte sich einiges aufgestaut – ging es auf dem Nachfolger konzentrierter, falsches Wort, konzentrischer zur Sache, die Lieder besassen eine zyklische Struktur, sollten, wie Eno einmal sagte, um ein „imaginäres Zentrum kreisen“. Der Mann beschäftigte sich eben auch mit Kybernetik.

    Back In Judy’s Jungle. Ich liebte hier die surrealen Geschichten von Menschen, die kleine Kameras in ihrem Haar trugen, durch den Dschungel wanderten und in lauter Abenteuer verwickelt schienen. Wie die Boot fahrenden Celine und Julie in dem alten Paris-Film von Jacques Rivette. Verrückte Stories, doppelte Böden, englischer Humor, untergründige Melancholie.

    Brian hatte absichtlich auf keinem jener vier Songalben die „lyrics“ beigefügt, er wollte nicht, dass Worte als Bedeutungsträger von der Musik ablenken. Das ging gar nicht, ich rief bei der grossen Plattenfirma in London an, mein erster Fall journalistischer Hartnäckigkeit, und eine Sekretärin kopierte mir Enos handgeschriebene Texte. Sehr nett. Jetzt konnte ich die Lieder vom Blatt mitsingen. Wie entstanden nun diese Texte, fragte ich Brian Jahrzehnte später, und erhielt folgende Antwort. (((Will Nathalie Merchant wirklich dort leben? Sie sollte es sich gut überlegen.)))

    „Ich fand ich vor ein paar Monaten das Notizbuch, in das ich die Songtexte von “Taking Tiger Mountain“ geschrieben hatte. Und es war interessant, einen Blick hineinzuwerfen. Da ist eine Seite, auf der ich einen ganzen Song in einem Rutsch geschrieben habe. Als hätte jemand mir alles diktiert. Der Text  ist voll ausgeschrieben, manchmal ein Wort durchgestrichen, durch ein anderes Wort ersetzt. Oder zwei Zeilen veränderten ihre Position. Ich weiß nicht, ob meine Erinnerung mir einen Streich spielt  und die Dinge schönt:  ich erinnere mich, überhaupt keine Unsicherheit verspürt zu haben, die Texte  zu schreiben. Es war, als wären sie schon alle in mir gewesen. Und ich hatte ein sehr klares Bild von dem Gefühl, daß dieses Album vermitteln sollte.  Es war die Tragödie der „chinesischen Erfahrung“, dieses große Zerplaztzen der Träume, die der  Maoismus einst repräsentiert hatte. Und wie bei allen Zusammenbrüchen revolutionärer Hoffnungen,  entwickelt sich ein kollektiver Unterton der Enttäuschung. Im letzten Song des Albums  machen sich die Menschen auf  den langen Marsch über den Berg,  sie kämpfen sich durch Schnee und Eis in eine ungewisse Zukunft. Sehr melancholisch.“

    Der finale Song des Albums Taking Tiger Mountain (By Strategy), der Titelsong – strategisch ging Brian Eno auch an das nächste Projekt heran, im Juli und und August 1975 – keinen Plan zu haben, ist ja auch ein Plan, ganz fluxusmässig – der Prozess bedeutender als das Produkt – da waren gut 30 Song- und Soundideen, unfertig wie nur was, da war sein Kartenspiel, OBLIQUE STRATEGIES, das jede Geradlinigkeit aus dem Tritt brachte, in Sackgassen aufs Seitwärtstreiben setzte, jeden Musiker aus Selbstgefälligkeit und Sackgassen lockte. DO NOTHING FOR AS LONG AS POSSIBLE. Into the Impossible. Do the washing up. Nicht jeder fand das famos, Phil Collins, genau, DER Phil Collins, schmiss vor Wut Bierbüchsen auf ein Fahrrad im Studio, und das Wort SHIT war wohl fast so oft zu hören wie in einer einzigen Staffel von SONS OF ANARCHY – tatsächlich waren in den Island Studiod einige Söhne der Anarchie am Werk, die Ausgangslage pure Chaostheorie, Brian in Panik, heulte sich daheim die Augen aus, und sprach rückblickend von einer „un Hölle“. Und fügte hinzu: „Aber womöglich ist es manchmal dieser Zustand um sich greifender Verzweiflung, der sich ab einem bestimmten Punkt wandelt in die pure Lust an Entdeckung, Loslassen und schöner Besessenheit. Die Schar bunt zusammengewürfelter Musiker garantierte von vornherein jede Menge Reibung. Zum Glück schmuggelte Eno ein paar Wahlverwandte in die Truppe, wie Robert Fripp und John Cale. Aus Songs wurden Fragmente, aus Fragmenten noch flüchtigere Fragmente – ein Fall seltsamen Transzendenz ohne Götter, ein Blick hinter den Vorhang einer anderen Wirklichkeit. Another Green World. Wer diesen Dämmerungs-, Vulkan-, Wald- und Wolkenstudien lauscht, mit einem singenden Ich, dessen Gehirn von der Sonne zu Rührei verarbeitet wird, der vom Fenster der Kontemplation aufspringt, um seiner Liebsten die Schnürsenkel zuzubinden, oder in epischer Ruhe zuschaut, wie alles mit der Nacht verschmilzt, der ahnt: das Ich löst sich immer mehr auf, Instrumentalstücke sind zahlreicher als Songs, und man kann hier die Spur der KINDHEIT aufnehmen … da fertigte er bereits Skizzen unwahrscheinlicher Gegenden an, voller Labyrinthe, versteckter Brücken. Bäume wuchsen durch die Mitte eines Zimmers, ein Bachlauf im „living room“ … ANOTHER GREEN WORLD verwandelt solche Räume in Sound. Ein Stück heisst ZAWINUL / LAVA, Brian Eno wurde ein „mysterious traveller“….

    Irgendwann im Spätsommer 1977 hielt ich die Erste Edition von „Before and After Science“ in Händen: diese wahrlich limitierte Auflage enthielt vier Lithographien von Peter Schmidt, einem sehr guten Freund Brians, dessen früher Tod ihn sehr mitnahm. Eine Treppe, ein Blick aus dem Fenster, alles, selbst die Strasse zu einem Krater in unaufdringlicher Farbgebung – die Bilder empfand Brian Eno als zusätzliche „tracks“, und nicht nur in seinen späteren Installationen suchte er nach der Verschmelzung flüchtiger Klänge, flüchtiger Bilder. Die vier „paintings“ schliessen nahtlos an die ambienten Sphären der Seite Zwei der Schallplatte an, und transportieren das dort vermittelte Gefühl der Ferne, des Treibens im Irgendwo, des stillgestellten Radios, in ein ungwöhnliches Empfinden von Raum und Alltag – diese vier Bilder finden sich zum Glück wieder auf der neuen Vinyledition seines vierten Songalbums, und seines letzten für viel zu lange Zeit. Ein Lied wie „Julie With“ liess ahnen, wohin die Reise ging …. damals wussten Jon Hassell, Harold Budd und Daniel Lanois noch nichts von ihrem Glück …

    Nachwort: ich halte ein paar kleine „Weltrekorde“, Herr Kippmann, in keiner Radiosendung wurde so oft so viel gespielt aus diesen vier Songalben wie in den Klanghorizonten seit 1990, wobei eins ja gar kein richtiges Songalbum ist. Und so war diese Stunde auch das letzte Mal, dass sie gespielt wurden, dafür das volle Programm, und wenigstens mit ein paar neuen Drumherumstories.

  9. Michael Engelbrecht:

    Zu der Platte von BJ Nilsen, mein Interview

  10. Michael Engelbrecht:

    SEAMUS FOGARTY: THE CURIOUS HAND

    „After apprenticeships with the innovative small Scottish labels Fence and Lost Map, Seamus Fogarty has joined the big league with Domino Records. This stunning, mercurial album shows us why. Held together by Fogarty’s lovely unadorned voice, „The Curious Hand“ constantly unwinds and uncoils, taking us on magical journeys through fable and modern life and back again, often in the same song. Gorgeous electronics, recorded dialogue and woodwind give deeper shades to the more traditional sounds, and its cast list is rich. Here are entertainers boiled to the bone and strung high, men digging holes who explode like nail guns, hens “taking flight” in Temple Bar and Van Gogh, who leaves one ear on “so he could hear”. We also sweep between locations beautifully, from “a mile beneath the broken heart of London Town” to snowy Chicago landscapes and fields that stretch forever. Longing, humour and sadness accompany us, never letting us go.“

    (Jude Rogers, The Guardian)

    Hey, Jude,

    this is a fantastic review, „to the bone“, and without your review that rang a few bells, simply listing things I love in modern takes on the „folk idiom“, the album wouldn’t have made it into my radio show. Having the choice between beautiful losers and beautiful choirs, I’ll always stick to the losing edge. Choir music is very rare in my shows, the results of being a catholic till I turned 15 – there are much more choirs in Fiona Talkington’s „Late Junction“!:)

    XO, Michael

    (email to Jude R.)

  11. David:

    Gosh, this looks like such a good playlist! I will sneak a listen during the next few days.

    By the way, yesterday I downloaded Four Tet’s ‚New Energy‘ (released last month) – he was featured on BBC3 Late Junction a few weeks ago. There’s a delightful perkiness (with some undertones of India) and drive to it – really uplifting for the autumn months.

    Best, David B

  12. BJ Nilsen:

    great show..wow Erland Dahlen sounds really good!

    and indeed a good transition

    thanks!

    I linked it on bjnilsen.tumblr.com

    best

    b

  13. Alexander Kippmann:

    Michael Engelbrecht: – Dienstag, 24. Oktober 2017 um 20:10

    Vielen Dank für das Eno-Script!

    „Nachwort: ich halte ein paar kleine „Weltrekorde“, Herr Kippmann, in keiner Radiosendung wurde so oft so viel gespielt aus diesen vier Songalben wie in den Klanghorizonten seit 1990,“ In Abwandlung: „Ich versteh‘ immer nur „Eno“. Daher rührt mein Gefühl, wenn ich Ihre Sendungen höre :-)

    P.S.: Anhand der Playlist habe ich die Sendung nachstellen können. Alles da, bei youtube, außer Jon Balke. Aber ECM hat heute ein Video vom Titelstück eingestellt.

  14. Michael Engelbrecht:

    http://manafonistas.de/2017/10/05/die-narrenfreiheit-einer-elektrischen-bassgitarre-bjoern-meyer-im-deutschlandfunk/

  15. Martina Weber:

    Die Sendung, mit Hilfe der Playlist nachgehört, ist nicht einmal die halbe Sendung.

    Es geht hier ums Gesamtkonzept, dazu gehört die Moderatorenstimme und die Situation einer Livesendung zu einer Uhrzeit, in der die Nachbarschaft schläft. Elektronische Wildnis. Ich hatte die gesamte Zeit neben dem Radio verbracht. In dieser Nacht hatte ich den Kopfhörer aufgesetzt, deren Verbindungskabel mir ein paar Freiheiten ließen, und gelegentlich habe ich das Aufnahmegerät kontrolliert. Jetzt höre ich die Sendung nochmal, aber nicht am Stück und an verschiedenen Orten.

    Am besten gefallen hat mir Bark Psychosis, Wiedererkennungseffekt, denn ich hörte deren andere Alben „Independency“ und „Codename: Dustsucker“ neben „OK Computer“ seit Wochen beim Joggen, und am meisten überrascht haben mich David Toops Dirty Songs. David Toops Buch „Into the Malstrom: Music, Improvisation and the Dream of Freedom“ liegt bereits auf meinem to-read-Stapel. Die Szenerie löst sich in einer Folge von Schnappschüssen auf.

  16. Alexander Kippmann:

    Martina Weber:
    Donnerstag, 26. Oktober 2017 um 14:35

    „Die Sendung, mit Hilfe der Playlist nachgehört, ist nicht einmal die halbe Sendung.“

    Wer würde das bestreiten?

    Da ich aber leider die mir fehlenden 3 Stunden nicht nachgeliefert bekomme, ist unbestreitbar das Nachhören per Playlist, wenn auch „nicht einmal die halbe Sendung“, besser als hätte ich nicht einmal dies Wenige.


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