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2017 23 Jul

A new career in a new town

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 4 Kommentare

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 23. Juli 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

4 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    „Das vielleicht am sehnsüchtigsten erwartete Bowie-Boxset“ – so kommentiert der Rolling Stone die Ankündigung von „A New Career In A New Town“.

    „Das war „meine“ Bowie-Zeit, ich werde nie vergessen, wie er Ende der 70er Jahre in der Gruga-Halle in Essen den „Alabama Song“ vortrug, und ich zum ersten und letzten Mal „Warzwawa“ live erlebte, auch wenn Brian nicht die Elektronik bediente.“ (Michael Engelbrecht, MHQ)

    Denn die dritte Folge der großen Serie von Bowie-Box-Sets enthält u.a. die „Berlin-Trilogie“ („Low“, „Heroes“, „Lodger“), auf denen er mit Tony Visconti und Brian Eno zusammengearbeitet hatte, wobei „Lodger“ in einem brandneuen Remix des 1979er Albums erscheint, den Bowies langjähriger Produzent und Kollaborateur Visconti angefertigt hat. Außerdem enthält die Box u.a. die „Baal“-EP, die hier zum ersten Mal vollständig auf CD erscheint.

    Weiterhin enthalten sind „Re-Call 3“ (eine neue Zusammenstellung mit remasterten Single-Versionen, Non-Album-Singles, B-Seiten und Songs, die auf Soundtracks erschienen) und die „Heroes“ EP, eine Compilation, die exklusiv in diesem Set erhältlich ist und das 40. Jubiläum des Songs zelebriert. Es bringt zum ersten Mal die deutschen und französischen Maxi- und Single-Versionen des Songs zusammen. „Stage Original“ erscheint in der Vinylbox-Version auf gelbem Vinyl und gibt damit die limitierte Originalpressung der UK-Version wieder; die „Stage 2017 Version“ enthält zwei bisher unveröffentlichte Tracks. Den chronologischen Abschluss bildet das Album „Scary Monsters (And Super Creeps)“.

    Das Box-Set, das nach einem Song vom ersten Album „Low“ der „Berlin-Trilogie“ benannt wurde, besteht aus 11 CDs beziehungsweise 13 Vinylplatten sowie Download-Zugängen für Mastered For iTunes- und digitale Download-Standard-Formate. Sie enthalten das gesamte Material, das zwischen 1977 und 1982 von David Bowie offiziell veröffentlicht wurde.

    Das Begleitbuch der physischen Formate umfasst 128 Seiten in der CD-Box und 84 Seiten in der Vinylbox und präsentiert selten gezeigte und zuvor unveröffentlichte Fotos von Fotografen wie Anton Corbijn, Helmut Newton, Andrew Kent, Steve Schapiro, Duffy und vielen anderen sowie historische Presse-Rezensionen und technische Anmerkungen zu den Alben von Tony Visconti.

    Die CD-Box enthält sorgsam reproduzierte Mini-Vinyl-Versionen der Originalalben, die CDs werden eher goldfarben als im üblichen Silber gefertigt. Das Vinyl-Box-Set weist denselben Inhalt wie das CD-Set auf und wird in audiophiler Qualität auf 180-Gramm-Vinyl gepresst.

  2. Michael Engelbrecht:

    Aber kaufe ich das? ich glaube nicht. Wenn 5:1 Mixes dabei wären, ganz sicher.

    Ich versuche die Promo-Box zu kriegen :)

  3. ijb:

    Sicher wieder eine schöne Box, die ich mir wie die ersten beiden Boxen („Five Years 1969-1973“ und „Who can I be now? – 1974-1976“) bestimmt auch wieder zulegen werde, wenn gerade mal das nötige Kleingeld parat liegt – auch wenn die Originalpreise schon ganz schön heftig sind, bedenkt man, dass die Alben z.T. in verschiedenen Versionen enthalten sind. 4 CDs von „Stage“… Nun ja, die zwei Mixes von „David Live“ (1974) kann allenfalls ein Kenner unterscheiden.

    Hier bin ich besonders neugierig auf den „Lodger“-Mix. Wäre neugierig, ob Visconti das Album endlich zur „besten“ Form herausgearbeitet hat. Bei den bisherigen Veröffentlichungen hatte man immer ein wenig das Gefühl, dass der Mix nicht ganz fertig war.
    Der Remix des Albums „Station To Station“ war, wenn auch mehr eine Spielerei des Tonmeisters, durchaus eine schöne Neuinterpretation, die einen alternativen Blick auf das Album ermöglichte.

    Ziemlich ärgerlich finde ich allerdings, dass die „Re:Call“-Reihe jedesmal relevante Aufnahmen auslässt, zugunsten von z.T. zahlreichen nur marginal interessanten Single-Versionen. Warum z.B. wurden alle vier Bonus-Tracks der ersten Ryko-Veröffentlichung („Sound+Vision“-Edition 1990) von „Hunky Dory“ ausgespart? Ebenso einige der „Ziggy Stardust“-Ryko-Extras und vor allem ein Großteil der bereits auf der Ryko- und der und „Anniversary“-Edition von „Diamond Dogs“… enthaltenen Extras? Und nun bei „Low“/“Heroes“/“Lodger“ wird ebenso verfahren: Alle bereits auf der Ryko-Edition und der „Instrumentals“-CD enthaltenen Stücke der Zeit werden ausgespart, zugunsten von diversen Single-Versionen, die meist nur gekürzte Albumversionen sind.

    Das ist sehr schade, und angesichts der hohen Kosten der Box, die vor allem Material enthält, was die meisten Interessierten bereits besitzen, umso unverständlicher.

  4. Michael Engelbrecht:

    SCOTT WALKER IN EINEM ALTUELLEN INTERVIEW ÜBER DAVID BOWIE:

    “We spoke several times on the phone about various things. He wanted at one stage to do an interview with me. This was 10 years ago, maybe, something like that. I didn’t do it and I can’t remember why I didn’t do it. Every time I spoke to him he was very nice to me. He always was on my side. He would recommend people to listen to my records. He was really generous when it came to me and always was interested in what I was doing. It’s funny, every time I spoke to him on the phone, he’d say, ‘Here I am overlooking the park. It’s sort of snowing, it looks lovely.’ You know, he’d describe where he was. And I thought, ‘I’m sitting in the flat here,’ you know, wherever I was [laughs]. But I always remember that about him. But [his death] was such a shock to all of us.”


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