Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2017 26 Jun

Longmire 5, Laramie 1

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | Kommentare geschlossen

 

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Western waren eine frühe Nahrung, sie enthielten alles, was man für eine Rabaukensiedlung brauchte. Das Buch war aus Hartkarton, mit Bildern vom ersten Western Ranger, dem ich vertraute. Der zweite war Robert Fuller und kam schwarzweiss vom Fuss der Blauen Berge angeritten. Später wurden meine Westernhelden härter, abgründiger, der letzte in einer langen Reihe ist Walt Longmire. Fünf Staffeln, die finale sechste wird bald gedreht. Als ich die ersten Folgen sah, kamen die auf den Romanen von Craig Johnson basierenden Geschichten noch etwas gediegen daher, wie einst Detektiv Rockfort in seinem Wohnmobil. Die beiden Protagonisten ähneln sich auch in der Optik. Aber als sich das Drehbuchteam eingeschrieben hatte, begriffen wohl alle miteinander, was da für ein prächtiges Schauspielerensemble beieinander war. Die Stories nahmen an Fahrt und Tiefgang auf. Die alten neuen Geschichten von Macht und Tod und Vergeltung, die kurze Titelmelodie kaum mehr als ein kratziger Gitarrenakkord. Robert Taylor, Kattee Sackhoff (a name like from Bavarian ancestors!), Lou Diamond Phillips und Cassidy Freeman sind eine Schau, und sehen in den verwitterten Landschaften und rauchigen Bars am Rande des Indianerreservats ungleich vitaler und verwundbarer aus als auf akkurat designten Fotos der Casting-Agenturen. Die letzte Szene bislang ein einziger Peyoterausch. Die ersten Folgen von Laramie, damals, vielleicht 1963, ein Traum.

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