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2017 10 Mai

The cover of the album of next month

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 8 Kommentare

 
 

 
 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 10. Mai 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

8 Kommentare

  1. MHQ:

    The point is n o t to find out who has done it, but to imagine how the music related to such a cover may sound like …

  2. ijb:

    Ist wahrscheinlich ne Mischung aus Flaming Lips, Spiritualized und Patsy Cline.

  3. Martina Weber:

    Es ist definitiv britisch oder amerikanisch.

  4. Martina Weber:

    … us- amerikanisch, natürlich.

    Und ich würde vom Cover her sagen, dass das Album Ian gefällt. Es ist ein Songalbum und es hat viel Humor. Keine Liebeslyrik, eher so roundabout über den Zustand der Welt, reflexiv. Es wird vermutlich kein Debutalbum sein, sondern ein reiferes Werk.

  5. Olaf:

    Ich setze auf psychedelisch versponnenen Folk, oder so … vielleicht mit einem kleinen Krautrock Einschlag?

  6. Rosato:

    Platon (in der Mitte) führt amerikanischen Touristen das Höhlengleichnis vor, begleitet von Musik des Aulos-Bläsers Marsyas

  7. MHQ:

    Inspiring fantasies, now the final answer, highly recommended by Michael with whom I just had a nice chat:
     
    DIAGRAMS – DOROTHY
     
    Frank Sawatzki merkt dazu an:

    Ein Ozean und ein paar Jahrzehnte Lebenserfahrung liegen zwischen den beiden Hauptakteuren auf diesem Album: Sam ­Genders, Brite, Ex-Frontmann und Songwriter von Tunng, der all die Fäden bei den Diagrams zusammenhält, und Dorothy Trogdon (90), die amerikanische Dichterin, die ihr Leben lang schreibt und erst seit ein paar Jahren veröffentlicht. Aus dieser Distanz ist eine Songsammlung voller Nähe und Wärme entstanden, ein gemeinsames Naturforschungsprojekt, das sich dem Schönen und jenen ihm innewohnenden Verwerfungen und Verwünschungen widmet.

    Genders singt die Gedichte Trogdons mit seiner Supersonntagsfolkstimme, akustische Gitarren, Flöten, Pianos und leicht verstörte Synthesizer mischen sich in diese Lieder, einmal spielen die Trompeten zur Fanfare auf. Und Genders kann ja, das hat er schon oft bewiesen, ganz formidable Songs schreiben, diese hier kommen mit der sanften Wucht des Majestätischen, sie triumphieren in den nur minimal elektrisierten, weit offenen Arrangements von Kelly Pratt (Beirut, Arcade Fire, David Byrne). Ein Album wie eine Umarmung – Worte, Klangfarben und Melodien halten sich gegenseitig fest. Am Ende gibt uns Dorothy Trogdon in einer Art Field Recording ihr Gedicht „Under The Graphite Sky“ mit auf den Weg: „Let the kindness of rain and the darkness fall on your shoulders“.

    In other words:

    If anyone was going to make an album with a 90-year-old poet living on an island in the far Pacific Northwest of the USA, it was Sam Genders. Since founding Tunng in the early-00s he’s taken a strange and winding path, making very beautiful records with The Accidental, Throws and Diagrams, always with a gently visionary slant to the lyrics.

    Two years ago, he discovered poet Dorothy Trogdon, with the pair corresponding before meeting in person. As a result, Diagrams now have ‘Dorothy’, an album full of gorgeous electronic folk and psych-pop, with Trogdon’s observations of the minutiae of life, love and nature (“the kindness of rain”; “everything on its way to being something else”) sitting perfectly in the mix. And it’s great.

  8. Martina Weber:

    Great!

    I remember the song „Night All Night“ (from the album „Black Light“) by Diagrams Michael played in his radio show in 2012 and he said something like this, I wrote it down, it´s not a perfekt quotation, just fragments:

    „Sam Genders war im Privaten in einem dunklen Loch gelandet. Die Lieder sind ein sehr luftiges Gebilde, aber solches Leichtgewicht zu produzieren ist eine Kunst. Fast schon körperlos. Hinter der Scheinnaitivät werden Dämonen ausgetrieben. Ein Gesangsstrom, der zwar immer über der Erde schwebt, aber aus dunklen Träumen stammt.“


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