Manafonistas

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Archiv: März 2017

2017 21 Mrz

The Saxophones

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2017 21 Mrz

Open Road Ahead

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Ray Davies has a knighthood in his pocket. But „Americana“ shows a man still writing to find out his place in the world. He’s seen it all, he’s seen through it all, but there’s still open road ahead. And there’s no better adventure than that.

(The last sentences of Victoria Segal’s „album of the month“-review in the May edition of „Mojo“)

 

Die Sprache reicht zur Verständigung nicht aus.

Maria Callas höre ich gerne an verregneten Sonntagmorgen, wenn die Sternstunde der Philosophie wegen der Themenwoche ins Wasser fällt. DIE Callas verspricht Drama und Tragödie, sie ist die von Richard Wagner modellierte Sãngerin für seine Opern. Ihr Stimme ist hart wie Hera, Maria mochte sie selber nicht besonders. Mit ähnlich faszinierendem, antiwarmem Timbre sang Maria Farantouri, als ich vor ein paar Jahren in ihrem Konzert in Athen war. Diese beiden Divas sind von einer unnahbaren Entrücktheit, die bei mir Ehrfurcht auslöst.

Hier in Paphos erlebe ich in den lokalen Clubs meist sehr talentierte Bouzouki Spieler, die meist Sängerinnen im Rembetiko style begleiten. Auf die Dauer wirkt diese Musik auf mich etwas eintönig, vergleichbar einfallslos wie das Essen hier.

Gestern Abend war allerdings ein hoch diffiziles, dramatisches Tanzgeschehen auf dem Town Hall Square. Zu allen möglichen Musikgenres wurden exzellente Tänze aufgeführt. Ich konnte mit mehreren Zyprioten ins Gespräch kommen. Und alle antworteten auf meine Frage, wer ihr Lieblingssänger sei mit: Pantelis Pantelidis. Ich hörte mir auf youtube das Stück „Ginete“ an. In der Pubertät wäre ich ihm verfallen und hätte tief geschluchzt. Er ist mit nur 32 Jahren vor einem Jahr bei einem Autocrash ums Leben gekommen. Einige nannten Remos Antonio und Chatrigianis. Ich habe diese beiden Musiker nicht im Netz gesucht, aber eine zypriotische Sängerin, die in Paris lebt und hier als Gast auftreten wird. Ihre Stimme ist sensual wie velvet, ihre Feelings weich wie Feigen. Sie heisst Vakia Stavrou. Für mich ist sie eine schöne Entdeckung.

Natürlich muss hier Eleni Karaindrou genannt werden. Meist lief auf meinem Tablet ihr für den Film Ulysses Gaze komponierter Soundtrack: Ulysses. Ein klarer Klang wie die Luft im Trodoosgebirge.

Ein Jungferngrauenerlebnis hatte ich in einer englischen Bar mit Karaoke. Die Engländer besetzen die Küstenstreifen immer noch und liefern sich an den noch kühlen Abenden diese Singerwettstreits. Deep Purple, U2 und Dannyboy waren die Hits. Als ich aufgefordert wurde, auch mal zu singen, winkte ich scheu ab. Später dachte ich nach, was ich gesungen hätte:
 
Day in my life / Beatles

Don’t forget to dance / Kinks

Und Ihr?

2017 20 Mrz

Was??

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1

Vorgestern habe ich – wie Ian auch – Brian Enos Reflection wiedergehört. Es ist ein wunderbares Stück, das ich am liebsten hören würde in einem lichtlosen Raum, wo die Klangfarben aus allen Richtungen tönen, voll frischer kühler Luft, an einem See aus Klang.
 
2

Für Reflection würde ich in unseren Zeiten nicht meilenweit gehen. Vor 50 Jahren hätte ich es getan. Da wäre es ein unerhörtes, nahezu innovatives Stück gewesen.
 
3

Reflection habe ich gehört im Anschluss an eine LP, für die ich vor fast 50 Jahren – um im Bild zu bleiben – meilenweit gegangen bin. Ich habe sie wohl im Radio gehört und mich auf die Suche begeben.
 
 
 

 
 
 
FOLKE RABE, Was??
 
Musik ohne Rhythmus, ohne Melodie und Harmonik
Klang, nur allmählich changierend
wie Reflection ein Member von Game Of Drones
schon 1967 entstanden
 

Folke Rabe (*1935):
 
Bereits vor vielen Jahren begann ich mich für die Zusammensetzung verschiedener Schallphänomene zu interessieren. Die physikalischen Grundvoraussetzungen waren mir bekannt; doch ich wollte die Bestandteile des Schalls mit meinem Gehör erleben. Ich versuchte, in die verschiedenen Klänge hineinzuhören, um die Komponenten zu erfassen, aus denen sie zusammengesetzt waren. Ich erlebte, wie die Obertöne in einem Klavierton sich langsam verändern, indem sie verklingen. Ich versuchte auch, soweit dies möglich war, die komplizierten Abläufe herauszuhören, die bei der Entstehung eines Schalles vorkommen. Gleichzeitig mit diesem Horchen beschäftigte ich mich mit Monotonie.

[…]

In den abendländischen Kompositionen sind Intervalle, Rhythmen, Klangfarben, soweit sie sich der Notenschrift entzogen, zu untergeordneten Teilen einer philosophischen oder zumindest einer motivisch-formalen Idee geworden. Die klingende Tatsache an sich ist mehr in den Hintergrund getreten, und das Abendland hat in ethno-zentrischer Selbstvergötzung die Überlegenheit seiner kulturellen Tradition statuiert (sei es bei Beethoven oder bei Coca-Cola).
Doch es gibt in der Welt viele musikalische Bereiche, in denen das Qualitative aus dem direkten Klang wächst. In solcher Musik wird man Formenelemente im westlichen Sinne vergebens suchen und deshalb diese Musik als primitiv, sinnlos oder gar provokant empfinden. In Wahrheit aber handelt es sich um zwei verschiedene Möglichkeiten einer musikalischen Gestaltung.

(aus dem Beiheft zu WERGO 60047)

 
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Zurück zu Ians Artikel über Olivier Alarys eindrucksvolles Album Fiction / Non-Fiction
brandneu
Alary und Rabe, offenbar Geistesverwandte

For me the texture of sound is as evocative as a strong melody or harmonic progression. I also love to blur the boundaries between the geography of instruments and music genre.

(Alary, zitiert nach Fatcat Records Ltd)

5

Nach Brian Eno, Folke Rabe und Olivier Alary muss man in diesen Tagen nicht mehr meilenweit gehen. Sie sind nur wenige mouse clicks entfernt bei Streaming Portalen anzutreffen. Folke Rabe auf Vinyl ist eine nicht ganz billige Rarität.
 

I built myself a metal shakuhachi. You will have to wait a bit, dear reader, for the return of this instrument. What am I doing just now, aside from listening, on various levels, to Brian Eno’s new piece of Thinking Music? Well, thinking, and stretching the now – ordering a Jack London novel, daydreaming about my next travel to the Northwestern Highlands. A grey day today. I’m not experienced in synaesthesia, but the slowly rolling tones of „Reflection“ add an unspeakable colour (of the mind) that makes the grey catchy in a non-catchy way. Drifting. Returning. There’s, from time to time, a whistling, a kind of whistling, but, probably, it’s no real or treated whistling. What kind of landscape does this music breathe?

Mhm. An early-morning-Emil-Nolde-coast-vibe. A memory of myself standing on the cliffs of Dunnet Head at the beginning of 2016. No colours exploding on this new album of, say it with a smile, „Modern Mood Music“: once upon a time, the great British music writer Richard Williams just used this expression as headline for his Melody Maker review of Brian Eno’s „Music for Films“, Weather Report’s „Mr. Gone“ and Jan Garbarek’s „Places“ (one of the best Garbarek albums, by the way). Nice reframing for the old use of „mood music“ from Muzak to Martin Denny’s Martini-Rosso-Exotica.

Wait a minute, „Reflection“ just draws me in again. Later on I will look for my exotic birds, darken the room, light an African candle (they are called „Swaazi“), put „The Jungle Book“ on the screen – bongos in the bush of ghosts. I divert. The Nolde-coast metaphor is just an imagination, nothing to be taken too seriously. I remember, an orange grove in Morocco inspired one of Eno’s other thinking pieces, „Neroli“. The place, the smell, the heat, it all might have added up to or informed some free floating tones, an unheard vibration – unfolding within another long stretch of the now.

London in summertime (long ago), a paper and pencil-shop, I’m looking for some postcards, suddenly I see a smart and beautiful looking woman, immediately ready to having a word with her, such as „Would you lead me through the streets of London?“ I’m just thinking of a somehow more prosaic first phrase, when I hear my name being called from the back of the shop: „Michael.“ It’s Brian, his old studio has been just around the corner, and we have an appointment for an interview on „Neroli“ later in the morning. So, within seconds, one of my favourite musicians and a dream girl in the same room, I was a bit confused, I explained (no kidding, but with all brevity required!) the complex situation to Brian, he apologized for interrupting me, I say, nevermind, how could you know, turned around again, she was gone. Like an apparition.

When you listen to „Reflection“, apparitions, memories, ideas, pictures, feelings, thinking (sideways), it all may come up, along with some really „deep listening“ (the term coined by the late composer Pauline Oliveiros, who really had a knack for the long lasting drones and uncompromised moods) engaging the left and the right field of your brain. Free floating trance. „I want to be the wandering sailor / We’re silhouettes by the light of the moon / I sit playing solitaire by the window…“ 

The old impact of asynchronism and generative processes in music: you always hear something different, though the components stay the same, or, nearly the same. Steve Reich was the pioneer, with „It’s Gonna Rain“, and some other tape pieces. Brian Eno, always keen on cybernetics, later created „Music for Airports“, and other Ambient classics, with this working method (as small part of the game of creating).

Now „Reflection“ draws me in again, a kind of relaxed magnetism. Sometimes the composition is flooding my living space, sometimes I’m writing at other places, with the music in mind. That’s a difference, cause your memory is never shooting pictures of a track without some mild distortion or nostalgic timbre. Memory is a remix. In the windmills of your mind, certain motives swirl around, prevail, endure, vanish.

The term „old school ambient music“ might arise with first reviews, and, to be honest, this kind of labeling surely deserves a „kick-in-the-ass-treatment“. Compare, f.e., „Neroli“, „Thursday Afternoon“, „Discreet Music“ or „Lux“ – all these musics open up quite (understatement!) different fields of moods and rooms and surroundings (another question is, in a review full of diversions, it’s Thinking Music, isn’t it, why don’t Eno’s ambient works get some well-deserved 5:1-remixes, to make them even more immersive, „Reflection“, at least, will get its generative App for your computer).

So, returning to my kick-in-the-ass-treatment, a term like „old school ambient music“ narrows the focus and totally ignores the diversity, let me be more precise, the extreme diversity of all these slowly evolving compositions. For someone who is more on the „Metallica“ side of sounds, or the „real-music-is-handmade-and-sweating“-approach, this all may be boring stuff, for someone who can at least imagine that thrill-seeker’s paradise might be compatible with the „adagio“ unfolding and exploring of the never everlasting now, every single ambient record might by a seductive invitation into the unknown.

„I built myself a metal shakuhachi.“ What a weird sentence to pop up while listening? Is there anything that sounds like a metal shakuhachi on „Reflection“? Nope, or: dunno. Maybe it’s a metaphor for the music, another label (but ungraspable): „Metal Shakuhachi Music“ – though there’s no metal vibe and no Japanese bamboo flute artifact. But even more so there’s a melting  of the electronic/systemic and the soulful/organic. Left with uncertainties can be a gift – like not being trapped in old school knowledge can be a gift. Just, well, surrender. It even works on old, new vinyl.

 

Dear Micha

many thanks for that very interesting and inspired review. I really enjoyed reading it – and I hope other people can find some of the same depth in it that you’ve found. I deliberately downplay the musical qualities of these long ambient pieces because I prefer people to regard them as ‚functional‘ – and then to discover (if they want to, if they’re able to, if they need to) that they are really music. It’s a nice surprise for them then.. have a lovely christmas wherever you are. I shall be in Italy, probably sleeping. It’s been a busy year…

XXB

London, Dec. 18th

 

2017 18 Mrz

Fiction / Non Fiction

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Fiction
 
Today I was hanging out with ghosts watching ghost football in a stadium overgrown, whose greenkeeper has probably not been seen since ’67. Ghost pies, ghost Bovril, ghost match. Back of the spectre net.
 
Non-fiction
 
Today (after I was done with the ghosts) I heard Olivier Alary’s wonderful Fiction / Non-Fiction. I have no idea how I found it, or indeed who Olivier Alary is, but this was the record my ears needed. Lately I’ve been listening to bits of Trance Frendz by Ólafur Arnalds and Nils Frahm as well as Brian Eno’s otherworldly Reflection, maybe they primed the brain for this. Listening to it is like stepping into a dream. No point in looking for meaning here or using adjectives or finding comparisons. This will be on the 2017 list for real. Lifer? Too soon to tell.
 
 
 

 
 
 

More here: 130701.com/release/fiction-non-fiction/
 

 

 
 
 
Die französische Plattenfirma Barclay hatte Peter Baumann (von Tangerine Dream) und seiner Firma Paragon Productions 1978 den Auftrag erteilt, für ihr Sublabel Egg drei deutsche Elektronik-Acts zu produzieren. Asmus Tietchens‘ Album Nachtstücke wurde eines davon.

Es war wohl nicht ganz das, was sich die Franzosen vorgestellt hatten. So zog sich die Veröffentlichung der Platte bis 1980 hin, und die Auflage war mit 800 Stück auch eher zurückhaltend kalkuliert. Die Musik war die Quintessenz der völlig freien Basteleien mit einem Moog Sonic Six und einem Minimoog, die Tietchens in den Jahren davor ohne jede Veröffentlichungsabsicht eingespielt hatte.

Nachtstücke ist Asmus Tietchens‘ erste Soloplatte (vorher hatte er bereits an Cluster & Eno von 1977 und Liliental von 1978 mitgewirkt, die gesondert zu besprechen sein werden). Die Klänge stammen vom Moog Sonic Six, irgendwo meine ich auch ein Mellotron herauszuhören. Ein noch recht unentschlossenes Werk, das ein wenig verloren in der Landschaft steht. Klanglich sind die neun Stücke recht unauffällig gehalten; eher sind sie Versuche, mit einfachen Melodien zu spielen, die auf zum Teil recht grimmige Hintergründe gepappt sind. Damit ist Nachtstücke auch ein Vorläufer der vier zwischen 1981 und 1983 bei Sky erschienenen Platten, die dann fast so etwas wie eine eigenständige Werkgruppe bilden werden. Eine vergleichbar melodienorientierte Vorgehensweise taucht dann erst Ende der 80er wieder auf, als Tietchens den Fairlight entdeckte.

Einige Stücke sind von der Plattenfirma eigenmächtig gekürzt worden, das Cover ist nicht mit Tietchens abgesprochen. Auch mit Peter Baumann hat es keine weitere Zusammenarbeit mehr gegeben.

 

Asmus Tietchens: Nachtstücke
Barclay/Egg 91.040 (1980)
Re-release in der von Tietchens ursprünglich beabsichtigten Fassung mit vier Bonustracks auf Die Stadt DS 55 (2003)

2017 18 Mrz

Wen die Götter lieben, den lieben sie ganz.

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Aphrodite’s bath


 
 

Er lag mit seinem Adoniskörper in der Badewanne und hörte Scott Walker. Plötzlich riss sie die Tür auf und schrie: „Das tönt ja schlimmer als die Sirenen!“ Sofort tauchte er weg zu verlockenderen Stimmen. Er stellte sich vor, wie Aphrodite gerade ihre Scham mit Feigen bedeckte. Er würde seiner Haussirene bald die Flügel stutzen. Er sah den Erotikengel vorbeischweben und sah zu, wie Aphrodite ihre Sirenen in Vögel mit hübschen Köpfen verwandelte. Wie betörend ihr sanfter Gesang! Er tauchte kurz auf, um Luft zu holen. Da stand seine Nixe in ophiolith-grüner Haut und dunklen peridotiten Flecken im Gesicht. Schnell griff er nach dem Wachs und stopfte es in seine Ohren. Er sah noch, wie sich ihr Mund in tektonischen Rhythmen bewegte, Lava schien auf das Kissen des Badehockers zu fließen. Dann tauchte er schnell in seine sedimentale Tiefsee, um sich von seinen Sirenen verführen zu lassen. Welch Schreck ereilte ihn, als seine Vögel mit Bart und leierndem Gesang erschienen. Als er auftauchte war sie weg. Er fühlte sich wie Odysseus. Sie würde für immer an ihm gescheitert sein. Er genoss die Stille, in die Scott Walker das Ende von „RUN“ sang.

2017 18 Mrz

BBC Radiophonic Workshop 21

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Previously known as the 21st Birthday Album, this is a gorgeous and goofy compilation of 45 fun and experimental electronic tone poems made for radio and TV from 1958 to 1979, some from the days when the music department only allowed the Workshop to exist by pretending electronic music wasn’t music (just as Forbidden Planet was scored with „electronic tonalities“). So since no one was being taken seriously, the composers could even be women, of whom Delia Derbyshire has recently gained acclaim (in electronic-music geek circles; if you’re not in one, it’s not too late to join!). The longest track, ‚A Whisper from Space‘, is 2:11; so if something doesn’t grab you, wait a minute. If only all records could be this varied and entertaining. Derbyshire’s immortal Dr. Who theme isn’t even necessarily the best track.

(Stephin Merritt, The Magnetic Fields, more of his current musical obsessions in TheQuietus)

 

(34) The One (1992) ***

A new start. New hair (transplanted). A very silly cover designed by Gianni Versace (who then also designed costumes and lightning for the tour, released on the VHS/DVD Live in Barcelona). Bernie’s lyrics are pretty good, but The One is not yet the beginning of a „mature period“, rather a solid mid-career album. Unfortunately Chris Thomas‘ production leaves it still a bit stuck in the 80s.

Standout tracks: The few exciting songs are the energetic Runaway Train with Eric Clapton on vocals and guitar, and the ambitious Sweat it out with very good piano soloing (if only the production was without that terrible glossy, almost plastic, sound, it could be such a great song). The 6-minute title song was a top 10 hit, and The Last Song is rather moving. Mostly solid, but the sound is anything but great.

(35) Rare Masters (1992) ***

A 2-cd, 37-track compilation of 1970’s b-sides, non-LP singles, alternate versions and rare tracks, including the complete Friends soundtrack album and everything previously released on Lady Samantha twelve years prior. Some nice discoveries for fans in this collection.

(36) Duets (1993) **

Just like Frank Sinatra did that same year, Elton recorded an album of 15 duets (plus one new solo) with a broad variety of people. Whereas Sinatra did not perform together with his duet partners in the same studios, Elton’s Duets are real collaborations, some new songs by Taupin/John (a duet with Little Richard fro example), a few from his own back catalogue, some old hits by other performers (Teardrops with k.d.lang, True Love with Kiki Dee, Love Letters with Bonnie Raitt etc). Lots of famous people (and less famous ones), but hardly anything worth listening to.

Best of all: A mesmerizing appearance by Leonard Cohen, Born to loose.

(37) The Lion King (1994) **¼

Yes, the most successful animation film ever. Elton’s Song Can you feel the Love tonight won an Academy Award and initiated another comeback. Half of the music is songs by Elton John and Tim Rice, the other half is score by Hans Zimmer.

Zach Boecker says: „The absolute best soundtrack to a musical ever. Runs the gamut of powerful and quiet, joyous and poignant, comical and serious thanks to the master class abilities of Hans Zimmer and Elton John.“

Standout track: Hakuna Matata, sung by a meerkat and a warthog. 

(38) Made in England (1995) ***½

A better comeback album than The One, though commercially a less successful one. A more organic sound (the rare studio album between 1980 and 2001 not produced by Chris Thomas), more memorable songs, more personal songs, not too many keyboards, finally back to the grand piano, mature performances. Ray Cooper and Paul Buckmaster (with four string arrangements) are back as well, after many years. Best album in 20 years.

Standout tracks: Belfast, Latitude, Please – primarily an album for fans, though.

(39) Love Songs (1995) **½

A Kuschelrock compilation, relying heavily on songs from 80s and 90s radio (only six sections from the 70s included). Most likely a result of new success with The Lion King. Some versions contain a new song. This CD is the place to go if you’re looking for one disc to have all the songs you’ve heard way too often on the radio. Only Rocket Man is missing; doesn’t count as a love song, I guess.

Standout: I guess that’s why they call it the Blues (feat. Stevie Wonder).

 

 

(40) The Big Picture (1997) **

This time it’s not Versace but Julian Schnabel who was invited to make the album cover art. Unfortunately, everything else is quite similar to The One, only more dull. Slick 90s sound. It’s a boring album. I never liked it.

Standout track: Long Way from Happiness (if only the production wasn’t such a terribly uninspired plastic sound)

(41) Elton John and Tim Rice’s Aida (1998) *

As he did not want to compose songs for another animated Disney movie, Elton composed music for a stage version of Aida. This album is not the stage version, but a various artists album with lots of mediocre songs and performances, among them Boyz II Men, Janet Jackson, Sly & Robbie with Sting, Lenny Kravitz, Shania Twain, Tina Turner & Angelique Kidjo, the Spice Girls and James Taylor. I disliked it so much I couldn’t even listen to the CD from beginning to end once. It’s bad. I advise you not to listen to it.

Nothing notable here.

(42) The Muse (1999) **

As he did neither want to work on another Disney animation nor on another Broadway show, Elton composed the score for Albert Brook’s Sharon Stone comedy The Muse. Nice.

(43) One Night only – The Greatest Hits (2000) **

The Greatest Hits live in concert at Madison Square Garden. Unnecessary live album without any particular reason of existence. Oh, I almost forgot: There are some guests on stage: Bryan Adams, Mary J. Blige and Kiki Dee. I never owned this album. Can’t even remember ever having listened to it.

(44) The Road to El Dorado (2000) **

As Elton did not want to compose songs for another animated Disney movie (but had his biggest success in the 1990s with that animated lion), he and Tim Rice decided to compose songs for an animated DreamWorks movie. Though the music is not as specific in the film’s context as it was the case with The Lion King, it’s more of a cohesive EJ album that that previous effort which included Hans Zimmer’s score sections as well. And hey, Randy Newman is here! I remember the album as being pretty boring, so I haven’t listened to it more than a couple of times, many years go.

Standouts: I don’t remember. None, I guess. 

[continued here]  // previously: part 1 ,  part 2 ,  part 3


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