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2017 22 Feb

Walter Bachauer – 16. Februar 1989

von: Hans-Dieter Klinger Abgelegt unter: Blog | TB | Tags:  | 5 Kommentare

 
 

 
 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 22. Februar 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

5 Kommentare

  1. Hans-Dieter Klinger:

    Das ist der letzte Beitrag der Walter-Bachauer-Serie.

  2. Hans-Dieter Klinger:

    Es gibt bei Wikipedia keinen Walter Bachauer gewidmeten Artikel. Eine Recherche im Internet liefert relativ spärliche Resultate.

    Im Jahr 2006 (Januar & Februar) brachte DRADIO in mehreren Sendungen eine ausführliche RIAS-Retrospektive, besser gesagt einen Nekrolog anlässlich des 60. Geburtstags des längst abgewickelten Senders.

    Jene Sendereihe enthielt ein fast 3-stündiges Portrait Bachauers, produziert von Olaf Leitner, einem langjährigen Weggefährten Bachauers beim RIAS. Diese Sendung steht mir seit wenigen Wochen zur Verfügung dank radiohoerer, der sie in seinem umfangreichen Archiv wiedergefunden hat. Der Informationsgehalt dieses Features übertrifft bei Weitem das, was ich hier zusammentragen konnte.

    Clara Mondshine und die Metamusik kann hier abgeholt werden.

  3. Michael Engelbrecht:

    Das ist mal eine Art, einen Vorhang zu schliessen, indem man ihn öffnet/)

  4. Martina Weber:

    Oh, schade, Hans-Dieter, dass die Serie jetzt zu Ende ist. Danke für den Zeitungsausschnitt. Von Alvin Curran habe ich hier eine wunderbare Aufnahme seiner Hommage an John Cage „Erat Verbum, John“, aus dem Radio aufgenommen. Es sind Alltagsgeräusche aus John Cages Wohnung, Unberechenbarkeiten, da wird auch mal ein ein Spiegelei in die Pfanne gehauen. Am Ende sind alle Freunde da und es mündet in einen Rausch, eine einzige Magie. Was für eine Spannungskurve!

    Steve Erickson hätte Walter Bachauer auch gern gehört, vielleicht kannte er seine Sendungen ja sogar. (Das gleiche gilt für Michaels Sendungen.) In Ericksons Roman „Das Meer kam um Mitternacht“ habe ich mir Zettel eingelegt, dort, wo Musikalisches erwähnt wird, alles auf Kassetten in einem mysteriösen Haus, und heraus kommt eine Mixtur für ein paar Autorenradiosendungen: „indonesische Gesänge, Surreal Bebop, Gamelan-Regenlieder, Soundtracks von Dokumentarfilmen über den Krieg, Saint-Saens [mit zwei Punkten über dem „e“, mw], Wasserglocken, jamaikanischer Dub, Funksignale der Polizei, Aufnahmen von Brüllaffen, lauter Klangfetzen, die alle zusammen auf eine einzige Bandschleife geklatscht waren und aus einem jämmerlichen kleinen Kassettenrecorder tönten (…)“

  5. Jan Reetze:

    Merci vielmals für den RIAS-Link. Ich hatte mich immer gefragt, welche Rolle Bachauer für Koyaanisqatsi gespielt hat. In der Tat umso unverständlicher, dass er wieder nach Berlin zurückgekehrt ist, nachdem er in Hollywood schon so weit gekommen war.

    Und wieder eine Bestätigung dafür, dass beim RIAS einiges möglich war, was in den heiligen Hallen der Öffentlichrechtlichen nicht durchsetzbar gewesen wäre.


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