Manafonistas

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Archiv: Oktober 2014

2014 31 Okt

Sweet Halloween …

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… und guten Appetit!
 

Ein Medienpaedagoge an der Uni in Leipzig beschaeftigt sich fortlaufend mit jugendlichem Musikverhalten. Es ist eine sehr interessante Forschung, die Prof. Bernd Schorb betreibt. Seine Ergebnisse kann man im Internet lesen. Ich habe mir seine Studie Klangraum Internet – Auf neuen Wegen Musik entdecken durchgelesen. Mich interessierte besonders der Untersuchungspart ueber Jugendliche, die in ihrer Freizeit selber Musik machen. Als ich mir die Statistik genauer ansah, fiel mir auf, dass eine grosse Musikrichtung fehlte. Hier zunaechst mal die Anzahl der Jugendlichen, die Musik machen in Prozent:

 
Rock 47%

Pop 37%

Klassik 23%

House 20%

HipHop19%

Punk 16%

Soul / R’n’B 15%
 

Ich gehoere ja eher zu der Bear Family in Hamburg, deswegen die Frage an die ECM boyz: WO BLEIBT DER JAZZ? Warum fehlt er hier? Was koennte der Grund dafuer sein, dass Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren noch keinen Jazz produzieren? Ist es zu schwer? Das Improvisieren? Ist das Idolisieren wichtig?

2014 30 Okt

November Delights

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Ich sage es mal so schlicht wie der Pressetext des Antje Kunstmann-Verlages, der seit Jahr und Tag – u.a. – aussergewöhnliche Kriminalromane veröffentlicht: „William McIlvanneys Romane um den legendären Ermittler Jack Laidlaw sind in Großbritannien schon lange Kult und gehören schlicht zum Besten, was Kriminalliteratur zu bieten hat.“ Jetzt ist der Klassiker Laidlaw in einer ganz neuen Übersetzung erschienen: Es wird unser thriller of the month. Sollte der Mann aus Glasgow im nächsten Jahr auf eine kleine Lesereise nach Deutschland kommen, freue ich mich auf ein Interview mit ihm. (For Manafonista Ian, Laidlaw contains a lot of memories of old Glasgewian times :)). Dass „Philosophiebücher“ auch mal ganz anders daherkommen können, beweist der Roman Wittgenstein Jr., der viele Merkmale des britischen Humors vereint, von skurril bis nachtschwarz, von Monthy Python bis Samuel Beckett – und darüber nicht vergisst, auch „food for thought“ zu sein. Und ECM hat gerade ein Album veröffentlicht, das auf erfrischende Art Traditionen der „drone music“ mit dem Hinterland-Folk der Hardanger Fiddel verschmelzt. Lumen Drones (ECM  2434). Eine Entdeckung. Und wer sich dann noch was ganz Wildes zutraut: Mark Richardsons Besprechung eines John Coltrane-Konzertes (aufgenommen mit einem Mikrofon) macht Mut, sich auf den radikalen Grenzüberschreiter einzulassen, der in seinen letzten Jahren fortlaufend neue Horizonte öffnete, aber die Energien kaum zu bremsen wusste. Als er Miles Davis von diesem Problem erzählte, er könne nie das Ende seiner Saxofonsoli ausfindig machen, antwortete der „dark magus“, das sei kein grosses Problem, er müsse einfach das Saxofon aus seinem Mund nehmen.

 

 

 
 
 
Michael Engelbrecht: Robert, du hast zwar nie die Macho-Kappe auf, aber Dein Album „Comic Opera“  enthält einige Parallen zu Bob Dylans „Modern Times“: die Figuren der Lieder sichten letzte Spuren von Liebe, streunen durch die Schlachtfelder der Gegenwart und träumen schlussendlich alten Utopien hinterher.
 
Robert Wyatt: Das Album kenne ich nicht, aber vor kurzem hörte ich mir einige Male Dylans Blood On The Tracks an, ein spukiges  Werk! Der Jazz prägte mich aber viel mehr als die Rockmusik der Sechziger und Siebziger Jahre. Denke ich an den Summer Of Love zurück, sehe ich erst mal nur den letzten Zug nach West Dulwich und einen leeren Kühlschrank vor mir.
 
– „Lost In Noise“ heisst der erste Akt deiner gar nicht nach Oper klingenden „Comic Opera“. Der Rausch der Liebe ist  oft nurmehr ein Rauschen: in dem Song „A.W.O.L.“ sendet ein altes Metronom letzte Zeitzeichen … 
 
–  … und es funktioniert kaum noch richtig, pumpt wie ein altes Herz. Der Titel bezieht sich auf das Verbrechen desertierender Soldaten: „absent without leave“. Alfie und ich kennen mittlerweile einige Witwen, die nach dem Verlust ihrer Partner ihr Leben neu konstruieren. Die freundlichen Geister um sie herum wirken gleichzeitig desorientierend und beruhigend.
 
–  Auch der Jazz geistert durch deine Songs auf eine seltsame Weise. Sie docken dabei an keiner bestimmten Ära an. Nur wenige Musiker der Popgeschichte sind so eigenwillig mit dem Jazz umgegangen, mir fallen da noch die späten Talk Talk und Joni Mitchell ein – da gab es nicht diese aalglatten gefühlsechten Imitate. 
 
– Imitation ist langweilig. Joni Mitchell wählte einen sehr persönlichen Zugang zum Jazz für ihr Album Mingus. Selbst als sie den Evergreen des schwarzen Bassisten sang, „Goodbye Pork Pie Hat“, folgte sie ihrer eigenen Stimme und entfernte sich ein Stück von dem Original. Trotz meiner Liebe zum Jazz kommt mir die amerikanische Musik des 20. Jahrhunderts oft so fremd vor wie die Musik von Aliens. Bei der rhyhtm section im Jazz mochte ich immer den Puls und die vieldeutigen Basslinien. Die rhythmische Basis wurde oft nur angedeutet, wie das Rauschen von Blättern im Wind. Ich suche gerne nach neuen perkussiven Farben für einfache melodische Linien.
 
– Das Saxofon von Gilad Atzmon und die Posaune von Annie Whitehead klingen rau und intim. Da ist bei aller Songfinesse nichts Veredeltes im Spiel. Das gilt auch für dein Trompetenspiel. 
 
– Ich bin letztlich nur ein altmodischer Popmusiker. Die Trompete habe ich anfangs zu alten Platten von Cole Porter gespielt, und dann, um ein Stück weit die Höhen zurück zu erobern, die meiner Stimme abhanden gekommen sind. Jetzt sind meine Helden alle tot, Don Cherry, Miles, Mongezi Feza, sie können nicht mehr beleidigt sein. Im übrigen hat das Spiel alter Trompetenmeister meine Art zu singen mehr beeinflusst als irgendeine andere Stimme.
 
– Die hinreissende Ohrwurm-Melodie  „Just As You Are“, die Du mit Monica Vasconcelos vorträgst, klingt wie ein verlorener Song von Burt Bacharach …
 
– Wenn es da eine Anspielung gibt, ist es wohl die früheste amerikanische Folkmusik. Man könnte Spuren von Gospel und Country ausfindig machen. Während der Aufnahmen in Phil Manzaneras Studio entedeckte ich Duette von Bob Dylan und Johnny Cash, die mich sehr berührten –  der jüdische Intellektuelle und der Südstaatenrocker mit dem guten Herzen …
 
– Nachdem du in den Songs „A Beautiful War“ und „Out Of The Blue“ abwechselnd in die Haut von Attentäters und Opfers geschlüpft bist, hört man deine Stimme im dritten Akt der „Comic Opera“ nur noch spanische und italienische Texte singen.    
 
– Für mich sind diese letzten Stücke und Songs ein Bündel von möglichen „Exit“-Strategien in einer unerträglich brutalen Welt. Da bin ich offen für Sinnsuche, für Bedeutungsreste, für jeden Lichtblick. Ich mochte die ergreifende Melodie von  „Del Mundo“; der Song basiert aber auf der mystischen, geradezu feminstisch anmutenden Weltsicht eines katholischen Komponisten. Da spukte wohl in jungen Jahren in seinem Kopf die Idee rum, daß wir es mit einer Erdenmutter besser haben würden als mit einem männlichen Gott.
 
– Wenn du „Hasta Siempre“ von Carlos Puebla interpretierst, klingt die alte Utopie revolutionärer Ideale an. Und wo ist der Ausgang bei Federico Lorcas „Cancion De Julietta“, einem seltsam dunklen Text voller Weltferne? 
 
– Diese dunklen Träume sind nicht immer nur alptraumhaft, sie öffnen auch eine neue Landschaft aus verstörenden Bildern. Und das macht Lorca oft. Oft sind seine Motive gleichsam unter Wassser angesiedelt, in einem Leben unter der der Oberfläche des  Ozeans. Tief unten. Das spricht mich sehr an, denn diese Zonen stelle ich mir oft vor, seit der Zeit, in der mein Album Rock Bottom entstand. Mit meinem Geist scheine ich einmal dort gewesen zu sein, auf eine Weise, die ich nicht weiter erklären kann.  
 
 
 

 

Jetzt hat er es öffentlich verkündigt, nach „50 Jahren im Sattel“ sei Schluss. Jüngst hat er sich den Fuss gebrochen, und weitere gesundheitliche Probleme (auch seiner Lebensgefährtin Alfie) haben diesen Entschluss bekräftigt. Für mich war Robert Wyatt seit meinen Teenagerjahren („Moon In June“) ein Begleiter, ich habe seinen seltsam-feinen Gesang voller Politik, Surrealismen und existenziellem Stoff genauso geliebt wie viele seiner Arrangements: man konnte leicht heraushören, dass da stets der Jazz in ihm zirkulierte, wenn er seinen Liedern besondere Gewänder verpasste: an allen Moden vorbei, hat er das Kunststück fertig gebracht, das Politische und das Private ohne jede Aufgesetztheit zu verbinden: er hat immer Partei für die Opfer ergriffen. Er hat sich durch Traumwelten bewegt, deren Schrecken ganz real war. Als Einstieg kann es nie ein Fehler sein, mit ROCK BOTTOM zu beginnen. Simple as that. In diesem Monat wird eine Biographie erscheinen und eine Compilation. Einmal hat er auf einer Platte, die auf Carla Bleys Label erschien, die Texte der Bildergeschichten von Edward Gorey gelesen. Mehr gelesen als gesungen, glaube ich. Ein Nebenwerk, aber voller beiläufigem Zauber. Und Terje Rypdal spielte Gitarre. Jedes meiner Interviews mit ihm war eine grosse Freude. Ein  kluger und so bescheidener Mensch. We’re all living in „Cuckooland“. Und niemand sonst hat den alten, lang nicht mehr existierenden Jazzclubs des linken Seine-Ufers, ein so anrührendes Denkmal gesetzt. Es ist sehr traurig, nie mehr einen neuen Song von ihm hören zu können. Der Trost: dieses grosse, unerschöpfliche Reservoir von Liedern, die auf leisen Sohlen kommen und keinen Sättigungsgrad kennen. Da habe ich keine Wahl und werde in meiner nächsten „Radionacht Klanghorizonte“ in der Abteilung „Zeitreise“ ein Stück von ihm spielen, vielleicht „Team Spirit“. Und niemand anders als Robert Wyatt spielte das Klavier auf „Music For Airports“!

Another drone world. In parts. Daniel Lanois goes wild. With the volume turned low. Is „Drone Music“ a new, rediscovered, or „never-really-off-the-scene“-topic of some creative upheaval anno 2014? Think of Scott Walker, Swans, „Lumen Drones“ – and (in historic perspective) the reissue of „The Church of Anthrax“, this „hard-core-primitive-minimalism“ of John Cale and Terry Riley (1971). The man from Ontario is diving deep into his non-Canadian roots and textures – on a work without songs and singing. And now the next surprise: this record is not really a close relative to the „golden age“ of Mr. Lanois‘ „ambient classics“ he had created with Brian Eno in the Grand Avenue Studios in his old home in Hamilton (a long, long time ago). Only the track „Space Love“ may draw some parallels to the „Apollo“ dreamsphere with his pedal steel guitar singing softly, the instrument he loves to call „the church in my suitcase“. And if there is one other track that might be a heartfelt greeting to his old „compadre of strangeness“, it’s the haunted softness of „Iceland“. On nearly all the other compositions we seem to drift into a strange territory in the back of the artist’s mind. It may all appear like the ideal soundtrack for a town called Lonesome, where the streets have no names. The man who has produced U2, Peter Gabriel and other candidates for this nostalgia-driven „hall of fame“, keeps his most rewarding things for himself – and for the happy few who keep company. „Flesh & Machine“ is quite an unsafe journey. Do yourself a favour and don’t believe in campfires anymore! 

Die Altstadt von Dubrownik ist von hohen hellen Steinmauern umgeben und liegt fast wie eine Insel in der Adria. Die Gassen sind eng, überall Treppenstufen. Irgendwann gelangt man hier immer an einen Platz, der mit großen Steinen bepflastert ist, die so aussehen, als seien sie frisch geputzt worden und noch nass, das Stradun. Wie in jeder Altstadt gibt es Cafés und Restaurants und alle möglichen Läden. Eher wenig besucht ist die Fotoausstellung „War Photo Limited“ mit Dokumentationen von Szenerien der jugoslawischen Verfallskriege Anfang der 1990er Jahre, aber auch klassischer Kriegsherde, zum Beispiel in verschiedenen afrikanischen Staaten und im nahen Osten (Israel). Dabei geht es immer um den Krieg als solchen und wie er sich allgemein auswirkt, gezeigt werden die Menschen, in Grenzerfahrungen, in Traumatisierungen, veränderte Orte. Alle Bilder wurden mit einigen Sätzen kommentiert, alle gingen unter die Haut, eines zum Beispiel zeigt einen vielleicht 12-jährigen afrikanischen Jungen, so vollgepumpt mit Drogen, dass er noch gar nicht registriert hat, wie ihn ein Geschoss in den Hals getroffen hat und wie überall schon sein Blut sich verbreitet. Wenige Minuten später wird er zusammenbrechen.

Ich hatte wenigstens teilweise ein paar hinskizzierte Schwarzweißbilder erwartet, und war erstaunt über die ästhetische Perfektion der Fotografien. Nur einmal lief der Boden in geschrägten Bahnen, eine Fläche zwischen Plattenbauten, eine Frau läuft davon.

 
 
 

 
 
 

600 Kilometer entfernt, in Zagreb, gibt es das „Museum der zerbrochenen Beziehungen“, über das vor einigen Wochen der „Weltspiegel“ einen Beitrag sendete. Die Idee stammt von einem Künstlerpaar, das sich scheiden ließ, und sie ist so simpel wie überzeugend. Es braucht auch heute noch Rituale, um Einschnitte im Leben zu symbolisieren oder zu verarbeiten. Das Museum sammelt Gegenstände, die mit zerbrochenen Beziehungen verknüpft sind, zusammen mit den dazugehörigen Geschichten. Jeder Betroffene ist eingeladen, an der Erweiterung des Museumsbestandes mitzuwirken. – Ähem, ich hoffe natürlich, dass die Manafonistas und die Leser dieses Blogs keinen akuten Bedarf an einer solchen Mitarbeit haben.

2014 28 Okt

Lesezeichen # 9

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Zwei Buecher, die ich zuletzt gelesen habe klingen noch in mir nach. –

Zum einen „Am Fluss“ von Esther Kinsky: Spaziergaenge (Streifzuege?) fuehren die Autoren in London an den Rand der Stadt, am River Lea entlang. Diese Wege, weit fort von den schmucken Fussgaengerzonen sind ihr Keimzellen sich an die eigene Lebensgeschichte zu erinnern; versinnbildlicht durch die vorgefundenen Ruinen und verlassenen Gebaeude, den Wildwuchs am Fluss.

Und zum anderen „Als wenn es gar nichts wär“, die Erinnerungen von Klaus Hoffmann, die vor einiger Zeit bereits erschienen sind, mir aber erst jetzt in die Haende fielen.

Mit einem lachenden und weinenden Augen beschreibt Hoffmann hier sein Kindsein und Aufwachsen im Kiez in Charlottenburg in den 1950iger Jahren. Das alltaegliche Leben noch vom vergangenen Krieg gezeichnet, um ihn die Familie die (noch) etwas Geborgenheit gibt. Aber frueh auch sein Drang als Gegenentwurf auszubrechen, anders zu sein: Musik zu machen, sich ein Ventil, eine Ausdrucksmoeglichkeit zu suchen. In die Ferne zieht es ihn, bis nach Afghanistan und, von Eindruecken und Erlebnissen reich, mit letzter Kraft auch wieder zurueck nach Berlin.

„Als wenn es gar nichts waer“ ist ein Buch, dass einen selbst nachdenken laesst wie Eindruecke und Erlebnisse im Leben praegen; Gepaeck und Ausruestung fuer den weiteren Lebensweg mitgeben.

Manchmal ein schwer werdendes Gepaeck, aber auch so ist das Leben.

Beide Buecher eint etwas: Nicht immer sind die mittendrin liegenden Hochglanzfassaden der Staedte wichtig. Manchmal entstehen die interessanten Geschichten an den Veraestelungen und ausgefransten Raendern – nicht nur am River Lea.

Ein Gluecksfall zieht man zur richtigen Zeit die richtigen Buecher aus dem Regal. Das sollte dann so sein, denke ich dann immer.

2014 28 Okt

Achtundzwanzig Zehn Vierzehn

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Morgens und ueber den Arbeitstag verteilt immer einen Espresso macchiato, aber zu Hause, an den freien Tagen gerne auch die eine oder andere Kanne Tee.

Tagtraum: Gerne wuerde ich einmal in all die Laender reisen, in denen Tee angebaut und geerntet wird. (Ob mir die klimatischen Bedingungen in Sri Lanka, Nepal und China „bekommen“ wuerden ist noch eine ganz andere Frage!)

Und zu fast jeder Teesorte gibt es auch immer die die eine oder andere Geschichten aus lang vergangenen Jahrhunderten: Da Hong Pao „Big Red Rober“ zum Beispiel, eine meiner Lieblingssorten momentan. Herr Wikipedia weiss da zu berichten, dass

According to legend, the mother of a Ming Dynasty emperor was cured of an illness by a certain tea, and that the emperor sent great red robes to clothe the four bushes from which that tea originated. Three of these original bushes, growing on a rock on Mount Wuyi and reportedly dating back to the Song Dynasty, still survive today and are highly venerated.

Gerne auch Lapsang Souchong (den Inspektor Linley in den Kriminalromanen von Elisabeth George ab und an trinkt) …, oder einen waermenden Assam Tee – und den Tip mit der Tasse fuer den von der Menge einer ganzen Kanne abweichenden, kleinen Teegenuss werde ich gerne einmal antesten!

2014 28 Okt

Harmony Row

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Ich habe nur eine Lieblingsplatte von Jack Bruce. 1971 kaufte ich sie mir in Dortmund. Auf dem Cover sieht man den jungen Mann, der mit Cream zum Star avancierte, mit drei Kindern aus der Nachbarschaft. In einem abgewrackten Haus mit zerbrochenen Spiegeln. Da waren zwei, drei Lieblingslieder auf HARMONY ROW, auf die ich mich stets besonders freute. In meiner Erinnerung hatten einzelne Songs ein folkiges Flair, und alles war aus einem Guss. Ich glaube, Chris Spedding spielte Gitarre. Später mochte ich noch seine Zusammenarbeit mit Kip Hanrahan. Ich las erst gestern von seinem Tod. Die Platte habe ich schon lange verloren. Aber es gibt immer einen DJ, tief im Unterbewusstsein, der die Stoffe der Kindheit sichtet, und in wohldosierten Portionen, in die Träume schleust. Und gerade kommt mir eine Melodie des Albums in den Sinn, Jack Bruce und seine ungewohnt zärtliche Stimme. „Can you just follow“, oder was genau singt er da? Ich höre die Linienführung des Themas, aber bei den Wörtern irre ich mich wohl. Sie trudeln auseinander, ergeben keine Story mehr, nicht mal einen fertigen Satz. Aber die untrügliche Melodie berüht mich jetzt wie damals. R.I.P.


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