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on life, music etc beyond mainstream

2013 23 Dez

Weihnachtsrätsel

von: Martina Weber Abgelegt unter: Blog | TB | 7 Kommentare

Die Aufgabe besteht darin, mit Hilfe eines Auszugs aus der Tracklist den Namen des Films, den Namen des Regisseurs und das Produktionsjahr herauszufinden. Wer den Film kennt, wird ihn allein anhand der Liste ganz schnell erkennen.

1. Frenzy, performed by Szymon Pejski
2. Killing you, performed by Szymon Pejski
3. Der Leiermann (Schubert)
4. Gute Nacht, performed by Hannah Schygulla
5. Die Nebensonnen (Schubert)
6. Sun blind, performed by Szymon Pejski
7. Insane, Musik: Antoni Lazarkiewicz

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 23. Dezember 2013 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

7 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Hannah Sch. ist mir als Schauspielerin nie nah gekommen. Ich mochte auch nie Fassbinders Filme. Ich vermute einen tragischen, polnischen oder deutschen Film voller leidender Gestalten, gequält dargebotenen Chansons, und genug Irrsinn und Verstörung, um Margareta von Trotta glücklich zu machen und mich in die Flucht zu treiben. Gerne irre ich mich auch, und stolpere über meine Schnellschussurteile.

  2. Martina:

    Puh, heute haust du ja drauf. Ich mochte Fassbinder auch nie besonders, hatte aber trotzdem eine ausgeprägte Fassbinderphase, einfach weil er damals im Freiburger Kommunalen Kino der einzige Regisseur war, der ausgiebig behandelt wurde, und ich wohnte nur zweihundert Meter vom Kino entfernt. Der Film ist aber nicht von Fassbinder. Du scheinst den Film nicht zu kennen. Ich habe den Film zwei Mal gesehen, zuletzt vorgestern, und ich fand ihn nicht schlecht. Du darfst nochmal mitraten :)

  3. Martina:

    Du solltest vielleicht ein bisschen analytischer an die Sache herangehen, Michael :)

  4. Michael Engelbrecht:

    Meine erste Hoffnung war Frenzy von Hitchcock, aber die währte nur ein Wort lang. Woyzeck von Werner Herzog ist es auch nicht. Der letzte ymisikername ist so was von polnisch, aber eben nicht Komeda. Vielleicht ein Roman Polanski Film ohne seinen Soundtrackmacher Komeda. Hat er vielleicht mal Jean Genet verfilmt. Umd wenn es nicht Polanski ist, dann ein anderer Pole, eine Polin? Aber den Film kenne ich nicht.

  5. Martina:

    Ah, ja, wenn man bei youtube „Frenzy“ eingibt, erscheint Hitchcock.
    Die Stücke stammen aus dem Film „Winterreise“ von Hans Steinbichler, er kam 2006 ins Kino. Die Hauptakteure sind Joseph Bierbichler und Sibell Kekilli. In einer Szene in einer Hotelbar in Kenia geht Bierbichler, der einen finanziell und psychisch sich am Rande des Zuasmmenbruchs befindlichen Eisenwarenhändler darstellt, einfach zum Barpiano und spielt den Leierkastenmann aus Schuberts Winterreise. Für mich war es immer eine der eindrücklichsten Szenen des Films, und ich dachte die ganze Zeit daran, als ich vor ein paar Tagen in Darmstadt auf einer Aufführung der Winterreise war. Und auch wenn diese Aufführung mit Bariton und Klavier sehr gelungen war, ist der Film für mich eine Darstellung der Winterreise, die mich stärker reinzieht. Es geht unter anderem um die Darstellung einer Depression, das halte ich für sehr gelungen, es kommt die Belastung für den Betroffenen und für die Umgebung gut rüber, ohne dass das jetzt allzu sehr psychologisch wäre. Der Winter in einer bayrischen Kleinstadt, aber auch die Reise nach Afrika, zur Klärung einer finanziellen Angelegenheit.

  6. Michael Engelbrecht:

    Na, ich habe natürlich nirgends irgendwas engegeben. Hitchcocks Frenzy ist mir bei dem Wort allein eingefallen, aber das der Film eine eher düstere Angelegenheit ist, habe ich immerhin getroffen. Ich bin ein Freund der Verwandlungen von Starre und Stagnation, viellecht leistet der Film das ja durch die Klänge und die bewegten Bilder.

  7. Martina:

    Und durch die Story!
    Auch mir liegt daran, Starre und Stagnation zu verwandeln. Vielleicht gelingt es in diesem Lied, der depressive Eisenwarenhändler kehrt nachts in die Wohnung zurück, er hat in seinem riesigen Wohnzimmer mit dem Panoramafenster ein altes Tonbandgerät, das steht herum wie ein Filmprojektor, er ist gerade gut drauf und hört dann diesen Song, und seine Frau, mit der er ein etwas problematisches Verhältnis hat, kommt die Treppe runter, und dann teilt er mit ihr das Lied.

    http://www.youtube.com/watch?v=R58L_8HOY1c


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