Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Archiv: Juli 2013

2013 31 Jul

Ich sitze gerade im RED, meinem Lieblingsrestaurant in Aachen,

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in der Schlossstrasse 16, das es gut und gerne auch mit meinem „Favoriten“ in Paris aufnehmen kann, La Cuisine du Philippe, am Rande des Jardin du Luxembourg, und just in diesen Minuten ist mir eingefallen, wie ich endlich Lee Hazlewoods grossartiges Songgebilde „Soul’s Island“ (die Fassung mit dem schwedischen Erzähler) dramaturgisch sauber in die übernächsten Klanghorizonte am 17. August einbetten kann, und zwar ziemlich zum Ende hin, nach der Platte mit dem Äthiopier im amerikanischen Exil, der sich mit seinen kleinen elektronischen Gerätschaften an die wilderen Tage Äthiopiens erinnert, an die späten 60 und frühen 70er, von denen die Reihe ETHIOPIQUES so beredtes Zeugnis gibt.  Dann kommt der  „Cowboy in Schweden“ zu Wort, mit seiner Beschwörung einer realen oder geträumten Heimat. Ein Song wie altes Cinemascope! Und danach hört jeder Nachtschwärmer so eine ganz reale Trauminsel, im Rahmen einer reinen Naturmusik, die Chris Watson auf einer Insel nahe Northumberland aufgezeichnet hat, in vier Jahreszeiten. Bleibt nur noch die Frage zu beantworten (I do believe in holidays!) – besuche ich nun einen alten Klassenkameraden und seine ursympathische Lebensgefährtin in Finisterre, am Ende der Bretagne, oder Gregs auf seinem neuen Atlantiktrip  – oder fahre ich nach Österreich auf einen Berg? P.S.: was war das denn gerade für eine psychedelische Panna Cotta?!

Der Tag an dem Robert Wyatt im Briefkasten versank (Teil 3)

 
Am nächsten Morgen: Stille, von den Nachbarn ist vor der Mittagszeit kein Mucks zu erwarten. Heute würden wir einmal mehr zu der Niederlassung von Inter-Holidays fahren, bzw. laufen, ein Parkplatz in der Nähe dieses Ladens zu finden, käme einem Lottogewinn gleich. Während des ruhigen Frühstücks auf der Terrasse mit herrlichen Croissants, selbstgemachter Marmelade, Kaffee und Tee, hören wir plötzlich ein lautes PLOPP, anschließend ein hohes Pfeifgeräusch untermalt mit kräftigem Rauschen. Ich stürze in die Wohnung, da strömt mir bereits Wasser aus der Toilette entgegen, ich öffne die Tür und erhalte sogleich eine unerwartete Dusche. Die Wasserleitung war direkt am Anschluss zum Spülkasten geplatzt.
Während der intensiven Suche nach dem Briefkastenschlüssel war mir bereits aufgefallen, dass sich in der Wohnung kein Haupthahn für die Wasserversorgung befindet, also rufen wir sogleich Inter-Holidays an und erfahren von der freundlichen Bandstimme, dass man erst ab 11:00 Uhr für Kundschaft zu sprechen sein. Draußen auf dem Flur entdecken wir Stahl-Schränke, hinter denen wir Bedienelemente für die technische Versorgung der Wohnungen vermuten. Nur, leider haben wir natürlich auch für diese Schränke keine Schlüssel. Ich überlege kurz, wie lange das Wasser bei geschlossenen Türen und Fenstern wohl laufen müsse, um auch die Briefkästen zu füllen und ob wohl der Umschlag mit der Wyatt-CD in der Box durch das Wasser nach oben geschoben werden könnte und von mir dann, an die Briefkastenelemente heranschwimmend, herausgefriemelt werden könnte. Nachdem ich mich innerlich zur Ordnung aufgerufen habe, versuchen wir an Wohnungstüren zu schellen, an deren Haustür Namen und keine Nummern vermerkt sind, in der Hoffnung, dass die Hausbesitzer wenigstens Zugang zur Technik haben könnten. Das klappt tatsächlich, jemand öffnet die Stahlschränke, schnell ist der Haupthahn unserer Wohnung gefunden, das Wasser abgedreht und ein Installateur angerufen. Der kommt zwei Stunden später. Die Wohnung ist inzwischen trockengewischt, der Flaschner vollendet sein Werk, alles wird gut. Alles?
Wir machen uns auf den Weg, unser Ziel, die Niederlassung von Inter-Holidays. In meinem Innern entsteht eine zorngetränkte Ansprache, eine Generalabrechnung, die Wohnung, den Wasserschaden, den fehlenden Briefkastenschlüssel und überhaupt alles betreffend. Ich koche gefährlich! Wir betreten den Laden, die aufgestaute Wut will sich gerade entladen … da streckt mir doch eine der Inter-Holidays-Damen strahlend einen kleinen Schlüssel entgegen und teilt mir bestens gelaunt mit, der Besitzer meiner Wohnung, er lebe in London, habe sofort reagiert, den Briefkastenschlüssel eingetütet und auf den Weg gebracht, eben gerade hätte die Post das Päckchen gebracht, alles sei doch nun gut.
Und so kann Robert Wyatt endlich befreit werden … Was für ein Werk kommt mir da entgegen: Wyatt/Atzmon/Stephenfor the ghosts within, wieder einmal etwas un-gehörtes Unerhörtes: Robert Wyatt – einst Softmachine-Schlagzeuger – nun mit dem Sigamos String Quartet! Ich glaubs ja nicht! Eingespielt wurden zahlreiche Klassiker von Ellington, Monk, Strayhorn und eben auch Philip Catherine. Hinter dem Wyatt-Stück Maryan verbirgt sich nämlich – das Wort umgekehrt gelesen und statt des `y´ ein `ì´ eingesetzt – Nairam, das schönste Stück von der LP September Man.
 
 
 

 
 
 
Auf dieser großartigen Platte, die ich mir sofort nach Erscheinen 1975 gekauft habe, spielen neben Philip Catherine noch Palle Mikkelborg, Jasper van´t Hof, Charlie Mariano, John Lee und Gerry Brown mit. Nebenbei: Diese Platte ist nicht mehr erhältlich, man braucht gar nicht erst bei amazon oder jpc zu suchen. Wer sie nicht besitzt, diese unglaubliche Platte, möge sich auf die Jagd machen. Viel Erfolg! Kleiner Trost: das Stück Nairam kann man sich auf youtube anhören und sich dabei auch das Plattencover der LP anschauen (HÖR-BEFEHL! ) Dieses wunderschöne Stück wurde übrigens erst 1748 mal angeklickt.
Bevor die Nachbarschaftsjugend wieder zum Leben erwacht ist, habe ich die CD bereits zweimal gehört. Beschluss: Ich werde Robert Wyatt – wohl wissend, dass es so etwas wie wyatting gibt ( wer es nicht weiß, hier gibt es Infos :) – nicht gegen die Musik der Nachbarn einsetzen! Es kommt auch alles ganz anders. Die Jugendlichen sind weg, ein Ehepaar mit zwei Kindern zieht ein. Und jetzt passiert etwas, dass mich Heimweh nach der jugendlichen Truppe entwickeln lässt: die Eltern stellen sich den Esstisch mit den Stühlen auf der Terrasse so auf, dass die ganze Familie in die Wohnung hineinschaut, die Terrassentür wagenweit auf. Und nun wird das Fernsehgerät eingeschaltet, während des Essens, danach, den ganzen Abend, immer. Eine Unterhaltung gibt es nicht. Das ist so bedrückend, so traurig …
Aber ich habe ja nun endlich die neue Robert Wyatt-CD!
 
 

 

2013 30 Jul

Der Thriller und die Philosophie

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Philosophien der Kriminalliteratur, von Josef Hoffmann

 

Zahlreiche bedeutende Philosophen äußerten sich zur Kriminalliteratur. In einer erstaunlich großen Anzahl von Kriminalgeschichten sind philosophische Gedanken enthalten: ein Grund, den Zusammenhängen von Kriminalliteratur und Philosophie nachzuspüren. Angesichts der Vielfalt der Kriminalliteratur und der Pluralität der Philosophie wäre es verfehlt, die Philosophie der Kriminalliteratur zu entwerfen. Stattdessen versucht das Buch die Vielzahl der Korrespondenzen von Kriminalliteratur und Philosophie aufzuzeigen und ihre Zusammenhänge zu erschließen. Neben der Ergründung der philosophischen Bezüge in klassischen Kriminalgeschichten wird im Zuge dieses Buches auch der Einfluss der Kriminalliteratur auf das Denken und Schreiben bedeutender Philosophen des 20. Jahrhunderts dargestellt. Abschließend geht Hoffmann in seiner Analyse genauer auf die Trostfunktion der Kriminalliteratur ein.

 

(Und so ist dieses Buch ein „missing link“ zwischen zwei Themen, die bei den Manafonistas gern verhandelt werden, lebensnahe Philosophie und  „thrill & suspense“. Sie müssten mal die Gespräche zwischen Gregs und mir hören, wenn ich ihm mal wieder einen Thriller ans Herz lege, und er das Wort „Krimi“ mit leichtem Zweifel auf der Zunge zergehen lässt. Dabei waren einige der besten zeitgenössischen  Romane der letzten Jahre dem Genre des Thrillers engstens verbandelt, man denke nur an „Das Handwerk des Teufels“ oder „No Country For Old Men“, welcher auch in hervorragender deutscher Übersetzung vorliegt. Und in diesem Zusammenhang weise ich auf unseren Thriller des Monats August hin, der mit perfider Vielschichtigkeit das Noir der 40er Jahre mit postmodernen Zutaten zu einem furiosen Mix anreichert, und mehr Tiefgang enthält als die meisten tristen Mittelschichtsdramen, die die moderne Literatur zu bieten hat. Weil bei Marisha Pessl ein literarisches Feuerwerk abgefackelt wird, das die Geschichte in immer neue Abgründe treibt und dabei in entferntesten Geisteswelten nahezu beiläufig fündig wird. Der neue Roman wird unter dem Titel „Die amerikanische Nacht“ im September beim S. Fischer Verlag erscheinen. me)

 
 
 

 

2013 30 Jul

Another Pastime Paradise

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No prizes for guessing that a six-disc box-set in which Steve Reich, Jan Garbarek, CPE Bach, Norma Winstone, Arvo Pärt and dozens of others rub shoulders is an ECM production. This seven-hour compilation was made for a major Munich exhibition entitled ECM – A Cultural Archaeology, emphasising ECM music’s links with other arts. So there are big roles for Georgian film-composer Andrey Dergachev’s fusions of electronics, speech and whirring machinery, Greek theatre and film scorer Eleni Karaindrou’s romantic orchestral pieces (with Garbarek’s sax and Kim Kashkashian’s viola among the solo instruments), and many other absorbing crossovers. But at least 30% of the set has clear jazz roots – from clarinetist Jimmy Giuffre’s cool-bop Jesus Maria from 1962 with Paul Bley on piano, to John Surman and Barre Phillips‘ ferocious, synth-thundering Mountainscapes V from the 1978, or the Old and New Dreams band’s blues-steeped rendition of Lonely Woman. Five stars for mostly reissued music might seem generous, but the way this set has been assembled creates transporting new narratives – or meditations – from sequences that were never meant to coexist. (John Fordham, The Guardian, on Selected Signs III – VIII)

2013 30 Jul

David Sylvian News

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Und dann stosse ich gerade, wo ich alten Zeiten nachhänge, im Netz auf Ben Chasny, mastermind der geschätzten Unternehmung SIX ORGANS OF ADMITTANCE, und seine Liebeserklärung an eine alte Platte von Van Morrison, die auch zu meinen Top 3 des alten Iren zählt. Und Ben äussert sich wiefolgt:

„There are so many devastating moments on VEEDON FLEECE (1974) that to list only a few would be total injustice to the rest. But fuck it, what the fuck is just in this world? Well at least we can experience hope in one man’s search for light. Right? So let’s talk about the way Van ends “Linden Arden Stole The Highlights” with the line, „now he’s living with a gun“ and then starts up the very next song by throwing his voice way up on top of his vocal chords and letting it settle down to a calmer note while singing, „oh well it’s lonely, when you’re living with a gun.“ Ah, I’m not a good enough writer to explain how magical it is. You’ll just have to trust me. Or we could talk about how it’s a whiskey drinking record, an alchemical rumination, a journal of his post-divorce drive through the Irish countryside, or his most thoroughly William Blake influenced work ever (just look at his hair on the cover, for Christ’s sake!).“

2013 30 Jul

Nebenbei bemerkt

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Ich kann mich an kein Jahr meines Lebens erinnern, in dem so wenig aufregende Klänge aus dem Reich der Popmusik kamen, experimentell oder nicht. Was da tendenziell in der Musikkritik hochgelobt wird, scheint mir mehr den Arbeitsschreibtisch der schreibenden Zunft zu retten als einen Dienst an der Allgemeinheit darzustellen. Und dann so unglaublich hochgehandelte Dumpfbackenelektronik a la Daft Punk. Auch die Pet Shop Boys pflegen nur noch ihre alten Tanzböden. Da freue ich mich ja fast schon tierisch auf die 10. Ausgabe der „Official Bootleg-Series“ von Bob Dylan, die uns Aufnahmen aus den Jahren 1969-71 beschert, aus der Zeit, als er mit seinem introvertierten „Self Portrait“ jene stets etwas zu forschen Fans gegen sich aufbrachte, die mehr Wahnsinn und surrealen Bewusstseinsstrom einforderten. Und das Rockkonzert, das Neil Youngs Auftritt in Köln toppt, möchte ich sehen, meine Damen und Herren, wo und wann soll das denn stattfinden!? Ein Jahr, in dem es die Ausnahmen mehr denn je zu entdecken gilt, und jeder seinen eigenen Underground finden sollte. 

2013 29 Jul

LW JJ Cale track

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Here is a Leslie Winer track with some JJ Cale and Samuel Beckett from her own site:

Cajun Moon Forthcoming

 

 

 

Der Tag an dem Robert Wyatt im Briefkasten versank (Teil 2)

 
 
Dieses Technogewummer … okay, mag sein, ich bin ungerecht, aber die Nachbarn mit dem, was sie Musik nennen, sie gehen mir so auf die Nerven. Der Schmerz ist umso größer, weil die Wyatt-CD immer noch im Kasten liegt und es keine Chance gibt, sie zu befreien, solange der Besitzer der Wohnung den Schlüssel zum Kasten nicht an die Geschäftsstelle von Inter-Holidays geschickt hat.

… da fällt mir ein, neulich im Kino … also da hat sich so ein Programmkinofilm in ein Massen-Max verirrt und ich gehe extra noch am frühen Abend hin …, aber es nützt nichts, da kommen sie schon, schreiend, gröhlend mit XXXL Behältern, randvoll gefüllt mit stinkendem Popcorn, eineinhalb Liter Cola-Kelchen, so ein Kino-Menu eben und machen es sich doppeltsitzbreit gemütlich und schon geht die Sauferei und Fresserei los. Der Hauptfilm, gerade eben begonnen, spielt eigentlich keine Rolle, jau, da kommt ein Freund um die Ecke, klettert über uns alle unentschuldigt hinüber, gelangt zu den Freunden – herzliches Willkommen, Küsschen beidseitig, endlich lümmelt man sich bequem in die Sessel, als eines der Handys in irgendeiner Hose Ton gibt und nach Beachtung schreit. Ja, man sei im Kino, … doch … man habe angerufen, …, nein, man wolle niemanden ausschließen, …, nein, mit dem Film habe das alles nichts zu tun, …, doch man würde ihn vermissen, …, okay, morgen gegen Abend, …, bis dann, …, nein, …, bestimmt nicht, …, also, … wie?, …, ja doch, …, tschau.

Der ganze Film wird mir versaut, dauernd wird telefoniert oder man muss aufs Klo, was bei diesen Riesengetränken ja auch kein Wunder ist und der Film? Dafür scheint sich keiner zu interessieren. Was lernen wir daraus? Ich werde, außer in Programmkinos, nicht mehr in ein normales Lichtspieltheater gehen können. Allein das Wort „Lichtspieltheater“ …, diesem Wort von vorvorgestern, in ihm findet sich doch noch das Wort „Theater“, das heißt eben: nur dem Pünktlichem wird Einlass gewährt und Sprechen während der Vorstellung … unmöglich, geschweige denn zwischendurch aufs Klo abschwirren, das geht ja gar nicht.

Das Technogewummer in der Nachbarwohnung wird unerträglich, eine gute Idee wäre: ein schreiender Impuls meinerseits. Obwohl es mir schwerfällt, Musik zu missbrauchen, ja geradezu zu instrumentalisieren, in diesem Fall geht es nicht anders. Ich hole meinen Ghettoblaster – zur Sicherheit mitgenommen, hätte ja sein können, dass es in der Ferienwohnung an musikalischer Grundausstattung fehlen könnte – und lege die neue Jan Bang auf, And Poppies From Kandahar, das wird sie in Grund und Boden knicken. Voll aufgedreht und tatsächlich: die Wirkung ist perfekt, des Nachbars Musik wird auf ein erträgliches Maß, zumindest für die nächsten 20 Minuten, zurückgefahren.
 
 
 

 
 
 
Und wie schön es jetzt wäre … die neue Wyatt-CD zu hören, gar nicht dran zu denken. Schade, dass ich nicht wenigstens meine erste Wyatt-Platte auf CA überspielt oder CD gebrannt mit in diesen Urlaub genommen habe … 1983, dreißigjährig damals, hatte ich sie mir mit neun Jahren Verspätung gekauft und war einfach hin und weg, platt, einfach im Himmel, was für eine un-gehörte Musik. Was für ein Aufwand das damals darstellte, eine auch nur etwas ungewöhnlichere Platte zu kaufen. Das bedeutete, 38 Kilometer in die nächste Kreisstadt zu fahren, mit dem Plattenverkäufer zu verhandeln, der bei den ersten rund 25 Platten, die ich bei ihm bestellt hatte, durchaus Jagdinstinkte gezeigt und mit gewissem Stolz mir die schwieriger zu beschaffenden Platten überreichte hatte. Ob er denn bereit wäre, nach der Wyatt-Platte zu fahnden. Je nach Stimmung tat er das und bemühte sich oder aber er ließ es unter Nennung irgendwelcher Ausflüchte eben bleiben. Aber diese meine erste Wyatt-Platte, besorgte er mir, Rock Bottom hieß sie.
 
 
 

 

2013 28 Jul

The Mountain Goats

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„Color in your cheeks“
 
(The song comes from an old and terrific album from The Mountain Goats, just re-released, „All Hail West Texas“)
 
She came in on the redeye to Dallas-Fort Worth.
All the way from sunny Taipei.
Skin the color of a walnut shell,
and a baseball cap holding down her black hair.
And she came here after midnight.
The hot weather made her feel right at home.
Come on in, we haven’t slept for weeks.
Drink some of this. it’ll put color in your cheeks.

He drove from in from Mexicali, no worse for wear.
Money to burn, time to kill.
But five minutes looking in his eyes and we all knew he
Was broken pretty bad, so we gave him what we had.
We cleared a space for him to sleep in,
and we let the silence that’s our trademark
Make its presence felt.
Come on in, we haven’t slept for weeks.
Drink some of this. it’ll put color in your cheeks.

They came in by the dozens, walking or crawling.
Some were bright-eyed.
Some were dead on their feet.
And they came from Zimbabwe,
or from Soviet Georgia.
East Saint Louis, or from Paris, or they lived across the street.
But they came, and when they’d finally made it here,
It was the least that we could do to make our welcome clear.
Come on in, we haven’t slept for weeks.
Drink some of this. it’ll put color in your cheeks.


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