Manafonistas

on music beyond mainstream

 
 

 
 
 

In the 20th century, this area was pulled down and rebuilt piecemeal around the motorway that now runs through it. But this one small bit of tenement still stands. Out of the once surrounding thousands of tenements that met the wrecking ball, why did this corner survive? Its sandstone almost glows, and why is its face not pale great from fumes?

Luc Besson and Bertrand Tavernier both set films in this city, and it’s easy to see why both of those films (Danny The Dog, La mort en direct) used this area of the city in particular. You are breathing the past and the future, walking through a space where the present is pulled into the ether by both, strongly. A liminal zone, a psychogeographer’s church.

Dan Michaelson doesn’t seem like a tragic character, even if his lyrics are philosophically blue. Now resident in East London, but originally from Northhamptonshire, he is blessed with a voice that draws comparisons with Bill Callahan, Kurt Wagner and – just about – Lou Reed. He claims to have no skill as a singer but as a compromise with his own modesty, employs a confessional mumble, that sometimes extends to a low croon adding a patina of tragic to lyrics that are already heartbroken. (out on August 18th)  - source: Uncut, September 2014

Die Serie der Reissues endet am 26. September 2014 mit einem von Brian Eno zusammengestellten Vinyl-Box-Set. Nach den von Questlove und Ginger Baker kuratierten Fela-Boxen ist es die dritte Vinyl-Box in der Reihe. Eno suchte sich die Alben “London Scene” (1971), “Shakara” (1972), “Gentleman” (1973), “Zombie” (1976), “Upside Down” (1976), “I.T.T.” (1980) und “Afrodisiac” (1973) aus, die alle ihr Originalartwork enthalten, und schrieb das Vorwort des 12-seitigen Booklets, das außerdem mit ausführlichen Kommentaren des Historikers Chris May und den Songtexten ausgestattet ist. Brian Eno:  “I remember the first time I listened [to Fela's album Afrodisiac] and how dazzled I was by the groove and the rhythmic complexity, and by the raw, harsh sounds of the brass, like Mack trucks hurtling across highways with their horns blaring. Everything I thought I knew about music at that point was up in the air again.”

 
 

 
 
 
Herr Rauschenbauer sammelt Schweigen,
 
 
Schweigen, wenn es nichts mehr zu sagen gibt
Schweigen, weil es nichts zu sagen gibt
Schweigen, worüber man nicht reden kann
Schweigen, weil man etwas aus dem Weg gehen will
Schweigen, das Einverständnis anzeigt
Schweigen, das Hinhören möglich macht
Schweigen, das Ignoranz andeutet
Schweigen in allen Sprachen
Schweigen …
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Viele Arten des Schweigens. Herr Rauschenbauer hat fleissig gesammelt und könnte ein Museum einrichten
 
 
© FoBo_HenningBolte

Gustl Mollath ist ein Maschinenbauingenieur aus Franken.
Er liebt schnelle Autos.
Und er liebte seine Frau.
Petra liebt einen anderen.
Der war was bei der Bank.

Eines Tages fragte Gustl seine Petra: Was machst du da?
Sie packte Geldkoffer und reiste nach Zürich.
Das darfst du nicht, sagte Gustl zu ihr.
Petra wollte das nicht hören.
Gustl ballte die Fäuste.
Vielleicht schlug Gustl zu.

Petra ging in ihre Kreise.
Jetzt ist er verrückt geworden.
Das sagte sie an wichtigen Stellen.

Sie holten ihn ab und klagten ihn an.
Das Delikt klang nach Wahnvorstellung und Freiheitsberaubung.
Aber der abwesende Richter sprach ihn frei.
Man steckte ihn dafür in die Psychiatrie.
Der Sohn einer Ärztin unterschrieb die Einweisung.
Gustl saß 7 Jahre.

Man konnte ihn nicht brechen.
Das dumme Justizweib Merk erhörte ihn nicht.
Journalist Prantl und andere von der SZ berichteten mutig und stetig.

Dann übernahm ein Anwalt aus Hamburg den Fall.
Mollath kam frei.
Man verhandelt aufs Neue.
Der Anwalt gibt auf.

Gustl kämpft wieder allein.
Er will viel.
Er will den Freispruch und Fairness.
Herr Meindl packen Sie an.
Hier klagt einer gegen die bayerische Mafia und Gutachtergesindel.

Gustl ist einer wie du und ich.
Gustl stay brave!

Sieht so aus, als ob die Suche nach Irina Matei im Sande verläuft, aber noch ist ja Ferienzeit in Hessen. Fortsetzung folgt. Manchmal ist die Fortsetzung eins mit dem Ende. Die Erinnerungen lösen erst eine Bündelung der Kräfte aus, dann verweilt man geduldig. Wendet sich anderen Dingen zu. Verläuft eine Spur im Sande, muss man ihr keinesfalls nachgehen. Viel naheliegender ist dann ein Besuch im Schwimmbad, oder ein Traum von historischen Strassenbahnen. Dafür sind die Öffnungszeiten in Museen eingerichtet worden. Tatsächlich fragte ich einmal in den Klanghorizonten des Deutschlandfunks rhetorisch ins weite Rund: “Alison Statton, where are you?”. Es dauerte ein Jahrzehnt, bis wir im Chelsea Hotel die Karten auf den Tisch legten. Und noch einmal das Gedächtnis auffrischten, die Tage der “kolossalen Jugend” werden nie gezählt sein.

You can look at this photo with a hypnotic eye. It was shot on a lovely, sun-drenched evening. A moment of silence inside. Then the voices from the tables outside return. On that day I listened to the new album of Tom Petty and the Heartbreakers, his best in a long time, full of bursting energy, with Mike Campbell on guitar (never overpowering, nevertheless adopting the role of a “Crazy Horse” meaning the Neil Young spectrum of raw energies) and Benmont Trench on keyboards (with subtle shades of mid-tempo blues and some Spanish colourings). Americana time on Sylt. Time for drifters, long stories told by the campfires at night, hot shots of fresh air and never forgotten vibes from the days of old. The two women leave the zone of blue shadows and return to the flow of life.

 
 
 

 
 
samoa-seepferdchen.de

 

 
 
 
The ensemble played music of serene translucent spaciousness, suffused by richly swirling and fluttering instrumental colors. At first listen, the ensemble’s abundant sound, its light flow and gently (pro)pulsing rhythmical undercurrent felt familiar, like a warm breeze, but also radiated a kind of remote arcane sensation still carefully to be uncovered. Gradually this was revealed in the second piece that … READ MORE
 
 
 

 
 
 
© FoBo_HenningBolte


Well I get up in the morning and I get my brief
I go out and stare at the world in complete disbelief
It’s not righteous indignation that makes me complain
It’s the fact that I always have to explain

_Van Morrison, “Why Do I Always Have To Explain”

Da fährt man nichts Böses ahnend zum Strand seines Vertrauens just another day on earth und hört plötzlich die Stimme eines alten Bekannten im Radio no friends for life aber man wär ja schön blöd wenn man seinen Liebsten keine Chance gibt no guru no method no teacher und dann findet versonnenes Zuhören statt denn klug kann er allemal und hier entwirft einer in Rückblicken und  lauter Seitwärtstreiben und pointiertem Blick seine Geschichte der Popmusik Life On Mars und auch wenn man in der gleichen Zeit auf der Erde landete wie Karl Bruckmaier Mitte der Fünfziger entfaltet sich hier ein Gespräch voller zündender Gedanken und Reflexe  damals habe ich der ganzen Zündfunkbande gerne gelauscht in den späten Siebzigern in einem Studentenwohnheim in Würzburg alles Enofans Before and After Science Ingeborg Schober Michael Hutter Karl Bruckmaier Carl Ludwig Reichart und Co und wirklich gut ist dass KB beim Schreiben immer noch auf Entdeckungsreisen ging und das hier alles andere zu sein scheint als eine lauwarme Nummernrevue von Histörchen Time Out of Mind  man lasse sich also nicht irritieren von der Schlichtheit des Titels die Überschriften der vielen Kapitel lesen sich wie die Stationen eines faszinierenden Labyrinths und das Buch endet mit einem Kapitel das Charlie Haden heisst Deja Vues erleben wir zur Genüge in postmodernen Zeiten wunderbar wenn ein Blick zurück erfinderisch bleibt


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